Teil 6 von 6⏱ 14h

Halle W2 ist in Betrieb. Am ersten Tag melden sich drei Störungen, und am Ende des Sprints übernimmt die Werkstatt die Anlage ohne dich.

Schritt 1 von 4. Du liest den Auftrag, klärst die offenen Punkte mit deinem Team und planst deinen Weg.

Danach: Lernangebot 11 · Drei Störungen am ersten Tag

Agil arbeiten · Sprint 4

Eure Storycard für Teil 6

Druckt sie doppelseitig aus, bevor ihr loslegt. Im Planning schreibt ihr euer Sprintziel in eigenen Worten auf und ergänzt eigene Kriterien. Am Ende prüft das andere Team gegen die Akzeptanzbedingungen, danach haltet ihr eure Retrospektive.

1 Planning2 Arbeiten mit Daily3 Review4 Retrospektive

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Das lernst du in Teil 6

DiagnoseFehlerbehebungÜbergabePräsentation

Lernangebot 11 · Drei Störungen am ersten Tag →Lernangebot 12 · Übergeben und präsentieren →

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Eine Anlage ist erst übergeben, wenn jemand anderes sie ohne dich betreiben kann.

Check-in: Wo ist dir das schon begegnet?

Klick bei jedem Punkt an, wo er dir schon begegnet ist: im Betrieb, privat oder in einem früheren Lernfeld. Das ist keine Bewertung.

Wozu der Check-in?

Hier stehen die Punkte, um die es in diesem Teil geht. Es geht nicht darum, was du dir zutraust, sondern darum, wo dir das schon begegnet ist: im Betrieb, privat oder in einem früheren Lernfeld. Das ist keine Bewertung. Es hilft dir bei der Planung, und am Ende des Teils siehst du in deinem Kompetenzmodell, was sich verschoben hat.

Darum geht es

Als Elektroniker möchte ich die Störungen am ersten Betriebstag der Halle W2 Schicht für Schicht eingrenzen, beheben und dokumentieren und die Anlage mit einer vollständigen Mappe übergeben, damit die Werkstatt ohne mich weiterarbeiten kann und der Auftraggeber sieht, was sich seit der Zwischenpräsentation geändert hat und weshalb.

Übersichtsplan Halle W2 als Schema: Büro, Technikraum mit Gebäudeverteiler, Lager und Schulungsraum oben, darunter die Halle mit Hallenverteiler, sechs Arbeitsständen und vier Toren zum Vorfeld, rechts Hof und Zufahrt. Eingezeichnet sind die Kabelwege aus dem Auftragsblatt: Gebäudeverteiler bis Hallenverteiler 45 m, Hallenverteiler bis Arbeitsstand 6 78 m, Gebäudeverteiler bis Torsteuerung Tor 4 104 m im ersten Entwurf, Ersatzweg Hallenverteiler bis Torsteuerung Tor 4 38 m, Anbindung an das Rechenzentrum 180 m Lichtwellenleiter.Halle W2 · ÜbersichtsplanRäume, Verteiler und Kabelwege aus dem AuftragsblattVorfeldHofZufahrtRechenzentrumWerkstattbüround DispositionTechnik-raumErsatzteil-lagerSchulungsraumHalleTor 1Tor 2Tor 3Tor 4Stand 1Stand 2Stand 3Stand 4Stand 5Stand 6GVHVT180 m, Lichtwellenleiter, 1 Gbit/s45 m78 m104 m, erster Entwurf38 m, ErsatzwegKabelweg KupferKabelweg, erster EntwurfErsatzwegLichtwellenleiterGV Gebäudeverteiler, 42 HEHV Hallenverteiler, 15 HET Torsteuerung Tor 4Schema, nicht maßstäblichLängen: Kabelweg laut Auftragsblatt
Übersichtsplan Halle W2 als Schema: Büro, Technikraum mit Gebäudeverteiler, Lager und Schulungsraum oben, darunter die Halle mit Hallenverteiler, sechs Arbeitsständen und vier Toren zum Vorfeld, rechts Hof und Zufahrt. Eingezeichnet sind die Kabelwege aus dem Auftragsblatt: Gebäudeverteiler bis Hallenverteiler 45 m, Hallenverteiler bis Arbeitsstand 6 78 m, Gebäudeverteiler bis Torsteuerung Tor 4 104 m im ersten Entwurf, Ersatzweg Hallenverteiler bis Torsteuerung Tor 4 38 m, Anbindung an das Rechenzentrum 180 m Lichtwellenleiter. Eigene Darstellung für den Unterricht.
Fehlersuche Station für Station ohne Befund. Kette: Endgerät, Kabel und Dose oder Funk, Switch-Port, VLAN und Adresse, Router, Dienst. Drei Fälle mit leeren Prüfpunkten: Tablet bekommt keine Adresse, Kamera ohne Strom, Torsteuerung Tor 4 ohne Verbindung.Station für StationGrenze jede Störung von links nach rechts ein1Endgerät2Kabel,Dose, Funk3Switch-Port4VLAN,Adresse5Router6DienstFall A · Tablet bekommt keine AdresseBefund:Fall B · Kamera ohne StromBefund:Fall C · Torsteuerung Tor 4 ohne VerbindungBefund:
Fehlersuche Station für Station ohne Befund. Kette: Endgerät, Kabel und Dose oder Funk, Switch-Port, VLAN und Adresse, Router, Dienst. Drei Fälle mit leeren Prüfpunkten: Tablet bekommt keine Adresse, Kamera ohne Strom, Torsteuerung Tor 4 ohne Verbindung. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Dein Weg in 11 Schritten

1Auftrag klären
2Werkzeuge ordnen
3Drei Störungen eingrenzen
4Fehlerprotokoll schreiben
5Netzdokumentation zusammenstellen
6Abnahme vorbereiten
7Einweisen
8Probe des Dritten
9Rückblick auf M2
10Schlusspräsentation
11Ergebnis sichern

Kursmaterial · Storycard

Die Storycard zu Teil 6. Zwei Seiten: vorne Story, Akzeptanzbedingungen, Sprintziel und „Die Lage ändert sich“, hinten Anschluss, Kompetenzmodell und Retrospektive. Druck sie doppelseitig aus und leg sie neben das Tabellenbuch.

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Mehr zu diesem Teil

Das brauchst du dafür
  • Das Auftragsblatt in der Lektion „Anlagendaten und Rollen“ und den Projektauftrag mit der Meilensteintabelle
  • Eure Lernprodukte 1 bis 10, vor allem Verkabelungsplan, Aufteilung der PoE-Geräte mit Messprotokoll, Adressplan und Trennung der Netzbereiche aus M2
  • Lernangebot 11 (drei Störungen am ersten Tag) und Lernangebot 12 (Übergeben und präsentieren)
  • Einen Rechner mit Eingabeaufforderung für ping und ipconfig, den Zugang zur Verwaltungsoberfläche der Switches, einen Kabeltester mit Längenmessung
  • Tabellenbuch Elektrotechnik, Präsentationsprogramm
  • Wissensspeicher-Vorlage

Dein Weg, Schritt für Schritt
  1. Auftrag klären
    Lies die drei Störungsmeldungen vom ersten Betriebstag. Klärt im Team, wer welchen Fall zuerst übernimmt, und formuliert mindestens zwei Rückfragen an den Auftraggeber.
  2. Werkzeuge ordnen
    Stelle zusammen, was ping, ipconfig, die Linkanzeige, der Kabeltester und der Switch-Port-Status zeigen, auf welcher Schicht sie prüfen und was sie nicht zeigen können.
  3. Drei Störungen eingrenzen
    Grenze jede Störung Schicht für Schicht ein: ein Tablet ohne Adresse, eine Kamera ohne Strom, die Torsteuerung von Tor 4 ohne Verbindung. Halte zu jedem Schritt Werkzeug und Beobachtung fest.
  4. Fehlerprotokoll schreiben
    Fasse die drei Fälle in einem Fehlerprotokoll zusammen: Eingrenzung, Werkzeug, Ursache, Behebung, Nachweis. Leite zu jedem Fall eine Maßnahme ab, die eine Wiederholung verhindert.
  5. Netzdokumentation zusammenstellen
    Stelle aus euren Lernprodukten die Netzdokumentation der Halle zusammen und bringe sie auf den Stand der Anlage am Übergabetag.
  6. Abnahme vorbereiten
    Lege im Abnahmeprotokoll fest, was bei der Übergabe geprüft wird, womit, gegen welchen Sollwert und wer unterschreibt.
  7. Einweisen
    Formuliere drei Punkte, in die du die künftige Betreuung der Halle einweist.
  8. Probe des Dritten
    Lass ein Mitglied eines anderen Teams mit eurer Mappe drei Fragen aus dem Betrieb beantworten. Jede Rückfrage ist eine Lücke.
  9. Rückblick auf M2
    Stelle gegenüber, was ihr bei der Zwischenpräsentation vorgelegt habt und was heute gilt, und begründe jede Änderung.
  10. Schlusspräsentation
    Plane und halte die Schlusspräsentation vor dem Auftraggeber, mit ausdrücklichem Bezug auf M2.
  11. Ergebnis sichern
    Wissensspeicher-Blatt ausfüllen, 8-Minuten-Expertenvortrag mit drei Prüffragen vorbereiten, Abnahme durch das andere Team, Kompetenzmodell.
Fertig bist du, wenn …

Das Arbeitspaket gilt erst als fertig, wenn der Auftraggeber alle Punkte abnimmt:

  • Für jede der drei Störungen ist die Eingrenzung Schicht für Schicht dokumentiert, mit Werkzeug und Beobachtung je Schritt.
  • Für jede Störung sind Ursache und Behebung benannt, und die Behebung ist mit einer Prüfung nachgewiesen.
  • Für jede Störung steht eine Maßnahme, die eine Wiederholung verhindert, und wer darüber informiert wird.
  • Die Netzdokumentation ist vollständig und zeigt den Stand der Anlage am Übergabetag.
  • Das Abnahmeprotokoll nennt je Prüfpunkt Werkzeug, Soll und Ist; offene Mängel stehen mit Frist und Verantwortlichem darin.
  • Die Einweisung besteht aus drei Punkten, jeder mit Erkennungszeichen, Handlung und Ansprechpartner.
  • Ein Mitglied eines anderen Teams hat mit der Mappe drei Fragen aus dem Betrieb beantwortet, und jede Lücke, die dabei auftrat, ist geschlossen.
  • Jede Änderung seit der Zwischenpräsentation M2 ist mit Auslöser und Begründung aufgeführt.
  • Die Schlusspräsentation nimmt ausdrücklich Bezug auf M2 und ist vor dem Auftraggeber gehalten.
  • Das Wissensspeicher-Blatt ist vollständig; drei Prüffragen liegen vor.
Das kommt in deinen Wissensspeicher

Ein Blatt „Störungen eingrenzen, Anlage übergeben“: die vier Schichten mit je einem Werkzeug, das dort prüft, das Raster eures Fehlerprotokolls, die Gliederung der Übergabemappe und ein Merksatz zur Fehlersuche.

Zusätzlich: drei Prüffragen für die Expertenrunde formulieren, eine Wissensfrage, eine Rechenfrage, eine Begründungsfrage.

Für Lehrkräfte: Gemeinsamer Projektabschluss mit Meilenstein M4. Lernziele 6.1 (grenzt einen Netzwerkfehler schrittweise ein, wählt ein passendes Werkzeug und dokumentiert jeden Schritt; AP Teil 1, § 13 Abs. 3 Nr. 4), 6.2 (stellt eine Übergabemappe so zusammen, dass ein Dritter die Anlage ohne Rückfrage betreiben kann; AP Teil 1, § 13 Abs. 3 Nr. 5) und 6.3 (präsentiert das Ergebnis und begründet, was sich seit der Zwischenpräsentation geändert hat; Prüfungsbezug keiner belegt). RLP-Inhalte: Werkzeuge und Methoden zur Diagnose und Fehlerbehebung, Präsentationstechniken und -methoden. Die drei Störungsfälle in Lernangebot 11 stützen sich auf den Adressplan, wie er in Halle W2 umgesetzt ist (Musterplan aus Teil 4), und auf eine Beispiel-Aufteilung der PoE-Geräte aus Teil 3. Wo die Teams anders aufgeteilt haben, übertragen sie die Überlegung. Wenn du die Fälle an einem Übungsaufbau nachstellen möchtest, genügen ein Switch mit PoE, ein Laptop und einige Patchkabel. Die Messeinheit im Hallenverteiler ist in diesem Teil nur Netzteilnehmer, sie wird nicht programmiert. · Sprint 4 · 14 h · alle Teams gemeinsam