Hier stehen alle Zahlen des Auftrags. Auf diese Seite beziehen sich sämtliche Aufgaben des Kurses. Schlag hier nach, so oft du willst.
Schritt 3 von 4. Lesen musst du das nicht am Stück. Es ist dein Nachschlagewerk.
Danach: Wissensspeicher und Expertenrunde
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Jede Zahl dieses Kurses stammt von hier. Wer ungenau liest, plant später an der Halle vorbei.
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Auftragsblatt: Halle W2 am Terminal 3
Geräte im Netz
| Bereich | Gerät | Anzahl | Netzbereich |
|---|---|---|---|
| Werkstattbüro und Disposition | Arbeitsplatz-PC mit zwei Monitoren | 8 | Büro-IT |
| Ersatzteillager | Arbeitsplatz-PC mit einem Monitor | 2 | Büro-IT |
| Schulungsraum | Arbeitsplatz-PC mit einem Monitor | 8 | Büro-IT |
| Büro und Lager | Netzwerkdrucker | 3 | Büro-IT |
| Arbeitsstände Halle | Rechner am Arbeitsstand | 6 | Halle-IT |
| Monteure auf dem Vorfeld | Tablet über Funknetz | 12 | Funknetz |
| Halle, Hof, Zufahrt | IP-Kamera mit Stromversorgung über das Datenkabel (PoE) | 16 | Kameras |
| Halle und Hof | Funknetz-Zugangspunkt mit PoE | 5 | Verwaltung (siehe Hinweis 2) |
| Hallentore | Torsteuerung mit Netzwerkanschluss | 4 | Anlagentechnik |
| Eingang und Halle | Zeiterfassungsterminal | 2 | Anlagentechnik |
| Hallenverteiler | Messeinheit für Schranktemperatur und Torzustand | 1 | Anlagentechnik |
| Gebäudeverteiler | Switch, 24 Anschlüsse, ohne PoE | 2 | Verwaltung |
| Hallenverteiler | Switch, 24 Anschlüsse, mit PoE | 2 | Verwaltung |
| Gebäudeverteiler | Router mit Firewall | 1 | Verwaltung |
| Gebäudeverteiler | Netzwerkspeicher (NAS) | 1 | Verwaltung |
| Gebäudeverteiler | USV mit Netzwerkkarte | 1 | Verwaltung |
| Summe | 74 |
Hinweis 1: Etikettendrucker und Handscanner im Lager hängen per USB am Arbeitsplatzrechner. Sie sind keine Netzwerkteilnehmer.
Hinweis 2: Bei den Zugangspunkten ist ihre Verwaltungsschnittstelle gemeint. Die Tablets, die sich über sie anmelden, gehören zum Funknetz.
Hinweis 3: Wo die 16 Kameras genau hängen, legt ihr fest. Das ist eine Entscheidung, keine Formsache.
Gebäude, Verkabelung, Anbindung
| Kenngröße | Wert |
|---|---|
| Gebäudeverteiler (GV) | 19 Zoll, 42 Höheneinheiten, im Technikraum neben dem Büro |
| Hallenverteiler (HV) | 19 Zoll, 15 Höheneinheiten, in der Hallenmitte bei den Arbeitsständen |
| Verkabelung im Gebäude | Kupfer, Sternstruktur. Kategorie, Schirmung und Klasse wählt ihr aus |
| Strecke GV bis HV | 45 m Kabelweg |
| Längste Strecke HV bis Arbeitsstand 6 | 78 m Kabelweg |
| Strecke GV bis Torsteuerung Tor 4 | 104 m Kabelweg, so im ersten Entwurf geplant |
| Ersatzweg HV bis Torsteuerung Tor 4 | 38 m Kabelweg |
| Anbindung an das Rechenzentrum | 180 m, Lichtwellenleiter, 1 Gbit/s. Die Faserart wählt ihr aus |
| Stromversorgung von Kameras und Zugangspunkten | PoE nach IEEE 802.3at |
| PoE-Budget je PoE-Switch | 370 W, zwei PoE-Switches im Hallenverteiler |
| Aufteilung der PoE-Geräte auf die Switches | legt ihr fest |
| Leistungsaufnahme je Kamera | 9 W am Gerät |
| Leistungsaufnahme je Zugangspunkt | 15 W am Gerät |
| Umgebung Halle | Staub, 0 bis 40 °C, Hallenkran, Frequenzumrichter an den Torantrieben |
| Umgebung Büro | Normalklima, staubarm, 18 bis 26 °C |
| Zulässige Betriebstemperatur der aktiven Netztechnik | 0 bis 45 °C nach Herstellerangabe |
Datenmengen und Zeitfenster
| Kenngröße | Wert |
|---|---|
| Datenrate je Kamera | 12 Mbit/s, durchgehend |
| Wo die Kamerabilder liegen | Die Kameras senden laufend ins Rechenzentrum des Flughafenbetreibers und werden dort aufgezeichnet. Sie liegen nicht auf dem Netzwerkspeicher der Halle |
| Tägliche Sicherung (Zuwachs) | 400 GB aus Büro, Lager und Anlagentechnik |
| Monatliche Vollsicherung | 2,4 TB aus Büro, Lager und Anlagentechnik |
| Wohin gesichert wird | über die Anbindung ins Rechenzentrum des Flughafenbetreibers |
| Sicherungsfenster | 23:30 bis 05:00 Uhr |
| Aufbewahrung der Kamerabilder | 72 h |
Adressen, Betrieb, Energie
| Kenngröße | Wert |
|---|---|
| Zugewiesenes Teilnetz | 10.42.7.0/24 |
| Namens- und Adressdienst des Rechenzentrums | liegen beim Flughafenbetreiber |
| Zu bildende Netzbereiche | 6: Verwaltung, Büro-IT, Halle-IT, Kameras, Funknetz, Anlagentechnik |
| Arbeitsplatz-PC, Leistungsaufnahme | 65 W, im Leerlauf 25 W ohne Monitore |
| Monitor, Leistungsaufnahme | 22 W je Stück |
| Tägliche Nutzungsdauer | 8 h, 220 Arbeitstage im Jahr |
| Strompreis | 0,25 €/kWh |
| Bauzeit | 20 Wochen bis zur Übergabe |
| Betriebszeit Werkstatt | Zweischichtbetrieb, Halle nie länger als 4 h außer Betrieb |
Die Messeinheit im Hallenverteiler
| Kenngröße | Wert |
|---|---|
| Gemessene Größe | Temperatur im Hallenverteiler, dazu der Zustand der vier Hallentore |
| Meldeschwelle, Vorgabe des Betriebs | 42 °C |
| Wohin sie meldet | über das Netz an die Disposition |
Rechnervarianten zur Auswahl
| Variante | Bauform | Schutzart | Betriebstemperatur | Kühlung | Preis je Stück |
|---|---|---|---|---|---|
| A | Büro-PC, Mini-Tower | IP20 | 10 bis 35 °C | Lüfter | 790 € |
| B | Kompakt-PC, lüfterlos | IP40 | 0 bis 45 °C | passiv | 1.150 € |
| C | Industrie-Panel-PC, 15 Zoll | IP65 an der Front | 0 bis 50 °C | passiv | 2.100 € |
Die Preise der Rechner sind Unterrichtswerte. Ein ausführliches Datenblatt zu Variante B findest du in Teil 1, Lernangebot 2.
Lizenzmodelle für die Bürosoftware
| Modell | Preis je Nutzer und Monat, netto, bei Jahresbindung |
|---|---|
| Microsoft 365 Business Basic | 6,07 € |
| Microsoft 365 Business Standard | 12,13 € |
| Microsoft 365 Business Premium | 19,06 € |
Quelle: veröffentlichte Preise ab 1. Juli 2026, Stand August 2026. Preise ändern sich, rechne mit diesen Werten.
So arbeiten wir: agil in fünf Sprints
Das Projekt läuft nach einem vereinfachten Scrum-Rahmen. Der Auftraggeber, also die Lehrkraft in der Rolle der Leitung der Bodenverkehrsdienste, nimmt am Ende jedes Sprints ab. Was nicht abgenommen wird, geht zurück ins Backlog.
Sprintplan über 80 Unterrichtsstunden
| Sprint | Ziel | Teile | Arbeitsform | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 0 | Auftrag klären | Bevor du loslegst | alle gemeinsam | 6 h |
| 1 | Die Geräte stehen | Teil 1 und Teil 2 | zwei Teamgruppen parallel | 16 h |
| 2 | Das Netz trägt | Teil 3 und Teil 4 | zwei Teamgruppen parallel, gewechselt | 20 h |
| 3 | Das Netz hält dicht | Teil 5 | Gruppenpuzzle in vier Expertengruppen | 14 h |
| 4 | Anlage übergeben | Teil 6 | alle gemeinsam | 14 h |
| Klassenarbeit, Nacharbeit, Puffer | 10 h | |||
| Summe | 80 h |
Die Rotationsregel: Kein Team bearbeitet zweimal denselben Wissensbereich. Wer in Sprint 1 an Teil 1 gearbeitet hat, geht in Sprint 2 an Teil 4. Wer an Teil 2 gearbeitet hat, geht an Teil 3.
Ämter im Team
| Amt | Verantwortung | Daran sieht man, dass geliefert wurde |
|---|---|---|
| Projektleitung | Behält Termin und Backlog im Blick, moderiert das Daily, meldet Blocker und zeichnet die Lernprodukte des Teams ab. | Das Task Board ist am Sprintende aktuell, jeder Blocker hat einen Namen daneben, jedes Lernprodukt ist abgezeichnet. |
| Fachverantwortung Technik | Verantwortet Rechenwege, Datenblätter und Normbezüge, prüft die Ergebnisse gegen „Fertig bist du, wenn …“. | Zu jedem Ergebnis gibt es Rechenweg, Einheit und die Quelle der Vorgabe. |
| Dokumentation | Führt Wissensspeicher-Blatt und Projektakte, sorgt dafür, dass jede Entscheidung nachvollziehbar bleibt. | Ein Dritter kann jede Entscheidung des Teams ohne Rückfrage nachlesen. |
| Auftraggeberkontakt | Stellt die Rückfragen an die Leitung der Bodenverkehrsdienste und präsentiert im Sprint Review. | Jede offene Frage ist gestellt und beantwortet, das Review ist gehalten und die Abnahme protokolliert. |
Die Ämter wechseln nach jedem Sprint. Niemand hat zweimal dasselbe Amt.
Unsere Arbeitsvereinbarungen
- Task Board mit den Spalten Zu tun, In Arbeit, Prüfen, Fertig. Jede Aufgabe hängt an genau einem Namen.
- Daily Stand-up, 5 Minuten, im Stehen: Was habe ich geschafft? Was mache ich heute? Was blockiert mich?
- Sprint Review: Abnahme durch den Auftraggeber anhand von „Fertig bist du, wenn …“. Keine Entscheidung ohne Begründung.
- Retrospektive: Was hat getragen? Was hat gebremst? Eine konkrete Änderung für den nächsten Sprint.
Nicht jeder macht alles, aber jeder weiß am Ende alles
Du bearbeitest im Projekt nur einen Teil der sechs Teile selbst. In der Abschlussprüfung fragt aber niemand, in welchem Team du warst. Deshalb sind vier Bausteine fest eingebaut:
| Baustein | Wie er funktioniert |
|---|---|
| Wissensspeicher | Jeder Teil endet mit genau einem Wissensspeicher-Blatt nach festem Raster. Alle Blätter zusammen ergeben deine Lernunterlage für Klassenarbeit und Abschlussprüfung. |
| Expertenrunde | Am Ende jedes Sprints entstehen Mischgruppen mit je einer Person aus jedem Expertenteam. Jede Person erklärt 8 Minuten nach dem Wissensspeicher-Raster und stellt danach drei Prüffragen. |
| Kreuzreview durch das andere Team | Vor der Abnahme prüft das andere Team eure Lernprodukte. Wer prüft, muss verstanden haben. |
| Kompetenz-Check | Nach jedem Sprint ein kurzer Einzelnachweis über alle Themen des Sprints, auch die, die dein Team nicht selbst bearbeitet hat. Er zählt nicht für die Note, er zeigt dir, wo du stehst. |
Dein Kompetenzmodell findest du am Ende jedes Teils.