Schritt 3 von 5. Du unterscheidest die Arten der Notbeleuchtung, misst Rettungswege, planst Rettungszeichen und Sicherheitsleuchten, weist die Zentralbatterie nach und legst einen Prüfplan fest.

Danach: Rechenwege und Lösungen zu Teil 2

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Sicherheitsbeleuchtung planst du für den Moment, in dem alles andere dunkel ist: Dann muss jeder Gast den Weg zum Ausgang sehen und finden.

Wenn das Licht ausgeht

Arten der NotbeleuchtungNotbeleuchtungSicherheitsbeleuchtungwirkt, wenn Menschen in Gefahr sindErsatzbeleuchtungdamit der Betrieb weiterläuftfür RettungswegeWeg zum Ausgangerkennen und nutzenAntipanikbeleuchtunggroße Flächen ohnefestgelegten Wegfür Arbeitsplätzemit besonderer Gefährdungsicher beendenkeine Sicherheitseinrichtung:ersetzt die Sicherheits-beleuchtung nicht
Gliederung der Notbeleuchtung als Baum. Oben die Notbeleuchtung, die bei Ausfall der allgemeinen Beleuchtung wirkt. Darunter links die Sicherheitsbeleuchtung, die Menschen in Gefahr schützt, rechts die Ersatzbeleuchtung, die nur dafür sorgt, dass der Betrieb weiterläuft, und keine Sicherheitseinrichtung ist. Die Sicherheitsbeleuchtung teilt sich in drei Arten: für Rettungswege (den Weg zum Ausgang erkennen und benutzen), die Antipanikbeleuchtung (große Flächen ohne festgelegten Weg) und die Beleuchtung für Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung (eine gefährliche Tätigkeit sicher beenden). Eigene Darstellung für den Unterricht.

Fällt die allgemeine Beleuchtung aus, übernimmt die Notbeleuchtung. Ihr wichtigster Teil ist die Sicherheitsbeleuchtung: Sie sorgt dafür, dass Menschen einen Raum gefahrlos verlassen können. Auf Rettungswegen macht sie den Weg sichtbar; auf großen Flächen ohne festgelegten Weg verhindert die Antipanikbeleuchtung, dass Menschen im Dunkeln stehen bleiben oder in Panik geraten. Dazu gehören beleuchtete oder hinterleuchtete Rettungszeichen: ein weißes Symbol auf grünem Grund mit Pfeil zum Ausgang. Wie weit man ein Zeichen erkennt, hängt von seiner Höhe ab, die Erkennungsweite. Die Ersatzbeleuchtung dagegen soll nur den Betrieb weiterlaufen lassen.

Erst du, dann die anderen

Der Brandschutz des Flughafens fragt: „Wie stellt ihr sicher, dass jeder Gast im Dunkeln den Ausgang findet?“ Die Antwort gibt dir keiner vor. Wie würdest du vorgehen?

So gehen andere vor. Such dir einen Weg aus.
  • Den Weg ablaufen. Du gehst im Grundriss von jedem entfernten Punkt zum nächsten Ausgang, misst die Wege und setzt an jeder Richtungsänderung ein Zeichen. Das ist anschaulich und findet Lücken, aber du übersiehst leicht einen Punkt, und Lichtwerte bekommst du so nicht.
  • Rechnen. Du rechnest Rettungsweglängen, Erkennungsweiten und Leuchtenabstände aus Datenblatt und Vorgaben. Das ergibt nachprüfbare Zahlen, setzt aber voraus, dass die Vorgaben stimmen und keine Möbel im Weg stehen.
  • Den Brandschutz fragen. Der Brandschutz des Flughafens kennt das Brandschutzkonzept des Terminals und die Fluchtwege außerhalb der Lounge. Das spart Umwege, aber die Planung bleibt eure Aufgabe, und eine Antwort ohne eigene Unterlage bekommt ihr selten.

Es gibt hier nicht den einen richtigen Weg. Entscheide dich für einen und schreibe dazu, weshalb.

Am Ende hast du: den Plan der Sicherheitsbeleuchtung der Lounge J mit Rettungswegen, Antipanikflächen, Sicherheitsleuchten und Rettungszeichen, den Nachweis an der Zentralbatterie und den Prüfplan.

Worum es hier geht und was du daneben legst

Hier planst du, was geschieht, wenn in der Lounge J das Licht ausgeht: Sicherheitsleuchten, Rettungszeichen und ihre Versorgung aus der Zentralbatterie. Leg den Grundriss aus dem Auftrag daneben.

Karte „Die Lounge auf einen Blick“: Grundriss mit allen Zonen, Flächen, Ausgängen und Kennzeichen der Betriebsmittel, ohne Adressen. Die Karte steht im Wissensspeicher, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg sie neben jede Aufgabe dieses Teils.

Woher der Strom kommt

Zentralbatterieanlage mit Endstromkreisen -F51 und -F52 · Prinzip als Stromlaufplan (vereinfacht)LNNetz 230 V AC-K51A1A2Netzwächter~=-T51Ladegerät-G51+−U = 216 VBatterie-K511314-K512122-K513334-K514142Hinleiter zu den EndstromkreisenRückleiter-F51-K515152-E51-E52-F52-E53Endstromkreis -F51Endstromkreis -F52-E51 Sicherheitsleuchte in Bereitschaftsschaltung: leuchtet nur bei Netzausfall-E52 Rettungszeichenleuchte in Dauerschaltung: leuchtet immer-E53 Rettungszeichenleuchte an -F52; die übrigen Leuchten an -F52 wie an -F51Kontakte in Ruhelage gezeichnet: -K51 stromlos, also Netzausfall
Prinzip einer Zentralbatterieanlage als vereinfachter Stromlaufplan nach DIN EN 60617, Kennzeichen links neben dem Schaltzeichen. Links oben das Netz mit L und N. Das Ladegerät -T51 (Gleichrichter, Wechselstrom zu Gleichstrom) lädt die Batterie -G51 mit 216 V; der Spannungspfeil zeigt von Plus nach Minus. Der Netzwächter -K51 liegt mit seiner Spule A1/A2 zwischen L und N und zieht an, solange das Netz da ist. Seine Kontakte schalten die Endstromkreise -F51 und -F52 allpolig um: Bei Netz verbinden die Schließer 13/14 und 33/34 den Hinleiter mit L und den Rückleiter mit N; bei Netzausfall fällt -K51 ab, die Schließer öffnen, und die Öffner 21/22 und 41/42 legen Hin- und Rückleiter an Plus und Minus der Batterie. Hinter der Sicherung -F51 hängen die Sicherheitsleuchte -E51 in Bereitschaftsschaltung, die über den Öffner 51/52 von -K51 nur bei Netzausfall Strom bekommt, und die Rettungszeichenleuchte -E52 in Dauerschaltung, die immer leuchtet. Mit eigener Sicherung -F52 geht der zweite Endstromkreis in die Lounge; von ihm ist die Rettungszeichenleuchte -E53 gezeichnet, seine übrigen Leuchten sind wie an -F51 angeschlossen. Gezeichnet ist die Ruhelage der Kontakte, also der Zustand bei Netzausfall; der Stromlaufplan kommt ohne Leitungskreuzung aus. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Sicherheitsleuchten brauchen eine Stromquelle, die vom Netz unabhängig ist: die Sicherheitsstromversorgung. Es gibt sie als Einzelbatterie in jeder Leuchte, als Gruppenbatterie für einen Bereich und als Zentralbatterie für ein ganzes Gebäude. Am Flugsteig J steht eine Zentralbatterieanlage. Leuchten in Dauerschaltung leuchten immer, Leuchten in Bereitschaftsschaltung nur, wenn das Netz ausfällt. Die Batterie muss alle angeschlossenen Leuchten über die Bemessungsbetriebsdauer versorgen, auch wenn sie gealtert ist.

Gegebene Werte: Sicherheitsbeleuchtung der Lounge J · aufklappen, wenn du rechnest

Gegebene Werte: Sicherheitsbeleuchtung der Lounge J

Anforderungen nach Tabellenbuch
Rettungsweg mindestens 1 lx auf der Mittellinie · Halle über 60 m²: mindestens 0,5 lx · Umschaltzeit höchstens 15 s (das Tabellenbuch nennt 1 s bis 15 s, für Gaststätten und Versammlungsstätten 1 s; ob die Lounge mit Buffet und Bar dazu zählt, klärt ihr mit dem Brandschutz, im Kurs wird mit 15 s geplant) · höchstens 20 Notleuchten an einem Endstromkreis · die Notleuchten eines Brandabschnitts auf mindestens zwei Stromkreise · im Kurs gilt außerdem: Gleichmäßigkeit Emax : Emin höchstens 40 : 1 · Bemessungsbetriebsdauer 3 h (das Tabellenbuch nennt je nach Anlage 1 h, 3 h oder bis zur Räumung) · angelehnt an DIN EN 1838 und DIN VDE 0100-560
Raumaufteilung
Loungebereich, Empfang sowie Buffet und Bar sind ein offener Raum ohne Wände (gestrichelt: nur Zonengrenze); alle anderen Zonen sind eigene Räume
Pflichtorte nach DIN EN 1838 (für die Lounge maßgeblich)
eine Sicherheitsleuchte in der Nähe jeder Ausgangstür, die im Notfall benutzt wird (höchstens 2 m waagerecht von der Tür), und eine an jeder Richtungsänderung des Rettungswegs; im Kurs gilt eine Richtungsänderung als abgedeckt, wenn eine Sicherheitsleuchte höchstens 4 m entfernt hängt, also im halben Leuchtenabstand · die Norm nennt weitere Orte, etwa Handfeuermelder und Erste-Hilfe-Stellen; die Handfeuermelder der Lounge hängen an den drei Ausgängen und sind damit abgedeckt
Rettungsweglänge
höchstens 35 m bis zum nächsten Ausgang (Unterrichtswert, angelehnt an ASR A2.3) · die ASR A2.3 misst diese Fluchtweglänge in Luftlinie und lässt für den tatsächlichen Laufweg höchstens das 1,5-Fache zu · im Kurs gilt strenger: rechtwinklig gemessen, Längsstrecke plus Querstrecke vom entferntesten Punkt bis zum Ausgang, ohne Möbel und Zwischenwände, höchstens 35 m; das ist eine einfache Näherung des Laufwegs
Ausgänge
Koordinaten in m von der Fassadenecke links oben: Eingang vom Flugsteigflur bei x = 4,5 und y = 20 · Notausgang West bei x = 0 und y = 11 · Notausgang Ost bei x = 30 und y = 8
Rettungszeichen
Erkennungsweite: hinterleuchtet 200 · Zeichenhöhe, beleuchtet 100 · Zeichenhöhe · Rettungszeichenleuchten mit 0,15 m Zeichenhöhe, je 2 W
Sicherheitsleuchte
3 W · Datenblatt: 0,5 lx Antipanikbeleuchtung bis 8 m Leuchtenabstand bei 3,5 m Montagehöhe; bei niedrigerer Montagehöhe wird der beleuchtete Kreis kleiner · im Kurs gilt: in jeder Richtung höchstens 8 m Abstand, auch in den Zonen mit 2,80 m Decke (in einer echten Planung prüfst du den Abstand mit dem Datenblatt für die tatsächliche Höhe)
Zentralbatterie Flugsteig J
216 V, 150 Ah · Alterungsreserve Faktor 1,25 (im Kurs gilt: nutzbar ist die Energie der Batterie geteilt durch 1,25, angelehnt an DIN EN 50171) · bestehende Last 7,8 kW · zwei Endstromkreise -F51 und -F52 in die Lounge
Leitungsanlage
Die Lounge ist ein Brandabschnitt. Die Zentralbatterie steht in einem anderen Brandabschnitt. Im Kurs gilt nach der Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie: Leitungen mit Funktionserhalt bis in den Brandabschnitt, den sie versorgen; mit dem Brandschutz des Flughafens abzustimmen

Alle Werte zur Lounge J sind Unterrichtswerte. Zahlen zum Flughafen sind öffentliche Größenordnungen, gerundet.

Dein Lernprodukt im Einzelnen

Dein Lernprodukt

Plan der Sicherheitsbeleuchtung der Lounge J

Darauf laufen die Aufgaben dieses Lernangebots zu. Die Aufgaben sind die Stufen dorthin, das Lernprodukt ist das Ergebnis.

Es besteht aus

  • den Grundriss mit Ausgängen, Rettungswegen und dem längsten Rettungsweg mit Länge
  • die Antipanikflächen mit der Zahl der Sicherheitsleuchten je Fläche
  • Lage und Zahl der Sicherheitsleuchten und der Rettungszeichenleuchten mit Fluchtrichtung und Erkennungsweite
  • den Nachweis an der Zentralbatterie: Leistung, Energie, Reserve
  • die Schaltungsart und den Endstromkreis je Leuchte und die Anforderung an die Leitungsanlage
  • den Prüfplan: was täglich, monatlich und jährlich geprüft wird, wer prüft und wo es eingetragen wird

Zur Dokumentation

Ein Grundriss mit Lagesymbolen und Legende, eine Tabelle der Leuchten mit Ort, Art, Leistung, Schaltungsart und Endstromkreis, der Batterienachweis als Rechnung und der Prüfplan als Tabelle. Jede Zahl hat ihre Herkunft, jede Entscheidung einen Satz, weshalb.

Der Plan geht an den Brandschutz des Flughafens und an den Trockenbau. Zusammen mit der Lichtplanung und den Ergebnissen aus Teil 1 wird er zu Meilenstein M1 im Kreuzreview abgenommen, danach zeichnet die Projektleitung ab. In Teil 6 prüft ihr die Sicherheitsbeleuchtung nach diesem Plan.

4.1Ordne die Notbeleuchtung der Lounge J nach DIN EN 1838 ein
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Aufgabe 4.1

Ordne die Notbeleuchtung der Lounge J nach DIN EN 1838 ein:

  • Unterscheide Sicherheitsbeleuchtung und Ersatzbeleuchtung.
  • Erkläre die drei Arten der Sicherheitsbeleuchtung.
  • Gib für jede Zone der Lounge an, welche Art der Sicherheitsbeleuchtung sie braucht.
  • Begründe, weshalb eine Ersatzbeleuchtung die Sicherheitsbeleuchtung nicht ersetzen kann.
  • Erkläre, weshalb die Gleichmäßigkeit auf Rettungswegen begrenzt ist.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Notbeleuchtung · Sicherheitsbeleuchtung · Rettungsweg · Notstromversorgung

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

4.2Miss die Rettungswege der Lounge J im Grundriss
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Aufgabe 4.2

Lounge J · Terminal 3, Flugsteig J, Ebene 3 · Grundriss 30 m × 20 mGlasfassade zum VorfeldEingang vom FlugsteigflurNotausgangWestNotausgangOstFlugsteigflur J, Ebene 3UVLoungebereich300 m²Arbeiten60 m²Ruheraum42 m²Flur OstSanitär36 m²Empfang40 m²Buffet und Bar60 m²Küche35 m²Technik
Grundriss der Lounge J ohne Leuchten, 30 m × 20 m, oben die Glasfassade mit Teilstrichen alle 3 m, unten der Flugsteigflur. Eingezeichnet sind die Wände (durchgezogen), die Zonengrenzen ohne Wand (gestrichelt: Loungebereich, Empfang sowie Buffet und Bar bilden einen offenen Raum) und die drei Ausgänge mit grünen Pfeilen: Eingang vom Flugsteigflur am Empfang, Notausgang West in der Westwand, Notausgang Ost am Ende des Flurs. Rettungswege, Sicherheitsleuchten und Rettungszeichen zeichnest du selbst ein. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Miss die Rettungswege der Lounge J im Grundriss:

  • Markiere die drei Ausgänge im Grundriss.
  • Miss von mehreren Punkten an der Fassade und in den Ecken der Zonen den Rettungsweg zum jeweils nächsten Ausgang, rechtwinklig wie in den gegebenen Werten.
  • Bestimme den Punkt mit dem längsten Rettungsweg.
  • Berechne seine Länge.
  • Miss für denselben Punkt die Luftlinie zum nächsten Ausgang.
  • Vergleiche beide Längen mit den Grenzen nach ASR A2.3 und im Kurs.
  • Begründe, weshalb der Kurs zusätzlich rechtwinklig misst.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Rettungsweg · Sicherheitsbeleuchtung · Brandschutz

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

4.3Plane die Rettungszeichen der Lounge J
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Aufgabe 4.3

Plane die Rettungszeichen der Lounge J:

  • Beschreibe Form und Farbe eines Rettungszeichens nach DIN EN ISO 7010.
  • Berechne die Erkennungsweite einer hinterleuchteten und einer beleuchteten Rettungszeichenleuchte mit 0,15 m Zeichenhöhe.
  • Lege fest, wo Rettungszeichen hängen müssen.
  • Prüfe für den entferntesten Platz im Loungebereich, ob ein Zeichen innerhalb der Erkennungsweite liegt.
  • Begründe die Wahl zwischen hinterleuchteter und beleuchteter Ausführung.
  • Begründe, weshalb Rettungszeichenleuchten in Dauerschaltung betrieben werden.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Rettungszeichen · Sicherheitsfarbe · Sicherheitsmarkierung · Sicherheitsbeleuchtung

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

4.4Plane die Sicherheitsleuchten der Lounge J
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Aufgabe 4.4

Plane die Sicherheitsleuchten der Lounge J:

  • Bestimme für jede Antipanikfläche die Zahl der Sicherheitsleuchten mit dem Leuchtenabstand aus den gegebenen Werten.
  • Lege fest, wo auf Rettungswegen außerhalb der Antipanikflächen Sicherheitsleuchten nötig sind.
  • Prüfe die Lage deiner Sicherheitsleuchten an den Pflichtorten nach DIN EN 1838.
  • Zeichne die Sicherheitsleuchten in den Grundriss.
  • Berechne die Zahl aller Sicherheitsleuchten.
  • Beurteile, ob der Ruheraum eine eigene Sicherheitsleuchte bekommen sollte.
  • Formuliere deine Frage zum Ruheraum an den Brandschutz des Flughafens.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitsbeleuchtung · Rettungsweg · Notbeleuchtung

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

4.5Weise nach, dass die Zentralbatterie des Flugsteigs J die Lounge mitversorgen kann
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Aufgabe 4.5

Weise nach, dass die Zentralbatterie des Flugsteigs J die Lounge mitversorgen kann:

  • Berechne die Leistung aller Sicherheitsleuchten und Rettungszeichenleuchten der Lounge mit deinen Leuchtenzahlen aus Aufgabe 4.3 und 4.4.
  • Berechne die Energie, die die Lounge über die Bemessungsbetriebsdauer braucht.
  • Berechne den Strom und die Kapazität in Ah, die die Lounge bei 216 V braucht.
  • Berechne die nutzbare Energie der Zentralbatterie mit Alterungsreserve.
  • Berechne den Energiebedarf aller Verbraucher an der Zentralbatterie über die Bemessungsbetriebsdauer.
  • Beurteile die Reserve in kWh und in Prozent.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitsstromversorgung · Akkumulator · Bemessungskapazität · Kapazität

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

4.6Lege fest, wie die Sicherheitsbeleuchtung angeschlossen wird
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Aufgabe 4.6

Lege fest, wie die Sicherheitsbeleuchtung angeschlossen wird:

  • Erkläre am Stromlaufplan, wie die Zentralbatterieanlage bei Netzausfall umschaltet.
  • Unterscheide Dauerschaltung und Bereitschaftsschaltung.
  • Ordne den Sicherheitsleuchten und den Rettungszeichenleuchten der Lounge eine Schaltungsart zu.
  • Vergleiche Zentralbatterie, Gruppenbatterie und Einzelbatterie nach Wartung und Ausfallsicherheit.
  • Verteile die Sicherheitsleuchten und Rettungszeichenleuchten auf die Endstromkreise -F51 und -F52 und begründe die Verteilung.
  • Erkläre, welche Anforderung die Leitungen der Endstromkreise -F51 und -F52 auf dem Weg von der Zentralbatterie in die Lounge erfüllen müssen.
  • Begründe, weshalb DIN VDE 0100-560 eine Umschaltzeit vorgibt.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitsstromversorgung · Stromversorgung, Sicherheits- · Brandabschnitte · Schaltzeichen

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

4.7Stellt den Plan der Sicherheitsbeleuchtung der Lounge J fertig
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Aufgabe 4.7

Stellt den Plan der Sicherheitsbeleuchtung der Lounge J fertig:

  • Zeichnet Rettungswege, Antipanikflächen, Sicherheitsleuchten und Rettungszeichenleuchten mit Fluchtrichtung in den Grundriss.
  • Tragt den längsten Rettungsweg mit seiner Länge ein.
  • Stellt die Leuchten in einer Tabelle mit Ort, Art, Leistung, Schaltungsart und Endstromkreis zusammen.
  • Fügt den Nachweis an der Zentralbatterie bei.
  • Legt mit dem Tabellenbuch einen Prüfplan nach DIN EN 50172 fest: was täglich, monatlich und jährlich geprüft wird, wer prüft und wo es eingetragen wird.
  • Formuliert drei Fragen an den Brandschutz des Flughafens, die vor dem Schließen der Decke geklärt sein müssen.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitsbeleuchtung · Notbeleuchtung · Wartung · Prüfprotokoll

Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.

Die Lage ändert sich

Die Betriebsleitung der Lounge hat im Beratungsgespräch aus Lernangebot 1 gefragt, ob der Notausgang Ost zugemauert werden kann. Der Ruheraum würde dann um den Flur wachsen, und der Ausgang in der Ostwand fiele weg.

Überprüfe dein Lernprodukt an diesem Fall:

  • Prüfe an deinem Plan der Sicherheitsbeleuchtung, wie lang der längste Rettungsweg ohne den Notausgang Ost wird.
  • Entscheide, ob du dem Wunsch zustimmen kannst.
  • Begründe deine Entscheidung gegenüber der Betriebsleitung mit einer Zahl.

Mit Lernpartner Diese Überprüfung macht ihr zu zweit. Wer beide Fälle erklären kann, hat die Sache verstanden.