Vier Wochen nach der Eröffnung. Die Lounge läuft, die Visualisierung schreibt mit, und die Betriebsleitung hat zwei Reklamationen. Nimm dir die Gruppenadressliste und die Parameterliste aus M2, das Lastmanagementkonzept aus M3 und euer Netzkonzept aus Teil 4 dazu.
Schritt 3 von 5. Du liest das Ereignisprotokoll, grenzt zwei Fehler am Bus ein, klärst zwei Reklamationen, regelst den Fernzugriff, schreibst den Wartungsplan und bereitest die Schlusspräsentation vor.
Danach: Rechenwege und Lösungen zu Teil 6
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Erst den Bus fragen, dann das Gerät, dann den Schraubendreher: Wer weiß, wer sendet und wer zuhört, muss nicht raten.
Erst du, dann die anderen
Die Betriebsleitung ruft um 07:15 Uhr an: „Im Arbeitsbereich geht das Licht am Taster nicht an.“ Niemand sagt dir, wo der Fehler sitzt. Wo fängst du an?
So gehen andere vor. Such dir einen Weg aus.
- Am Bus beginnen. Laptop an den IP-Router, Busmonitor mitlaufen lassen, Taster drücken lassen. Zeigt in Sekunden, ob der Taster sendet und wer antwortet, braucht aber Projektdatei, Software und Zugang zum VLAN 30.
- Am Gerät beginnen. Zum Taster gehen, Programmiertaste und LED prüfen, Busspannung messen. Geht ohne Laptop, findet Installationsfehler sofort, sieht aber keinen Fehler im Projekt.
- An der Visualisierung beginnen. Im Ereignisprotokoll nachsehen, was seit gestern passiert ist und ob es eine Änderung gab. Kostet nichts und zeigt den Zeitpunkt, zeigt aber nur, was die Visualisierung selbst sieht.
Es gibt hier nicht den einen richtigen Weg. Entscheide dich für einen und schreibe dazu, weshalb.
Am Ende hast du: drei Fehlersuchprotokolle, einen Reklamationsbericht, einen Wartungs- und Überwachungsplan, Regeln für den Fernzugriff und eure Schlusspräsentation zu Meilenstein M4.
Karte „Die Lounge auf einen Blick“: Grundriss mit allen Zonen, Flächen, Ausgängen und Kennzeichen der Betriebsmittel, ohne Adressen. Die Karte steht im Wissensspeicher, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg sie neben jede Aufgabe dieses Teils.
Karte „KNX lesen“: Bereich, Linie, Teilnehmer, physikalische Adresse und Gruppenadresse, Aufbau eines Telegramms, Datenpunkttypen und die Spalten des Busmonitors. Die Karte steht im Wissensspeicher, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg sie neben jede Aufgabe mit Gebäudesystemtechnik.
Überwachen, eingrenzen, verbessern
Überwachen. Die Anlage meldet sich selbst: Die Visualisierung zeigt Störmeldungen und schreibt ein Ereignisprotokoll, -P1 liefert den Lastgang, die Zentralbatterie führt ihr Prüfbuch, und den Ereignisspeicher der Brandmelderzentrale liest die Fachfirma aus und gibt euch den Ausdruck. Wer diese Quellen regelmäßig liest, findet eine Störung, bevor ein Gast sie bemerkt.
Eingrenzen. Am Bus spricht ein Sensor mit einer Gruppenadresse, nicht mit einem Aktor. Deshalb gibt es zwei Arten von Fehlern: Der Sensor sendet nicht (Installation, Gerät, Busspannung), oder er sendet, aber keiner hört zu (Projekt, Parameter, Ausgang). Der Busmonitor zeigt in Sekunden, welche Art es ist. Das ist dieselbe Haltung wie bei den Gate-Anzeigen in Lernfeld 6: jede Prüfung so wählen, dass sie möglichst viele Ursachen ausschließt.
Verbessern. Eine Reklamation ist eine kostenlose Rückmeldung über eure Anlage. Wer sie annimmt, die Ursache belegt, die Maßnahme mit dem Kunden abstimmt und die Unterlagen fortschreibt, macht die Anlage besser als vorher.
Die Lounge J am Bus, mit Fehlerbildern
Löse in der Szene die Fehlerbilder -F1, -F2 und -F3 nacheinander aus und beobachte, was in der Lounge und im Busmonitor passiert, bevor du mit Aufgabe 13.2 beginnst.
Die interaktive Szene der Lounge J lädt. Ohne JavaScript siehst du sie nicht; die Aufgaben unten kommen auch ohne sie aus.
Gegebene Werte: Überwachung, Fehlersuche, Reklamation · aufklappen, wenn du rechnest
Gegebene Werte: Überwachung, Fehlersuche, Reklamation
- Busspannung (im Kurs)
- Nennspannung 30 V DC, die Teilnehmer arbeiten ab 21 V
- Aus Meilenstein M2
- Gruppenadressliste mit 92 Adressen, Geräteliste mit physikalischen Adressen (bei Aufgabe 12.3), Präsenzmelder Nachlaufzeit 5 min, Helligkeit zyklisch alle 5 s, Erfassungsfeld sitzend 10 m × 10 m bei 3,5 m Montagehöhe
- Ruheraum
- 6 Downlights (Leuchte C) zu je 12 W; das Licht steht im Ruheraum im Mittel auf 10 %, und der Raum leert sich rund 12-mal am Tag (Angaben der Betriebsleitung, Unterrichtswerte)
- Energie
- Strompreis 0,20 € je kWh, Öffnungszeit 05:00 bis 23:00 Uhr, 6.570 h im Jahr
- Lastmanagement aus Meilenstein M3
- Regelziel 58 kW; Abwurfreihenfolge Stufe 1 Spülmaschine 9,9 kW, Stufe 2 Kombidämpfer 10,8 kW, Stufe 3 Induktionskochfeld (morgens eine Kochzone, 3,5 kW), Stufe 4 Heißwasserspender 3,0 kW, Stufe 5 Kaffeevollautomat 3 3,6 kW
- Lastgang ohne Lastmanagement (Probebetrieb)
- Viertelstunden über 58 kW: 06:15 Uhr 63 kW, 06:30 Uhr 71 kW, 06:45 Uhr 66 kW, 07:30 Uhr 61 kW; alle anderen Viertelstunden zwischen 05:00 und 08:45 Uhr höchstens 58 kW
- Angabe der Küche
- Der Kombidämpfer bricht ein Garprogramm ab, wenn seine Heizung länger als 12 min am Stück gesperrt ist
- Fernzugriff aus eurem Netzkonzept (Teil 4)
- nur über den Zugang der IT des Flughafens ins VLAN 30
Alle Werte zur Lounge J sind Unterrichtswerte. Normwerte, die im Kurs als „im Kurs gilt“ stehen, prüfst du im Tabellenbuch nach.
Dein Lernprodukt im Einzelnen
Dein Lernprodukt
Betreuungspaket Lounge J
Darauf laufen die Aufgaben dieses Lernangebots zu. Die Aufgaben sind die Stufen dorthin, das Lernprodukt ist das Ergebnis.
Es besteht aus
- drei Fehlersuchprotokollen zu -F1, -F2 und -F3: Symptom, Hypothese, Prüfung mit Busmonitor oder Messung, Ursache, Behebung, Nachweis
- dem Reklamationsbericht zu R1 Ruheraum und R2 Kombidämpfer: Ursache, Maßnahme, Wirkung, geänderte Serviceunterlagen
- dem Wartungs- und Überwachungsplan: was die Visualisierung meldet, was wer wann prüft
- den Regeln für den Fernzugriff mit Zuordnung zu den Schutzzielen
- den fortgeschriebenen Serviceunterlagen (Parameterliste, Änderungsliste, Lastmanagementkonzept)
- der Schlusspräsentation mit Bezug auf M1, M2 und M3
Zur Dokumentation
Jedes Protokoll mit Datum, Uhrzeit, Messmittel und Name. Jede Änderung an der Anlage mit neuer Version der Projektdatei und Eintrag in der Änderungsliste. Der Reklamationsbericht so, dass die Betriebsleitung ihn ohne Fachwissen versteht.
Übernommen von der Betriebsleitung der Lounge, die Maßnahmen zu R2 zusätzlich von der Küche bestätigt. Mit der Schlusspräsentation ist Meilenstein M4 erreicht.
13.1Lies das Ereignisprotokoll eines Dienstags in der vierten Woche
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Aufgabe 13.1
Ereignisprotokoll der Visualisierung (Auszug, Unterrichtswerte):
| Zeit | Quelle | Gruppenadresse und Meldung | Art |
|---|---|---|---|
| 03:00:41 | -K6, Eingang Störung Zentralbatterie | 5/1/2 Störung Zentralbatterie | kommt |
| 05:00:00 | Zeitschaltuhr der Visualisierung | 4/1/1 Szene 1 Tag | Betrieb |
| 05:02:31 | -B1 | 3/1/1 Präsenz Lounge Ein | Betrieb |
| 05:58:40 | -K7 Logik | 6/2/1 Lastabwurf Stufe 1 Spülmaschine Ein | Betrieb |
| 06:08:30 | -K7 Logik | 6/2/2 Lastabwurf Stufe 2 Kombidämpfer Ein | Betrieb |
| 06:31:10 | -K7 Logik | 6/2/2 Lastabwurf Stufe 2 Kombidämpfer Aus | Betrieb |
| 06:44:05 | -K7 Logik | 6/2/1 Lastabwurf Stufe 1 Spülmaschine Aus | Betrieb |
| 07:12:18 | -S2 | 1/2/1 Arbeitsbereich Licht schalten Ein; Status Arbeitsbereich bleibt Aus | Warnung |
| 14:05:12 | -B7 | 3/3/1 Präsenz Ruheraum Aus; Ruheraum Licht Aus | Betrieb |
| 14:06:40 | -B7 | 3/3/1 Präsenz Ruheraum Ein; Ruheraum Licht Ein | Betrieb |
Dazu liegt der Ausdruck des Prüfbuchs der Zentralbatterie: „03:00 automatischer Funktionstest Endstromkreise -F51 und -F52: -F51, Sicherheitsleuchte am Notausgang Ost ohne Rückmeldung, alle anderen Leuchten in Ordnung.“
Lies das Ereignisprotokoll eines Dienstags in der vierten Woche:
- Ordne jede Zeile einer Betriebsmeldung, einer Störmeldung oder einem Hinweis auf eine Reklamation zu.
- Entscheide, welche Meldung du zuerst bearbeitest.
- Begründe deine Reihenfolge.
- Nenne zu jeder auffälligen Zeile die Quelle, in der du weitersuchst.
| Zeit | Art | Reihenfolge | weiter suchen in |
|---|---|---|---|
| 03:00:41 | |||
| 05:00:00 | |||
| 05:02:31 | |||
| 05:58:40 | |||
| 06:08:30 | |||
| 06:31:10 | |||
| 06:44:05 | |||
| 07:12:18 | |||
| 14:05:12 | |||
| 14:06:40 |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Gebäudeautomation · Energiemonitoring · Sicherheitsbeleuchtung · Protokoll
Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.
13.2Grenze das Fehlerbild -F1 im Arbeitsbereich ein
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Aufgabe 13.2
„Seit heute Morgen geht im Arbeitsbereich das Licht am Taster nicht mehr an. Mit der Szene am Empfang geht es.“
Die Betriebsleitung der Lounge, 07:15 Uhr
Busmonitor, aufgezeichnet über den IP-Router, gefiltert auf die Quellen 3.6.11 und 3.6.22, während das Empfangspersonal zweimal auf -S2 drückt:
| Zeit | Quelle | Ziel | Typ | Wert |
|---|---|---|---|---|
| 07:12:05,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 186 lx |
| 07:12:10,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 187 lx |
| 07:12:15,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 187 lx |
| 07:12:18,2 | 3.6.22 | 1/2/1 | Schreiben | Ein |
| 07:12:20,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 187 lx |
| 07:12:21,6 | 3.6.22 | 1/2/1 | Schreiben | Ein |
| 07:12:25,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 186 lx |
Auszug aus dem Projekt, Gruppenobjekte des DALI-Gateways -K2 (3.6.2), aktueller Stand:
| Nr. | Gruppenobjekt | Länge | verbunden mit |
|---|---|---|---|
| 0 | DALI-Gruppe Arbeitsbereich: Schalten | 1 Bit | 1/2/2 |
| 1 | DALI-Gruppe Arbeitsbereich: Dimmen relativ | 4 Bit | keine |
| 2 | DALI-Gruppe Arbeitsbereich: Helligkeitswert | 1 Byte | 1/2/3 |
| 3 | Szene (Szenennummer) | 1 Byte | 4/1/1 |
| 4 | DALI-Gruppe Arbeitsbereich: Rückmeldung Schalten | 1 Bit | keine |
Aus der Änderungsliste: „Woche 3: Taster -S2 kann jetzt auch dimmen, -S2 und -K2 neu programmiert.“ Die Gruppenadressliste aus M2 steht bei Aufgabe 12.3.
Grenze das Fehlerbild -F1 im Arbeitsbereich ein:
- Beschreibe das Symptom so genau, wie es die Betriebsleitung schildert.
- Lies aus dem Busmonitor, ob -S2 sendet.
- Stelle eine Hypothese zur Ursache auf.
- Prüfe deine Hypothese mit dem Auszug aus dem Projekt und der Gruppenadressliste.
- Lege die Behebung fest.
- Beschreibe, wie du nachweist, dass der Fehler behoben ist.
| Schritt | Fehlerbild -F1 |
|---|---|
| Symptom | |
| Hypothese | |
| Prüfung | |
| Ursache | |
| Behebung | |
| Nachweis |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Gruppenadresse · KNX-Bus, Telegramm · Projektierung KNX · Adresse
Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.
13.3Grenze das Fehlerbild -F2 mit der Messreihe der Busspannung ein
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Aufgabe 13.3
„Heute geht am Taster im Arbeitsbereich gar nichts mehr, auch das Dimmen nicht. Das Lämpchen am Taster ist aus.“
Das Empfangspersonal, Woche 5, 07:40 Uhr
Busmonitor, gefiltert auf die Quellen 3.6.11 und 3.6.22, während das Empfangspersonal mehrmals auf -S2 drückt; danach versucht ihr, -S2 (3.6.22) mit der Projektierungs- und Inbetriebnahmesoftware auszulesen: „Gerät antwortet nicht.“
| Zeit | Quelle | Ziel | Typ | Wert |
|---|---|---|---|---|
| 07:40:00,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 191 lx |
| 07:40:05,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 192 lx |
| 07:40:10,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 192 lx |
| 07:40:15,0 | 3.6.11 | 3/1/11 | Schreiben | 193 lx |
Messreihe der Busspannung, Vielfachmessgerät, Gleichspannung (Unterrichtswerte):
| Messpunkt | Ort | gemessen |
|---|---|---|
| 1 | Ausgang Spannungsversorgung -T1 | 30,1 V |
| 2 | -Q11 im Verteiler | 29,8 V |
| 3 | -B1 Lounge | 29,4 V |
| 4 | -B4 Lounge | 29,1 V |
| 5 | -S1 Empfang | 29,0 V |
| 6 | Abzweigdose vor -S2 | 29,0 V |
| 7 | -S2 Arbeitsbereich | 0,0 V |
| 8 | -B20 auf dem Dach | 28,4 V |
Grenze das Fehlerbild -F2 mit der Messreihe der Busspannung ein:
- Lies aus dem Busmonitor, ob -S2 sendet.
- Beurteile jeden Messwert der Busspannung.
- Berechne den Spannungsfall auf der Busleitung bis -B20.
- Grenze die Stelle der Unterbrechung ein.
- Lege die Behebung fest.
- Beschreibe den Nachweis nach der Behebung.
| Schritt | Fehlerbild -F2 |
|---|---|
| Symptom | |
| Hypothese | |
| Prüfung | |
| Ursache | |
| Behebung | |
| Nachweis |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Busleitung · Spannungsversorgung · KNX-TP · Spannungsfall
Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.
13.4Kläre die Reklamation R1 aus dem Ruheraum
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Aufgabe 13.4
„Seit der Eröffnung beschweren sich Gäste im Ruheraum: Mitten im Schlaf geht das Licht aus, und wer aufwacht, liegt im Dunkeln. So können wir den Ruheraum nicht anbieten.“
Die Betriebsleitung der Lounge, E-Mail nach vier Wochen
Aus der Parameterliste (M2): Präsenzmelder -B7, Nachlaufzeit 5 min, Empfindlichkeit mittel, nach Ablauf Ruheraum aus. Die Zeilen 14:05:12 und 14:06:40 im Ereignisprotokoll bei Aufgabe 13.1 gehören zu dieser Reklamation.
Kläre die Reklamation R1 aus dem Ruheraum:
- Erkläre, weshalb -B7 einen still liegenden Gast nicht erkennt.
- Ordne die Ursache ein: Defekt, Installationsfehler oder Einstellung.
- Vergleiche vier Maßnahmen mit Vorzug und Preis.
- Berechne den Mehrverbrauch einer Nachlaufzeit von 20 min statt 5 min im Jahr.
- Entscheide mit der Betriebsleitung, welche Maßnahmen umgesetzt werden.
- Formuliere die Antwort an die Betriebsleitung.
| Maßnahme | Vorzug | Preis | Entscheidung |
|---|---|---|---|
| Nachlaufzeit 20 min | |||
| Empfindlichkeit erhöhen | |||
| -B7 über die Liegen versetzen | |||
| Grunddimmwert 10 % statt Aus |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Reklamationsbehandlung · Bewegungsmelder · Kommunikation,Kunden-
Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.
13.5Kläre die Reklamation R2 aus der Küche
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Aufgabe 13.5
„Der Kombidämpfer bricht morgens zwischen sechs und halb sieben seine Garprogramme ab. Dann sind die Brötchen für das Frühstücksbuffet nicht fertig.“
Die Küche der Lounge, über die Betriebsleitung
Die Zeilen 05:58:40 bis 06:44:05 im Ereignisprotokoll bei Aufgabe 13.1 gehören zu dieser Reklamation; Lastgang und Abwurfreihenfolge stehen bei den gegebenen Werten.
Kläre die Reklamation R2 aus der Küche:
- Bestimme, wie lange der Kombidämpfer am Dienstag gesperrt war.
- Erkläre, weshalb das Garprogramm abbricht.
- Prüfe, ob die Lounge in der Viertelstunde um 06:30 Uhr unter dem Regelziel bleibt, wenn statt des Kombidämpfers andere Stufen abgeworfen werden.
- Schlage eine neue Abwurfreihenfolge und eine höchste Sperrzeit vor.
- Begründe, weshalb du die Änderung mit der Küche abstimmst.
| Stufe | Verbraucher bisher | Verbraucher neu | höchste Sperrzeit | mit der Küche abgestimmt am |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||
| 2 | ||||
| 3 | ||||
| 4 | ||||
| 5 |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Lastmanagement · Lastabschaltung · Lastprofile · Reklamationsbehandlung
Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.
13.6Lege fest, wie die Servicefirma zur Diagnose auf die Anlage zugreifen darf
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Aufgabe 13.6
„Damit wir bei Störungen schneller sind, stellen wir einen kleinen Mobilfunkrouter in euren Technikraum und schauen von außen ins Ereignisprotokoll und in den Busmonitor. Ein Passwort für alle unsere Techniker reicht.“
Die Servicefirma der Visualisierung, Vorschlag an die Betriebsleitung
Risiken, die die IT des Flughafens dazu nennt:
- a · Jemand meldet sich mit den Zugangsdaten der Servicefirma an, die ein ehemaliger Mitarbeiter noch kennt.
- b · Eine Aufzeichnung des Busmonitors zeigt über Wochen, wann im Sanitär und im Ruheraum jemand war.
- c · Über den Zugang wird ein Telegramm gesendet, das alle Stufen des Lastabwurfs dauerhaft einschaltet.
- d · Der Zugang ist über Tage offen, und die Visualisierung reagiert wegen der Last im Netz kaum noch.
- e · Die Projektdatei mit allen Adressen und Schlüsseln wird auf einen fremden Rechner kopiert.
Lege fest, wie die Servicefirma zur Diagnose auf die Anlage zugreifen darf:
- Ordne jedes Risiko aus der Liste einem Schutzziel zu.
- Beurteile den Vorschlag der Servicefirma.
- Lege die Regeln für den Fernzugriff fest.
- Begründe, weshalb Aufzeichnungen des Busmonitors personenbezogene Daten enthalten können.
- Entscheide, wer den Zugang freigibt und wer ihn protokolliert.
| Risiko | Schutzziel | Maßnahme |
|---|---|---|
| a | ||
| b | ||
| c | ||
| d | ||
| e |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Datensicherheit · Zugriffsschutz · Datenschutz · Fernwarten · Firewall
Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.
13.7Schreibe die Serviceunterlagen fort und erstelle den Wartungs- und Überwachungsplan
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Aufgabe 13.7
Schreibe die Serviceunterlagen fort und erstelle den Wartungs- und Überwachungsplan:
- Führe für -F1, -F2 und -F3 je ein Fehlersuchprotokoll.
- Schreibe den Reklamationsbericht zu R1 und R2.
- Lege fest, welche Meldungen die Visualisierung an wen schickt.
- Plane, was wer wie oft prüft.
- Ergänze Parameterliste, Änderungsliste und Lastmanagementkonzept um eure Änderungen.
Euer Wartungs- und Überwachungsplan:
| Was | Woran erkennbar | Wer | Wie oft | Eintrag wo |
|---|---|---|---|---|
| Störmeldungen der Visualisierung | ||||
| Ereignisprotokoll | ||||
| Lastgang und Lastabwurf | ||||
| Sicherheitsbeleuchtung, Funktionstest | ||||
| Sicherheitsbeleuchtung, Dauertest | ||||
| Busspannung | ||||
| Präsenzmelder | ||||
| Projektdatei | ||||
| wiederkehrende Prüfung der elektrischen Anlage | ||||
| Brandmeldung und Sprachalarm |
Euer Fehlersuchprotokoll zu -F3, dem Fehlerbild zur Reklamation R1 aus dem Ruheraum (-F1 und -F2 stehen bei 13.2 und 13.3):
| Schritt | Fehlerbild -F3 |
|---|---|
| Symptom | |
| Hypothese | |
| Prüfung | |
| Ursache | |
| Behebung | |
| Nachweis |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Instandhaltung · Wartung · Dokumentation · Prüfung,wiederkehrende
Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.
13.8Übergib die Lounge J mit eurer Schlusspräsentation an die Betriebsleitung
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Aufgabe 13.8
Übergib die Lounge J mit eurer Schlusspräsentation an die Betriebsleitung:
- Vergleiche das Ergebnis mit dem Ergebnisbild aus dem Projektauftrag.
- Stelle für M1, M2 und M3 dar, was ihr damals festgelegt habt.
- Begründe jede Änderung, die ihr seitdem vorgenommen habt.
- Bewerte euer Vorgehen im Projekt.
- Halte die Präsentation in höchstens zehn Minuten.
| Meilenstein | Was wir damals festgelegt haben | Was jetzt gebaut und geprüft ist | Was wir geändert haben und weshalb |
|---|---|---|---|
| M1 Lastenheft, Ablauf, Licht | |||
| M2 KNX-Projekt | |||
| M3 Konzepte und Angebot | |||
| Im nächsten Projekt machen wir anders |
Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Präsentation,Projekt- · Projektmanagement
Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.
Die Lage ändert sich
Woche 7: Die Betriebsleitung meldet, dass im Arbeitsbereich das Licht „ab und zu“ nicht auf den Taster reagiert. Wenn die Elektrowerkstatt morgens kommt, geht alles. Die Busspannung an -S2 ist dann in Ordnung.
Überprüfe dein Lernprodukt an diesem Fall:
- Überprüfe euer Fehlersuchprotokoll an diesem Fall.
- Entscheide, wie ihr den Fehler aufzeichnet, während niemand vor Ort ist.
- Begründe, welche Regeln aus Aufgabe 13.6 dafür gelten.
Mit Lernpartner Diese Überprüfung macht ihr zu zweit. Wer beide Fälle erklären kann, hat die Sache verstanden.