Was aus jedem Teil hängen bleiben soll, und wie ihr es euch gegenseitig erklärt.

Schritt 4 von 4. Hier siehst du, was aus jedem Teil in den Wissensspeicher gehört, wie die Expertenrunde abläuft und wann du deinen Lernbegleiter holst.

Danach: Teil 1 · Was auf den Tisch kommt

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Nicht das ausgefüllte Blatt ist der Nachweis, sondern die drei Prüffragen, die du daraus stellst.

Jeder Teil endet mit genau einem Wissensspeicher-Blatt. Es ist deine Eintrittskarte zur Expertenrunde und später deine Lernunterlage für die Klassenarbeit und die Abschlussprüfung. Ein Blatt, eine Seite, handschriftlich oder digital, aber vollständig.

So sieht dein Wissensspeicher-Blatt aus

Acht Felder, eine Seite. Hier kannst du es ausprobieren und leer ausdrucken. Ausgefüllt wird es am Ende jedes Teils, in der Lektion „Dein Kompetenzmodell“. So entsteht je Teil genau ein Blatt statt zwei Ständen.

Kursmaterial · je Teil ein Blatt

Das Wissensspeicher-Blatt als PDF. Die acht Felder auf einer Seite, zum Ausfüllen am Rechner oder zum Ausdrucken. Druck es sechsmal aus, einmal für jeden Teil.

Wissensspeicher-Blatt als PDF herunterladen2 Seiten · 56 KB · Felder zum Ausfüllen

Zum Nachschlagen

Ablauf der Expertenrunde

Am Ende jedes Sprints, 45 bis 60 Minuten. Ziel: Jede Person kann danach jedes Thema des Sprints erklären.

Phase Was passiert Zeit
1 Expertenphase im Team Das Team stellt sein Wissensspeicher-Blatt fertig. Jede Person muss das ganze Blatt vertreten können, denn wer vorträgt, wird ausgelost. 20 min
2 Neue Gruppen bilden Mischgruppen mit genau einer Person aus jedem Expertenteam. Die Gruppen werden ausgelost, nicht gewählt. 5 min
3 Lehrrunden Reihum: 8 Minuten erklären nach dem Wissensspeicher-Raster, dann 3 Prüffragen. Die Zuhörenden führen ihren eigenen Wissensspeicher weiter. je 10 min
4 Rückfrage-Runde Offene Punkte sammeln. Was in der Gruppe niemand klären kann, kommt an die Tafel und wird gemeinsam geklärt. 10 min
5 Kompetenz-Check Kurzer Einzelnachweis über alle Themen des Sprints, ohne Unterlagen. Er zählt nicht für die Note. 15 min

Regeln, die die Runde tragen

  • Wer vorträgt, wird ausgelost. Deshalb muss jede und jeder im Expertenteam alles können, nicht nur der Schnellste.
  • Vorgetragen wird ohne Handy und ohne Skript, nur mit dem Wissensspeicher-Blatt.
  • Nach jedem Vortrag drei Prüffragen. Wer sie nicht beantworten kann, bekommt die Erklärung noch einmal. Das ist kein Makel, sondern der Zweck der Runde.
  • Jede Person verlässt die Runde mit vollständigen Wissensspeicher-Blättern zu allen Themen des Sprints.

Laufzettel: Wer hat welches Thema bearbeitet?

Der Laufzettel hängt sichtbar im Klassenraum. Er stellt sicher, dass die Rotationsregel eingehalten wird: Kein Team bearbeitet zweimal denselben Wissensbereich, und am Ende hat jede Person zu jedem Teil ein Wissensspeicher-Blatt.

E = selbst als Experte bearbeitet · L = in der Expertenrunde gelernt · ✓ = Kompetenz-Check gemacht

Deine Gespräche mit dem Lernbegleiter

Im Projekt entscheidest du viel selbst. Damit bist du aber nicht allein: Dreimal im Projekt setzt du dich mit deinem Lernbegleiter zusammen und besprichst, wo du stehst. Das ist kein Verhör und keine Prüfung. Es geht um deinen Weg, nicht um deine Note.

Du meldest dich, nicht umgekehrt. Ein guter Zeitpunkt ist, wenn ein Lernprodukt fertig ist, wenn du zwischen zwei Wegen nicht entscheiden kannst, oder wenn du länger als eine Stunde feststeckst.

Nachweis · mindestens drei Gespräche

Nr. Datum Worum ging es? Was nehme ich mit? Abgezeichnet
1
2
3

Die Spalte „Abgezeichnet“ füllt dein Lernbegleiter aus, nicht du. Der Nachweis gehört in deine Projektakte und zählt bei der Bewertung unter „Prozess“ mit.

Wenn du im Team nicht weiterkommst

Bevor du den Lernbegleiter holst, gibt es zwei schnellere Wege, und beide gehören zum Projekt dazu:

  • Frag deinen Lernpartner. Die Aufgaben sagen dir, welche ihr ohnehin zu zweit bearbeitet.
  • Frag das Team, das gerade am selben Teil sitzt. In der Expertenrunde macht ihr das ohnehin, im Sprint dazwischen dürft ihr es auch.

Wer gefragt wird, ist nicht der Bessere, sondern der Nächste. Wer erklärt, lernt dabei am meisten.