Kursmaterial · zum Ausdrucken

Das Projekt als PDF. Deckblatt und das Projekt auf einer Seite. Die Storycard für jeden Teil findest du im Auftrag des Teils, Vorlagen- und Zeichenblätter dort, wo sie gebraucht werden. Alles andere füllst du hier im Kurs aus.

Das Projekt als PDF herunterladen2 Seiten · 294 KB · doppelseitig drucken

Dazu die Einführungsfolien zum agilen Lernen: der ganze Kurs auf wenigen Folien, mit Kursstruktur und Freigabe zum eigenen Gebrauch.

Einführungsfolien zum agilen Lernen herunterladen10 Folien · 954 KB · 16:9 für den Beamer

Ein Projekt, sechs Teile. Hier steht, wie du dich darin bewegst.

Schritt 1 von 3. Zwei Minuten Überblick, dann geht es los.

Danach: Der Projektauftrag

So arbeitet ihr in diesem Kurs

Wie ein agiles Team: ein Sprint, eine Storycard

Ihr seid das Projektteam, eure Lehrkraft ist der Auftraggeber. Jeder Teil ist ein Sprint, und für jeden Sprint gibt es eine Storycard mit zwei Seiten: was gebraucht wird, woran abgenommen wird, euer Sprintziel und eure Retrospektive. Ihr findet sie oben im Auftrag jedes Teils.

1 Planning2 Arbeiten mit Daily3 Review4 Retrospektive

Das Projekt als PDF 2 Seiten · 294 KB · Deckblatt und Projekt auf einer Seite

Bevor du weiterliest: Was vermutest du?

In Halle W2 hängen Büro-PCs, Hallentore und Kameras an derselben Verkabelung. Was könnte schiefgehen, wenn alles in einem einzigen Netz hängt? Schreib deine Vermutung auf. In Teil 4 schaust du wieder hier hinein.

Das lernst du

Jede Karte ist ein Fachgebiet aus dem Lernfeld. Der Titel führt zum Auftrag, die Links darunter direkt zu den Lernangeboten.

So läuft jeder Teil

1

Auftrag

Was braucht die Anlage?

2

Lernangebot

Hier lernst du das Fach.

3

Lösungen

Erst nach deinem Versuch.

4

Kontrolle

Kurzes Quiz, ohne Note.

5

Kompetenzmodell

Was kannst du jetzt?

Mehr zum Kurs, wenn du es brauchst

Ausführlicher Hinweis zum Einstieg

Lies das zuerst. Hol dir fünf Minuten Überblick, bevor du anfängst.

Danach: Der Projektauftrag

Worum es geht

Ein internationaler Verkehrsflughafen hat ein neues Terminal 3 bekommen. Dort draußen brauchen die Bodenverkehrsdienste eine eigene Werkstatt: Halle W2. Hier werden Gepäckschlepper, Förderbandwagen und Palettenhubwagen gewartet, rund um die Uhr.

Euer Betrieb bekommt die gesamte IT der Halle: 74 Geräte im Netz, sechs Netzbereiche aus einem einzigen zugeteilten Teilnetz, 16 Kameras, ein Funknetz für die Tablets der Monteure und die Leitung ins Rechenzentrum. In 20 Wochen. Und fällt das Netz aus, steht die Werkstatt. Steht die Werkstatt, fahren die Schlepper nicht. Fahren die Schlepper nicht, verspäten sich Flüge.

Du planst, beschaffst, baust auf, sicherst ab und übergibst. Genau in dieser Reihenfolge, genau wie im Betrieb.

Kurskarte

Dein Weg durch das Projekt

  1. Bevor du loslegst Projektauftrag, Anlagendaten, Wissensspeicher

  2. Teil 1 Was auf den Tisch kommt

    PflichtenheftHardwareErgonomie

  3. Teil 2 Achtzehn Rechner, einmal aufgesetzt

    SoftwareLizenzenUrheberrecht

  4. Teil 3 Vom Schrank bis zum Arbeitsstand

    VerkabelungPoEFunknetz

  5. Teil 4 Ein Teilnetz für alles

    IP-AdressenVLAN

  6. Teil 5 Wer darf was sehen

    DatensicherungDatenschutz

  7. Teil 6 Die Halle geht in Betrieb

    FehlersucheÜbergabePräsentation

Wie jeder Teil abläuft

Jeder Teil ist ein Arbeitspaket des Projekts. Wer einen Teil kennt, kennt alle: Der Ablauf ist immer derselbe.

Jeder Teil

Fünf Stationen, immer dieselben

  • Der Auftrag

    Zuerst die Frage, wo dir das Thema schon begegnet ist. Dann, was der Auftraggeber will und woran du merkst, dass du fertig bist.

  • Das Lernangebot

    Ganz oben steht dein Lernprodukt: das, was am Ende auf dem Tisch liegt. Die Aufgaben sind die Stufen dorthin. Du schreibst direkt hinein.

  • Rechenwege und Lösungen

    Ansatz, Begründung, Weg Schritt für Schritt. Hier stehen auch die Fehler, die fast alle machen.

  • Die Kontrolle

    Ein kurzes Quiz. Es zeigt dir, wo du stehst, und zählt nicht für die Note.

  • Dein Kompetenzmodell

    Was du jetzt kannst, woran du es gelernt hast und mit wem. Plus Zeilen für das, was die Vorlage nicht kennt.

So kommst du durch

Auftrag lesen → Lernangebot selbst bearbeiten → erst danach die Lösungen öffnen → Kontrolle machen → Kompetenzmodell ausfüllen.

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Wer die Lösung liest, bevor er es selbst versucht hat, merkt sich den Weg nicht. In der Prüfung steht die Lösung nicht daneben.

Wer unterschreibt, dass du fertig bist

Das hier ist ein Projekt, keine Aufgabensammlung. Deshalb sagt am Ende jedes Abschnitts jemand „fertig“ und zeichnet ab.

  • Der Auftraggeber ist die Leitung der Bodenverkehrsdienste. Im Unterricht spielt deine Lehrkraft diese Rolle. Sie nimmt die Meilensteine ab.
  • Die Projektleitung ist ein Amt in deinem Team. Es wechselt mit jedem Sprint. Wer es hat, zeichnet die Lernprodukte des Teams ab, bevor sie zum Auftraggeber gehen.
  • Fünf Meilensteine: Auftrag abgezeichnet, die Geräte stehen, Zwischenpräsentation, das Netz hält dicht, Übergabe. In der Schlusspräsentation zeigst du, was sich seit der Zwischenpräsentation geändert hat, und weshalb.
Allein, zu zwei, im Team

Bei jeder Aufgabe steht, ob du sie allein oder mit deinem Lernpartner bearbeitest. Kommst du nicht weiter, frag zuerst deinen Lernpartner, dann das Team, das am selben Teil arbeitet. Danach deinen Lernbegleiter: Mit ihm führst du im Lauf des Projekts mindestens drei Gespräche, und du meldest dich dafür selbst.

Wo gelernt und wo bewertet wird

Hier darfst du Fehler machen. Die Frage am Anfang jedes Teils, die Kontrollen, die Selbstprüfungen und dein Kompetenzmodell zählen nicht für die Note. Bewertet werden dein Vorgehen im Projekt, deine Dokumentation, deine Präsentation und deine Rückschau.

Was du dafür brauchst
  • Tabellenbuch Elektrotechnik und Taschenrechner
  • Die Grundlagen aus Lernfeld 1 bis 3: Spannung, Strom, Leistung und das EVA-Prinzip
  • Einen Rechner mit Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm
  • Papier für Skizzen und Netzpläne: die zeichnest du selbst
Ein Wort zu den Zahlen

Terminal 3 gibt es wirklich. Halle W2, euer Auftrag und alle Anlagendaten sind dagegen für den Unterricht gebaut: in sich stimmig und nachgerechnet, aber keine echten Planungsdaten des Flughafenbetreibers.