Schritt 2 von 5. Du liest den Grundriss, bereitest das Gespräch vor, führst es, übersetzt Wünsche in messbare Anforderungen, vergleichst zwei Installationsvarianten und klärst, wer an der Mietfläche was entscheidet.

Danach: Lernangebot 2 · Auftrag planen und Gewerke abstimmen

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Ein Wunsch wird erst zur Anforderung, wenn bei der Abnahme jemand mit Messgerät oder Checkliste entscheiden kann, ob sie erfüllt ist.

Lounge J · Terminal 3, Flugsteig J, Ebene 3 · Grundriss 30 m × 20 mGlasfassade zum VorfeldEingang vom FlugsteigflurNotausgangWestNotausgangOstFlugsteigflur J, Ebene 3UVLoungebereich300 m²Arbeiten60 m²Ruheraum42 m²Flur OstSanitär36 m²Empfang40 m²Buffet und Bar60 m²Küche35 m²TechnikUVUnterverteilung mit KNX-VerteilerLagesymbole, keine Schaltzeichen
Grundriss der Lounge J im Terminal 3, Flugsteig J, Ebene 3, 30 m × 20 m, alle Zonen getönt. Oben die Glasfassade zum Vorfeld, unten der Flugsteigflur. Links der Loungebereich mit 300 m², rechts daneben der Arbeitsbereich mit 60 m², ganz rechts oben der Ruheraum mit 42 m², darunter der Flur zum Notausgang Ost und der Sanitärbereich mit zwei Duschen und 36 m². Unten von links: Empfang 40 m² mit dem Eingang vom Flugsteigflur, Buffet und Bar 60 m², Küche 35 m², Technik und Lager mit der Unterverteilung UV. Grüne Pfeile zeigen die drei Ausgänge: Eingang vom Flugsteigflur, Notausgang West in der linken Wand und Notausgang Ost am Ende des Flurs. Das Kurzzeichen UV ist ein Lagesymbol, kein Schaltzeichen. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Erst du, dann die anderen

Die Betriebsleitung bringt Bilder, eine Wunschliste und einen Mietvertrag. Woher weißt du, was sie wirklich braucht, und nicht nur, was sie sich wünscht? Den Weg gibt dir keiner vor. Wie würdest du vorgehen?

So gehen andere vor. Such dir einen Weg aus.
  • Ein Gespräch mit Leitfaden. Du fragst offen nach dem Alltag der Lounge und geschlossen nach den Werten. Das geht schnell, und die Betriebsleitung fühlt sich gehört. Du erfährst aber nur, was sie selbst weiß und sagen will, und vieles davon ist Wunsch.
  • Eine Begehung einer bestehenden Lounge. Du siehst, wo Gäste sitzen, wo sie laden, wo es blendet und wann es voll ist. Das zeigt den Bedarf, den keiner ausspricht. Du brauchst dafür einen Termin in einer fremden Lounge, und die ist nicht dieselbe wie die Lounge J.
  • Ein Nutzungsprofil aus Zahlen. Du leitest aus Öffnungszeit, Plätzen und Gästen je Stunde ab, was gebraucht wird. Das liefert Werte, die man nachrechnen kann. Ob die Annahmen stimmen, zeigt sich aber erst im Betrieb, und Stimmung oder Bedienung erfasst es nicht.

Es gibt hier nicht den einen richtigen Weg. Entscheide dich für einen und schreibe dazu, weshalb.

Am Ende hast du: Gesprächsleitfaden, Beratungsprotokoll, das Lastenheft L1 bis L10 mit Abnahmekriterien und eine begründete Empfehlung „konventionell oder Gebäudesystemtechnik“ für die Betriebsleitung.

Worum es hier geht und was du daneben legst

Hier führt ihr das Beratungsgespräch mit der Betriebsleitung der Lounge und macht aus Bildern, Wünschen und einem Mietvertrag ein Lastenheft, das man bei der Abnahme prüfen kann.

Karte „Die Lounge auf einen Blick“: Grundriss mit allen Zonen, Flächen, Ausgängen und Kennzeichen der Betriebsmittel, ohne Adressen. Die Karte steht im Wissensspeicher, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg sie neben jede Aufgabe dieses Teils.

Fragen, die öffnen, und Fragen, die festlegen

Eine offene Frage lässt dem Kunden Raum: Sie beginnt mit einem W-Wort und lässt sich nicht mit „ja“ oder „nein“ beantworten. Damit erfährst du, wie die Lounge gebraucht wird. Eine geschlossene Frage legt fest: Sie verlangt „ja“, „nein“ oder eine Zahl. Damit sicherst du Werte, die ins Lastenheft gehen. Aktiv zuhören heißt: zusammenfassen, was du verstanden hast, und nachfragen, ob es stimmt.

Das Lastenheft sagt aus Sicht des Auftraggebers, was die Anlage leisten soll und wofür. Das Pflichtenheft sagt aus Sicht des Auftragnehmers, wie und womit er es erfüllt. Eine Anforderung im Lastenheft ist messbar, wenn sie eine Größe, einen Wert und ein Abnahmekriterium hat und als Muss oder Soll eingestuft ist.

Gegebene Werte: Lounge J, Mietvertrag und Beteiligte · aufklappen, wenn du rechnest

Gegebene Werte: Lounge J, Mietvertrag und Beteiligte

Fläche und Zonen
600 m² (30 m × 20 m), neun Zonen, Flächen und Ausgänge im Grundriss oben
Sitzplätze
120, verteilt auf Loungebereich und Arbeitsbereich
Öffnungszeit
täglich 05:00 bis 23:00 Uhr, an 365 Tagen
Geräte der Gäste
im Mittel 1,5 Geräte je Gast (Angabe der Betriebsleitung)
Ladeplätze
Wunsch der Betriebsleitung: an jedem zweiten Sitzplatz
Mietvertrag
höchstens 60 kW als Viertelstundenmittel; Abgang 100 A in der Unterverteilung des Flugsteigs J
Duschen
zwei Durchlauferhitzer zu je 21 kW (Angabe aus der Planung des Sanitärgewerks)
Termin
Eröffnung zum Beginn des Sommerflugplans, sieben Wochen (35 Arbeitstage) nach Auftragserteilung
Beteiligte
Betriebsleitung der Lounge (Mieterin, Auftraggeberin) · Mietflächenmanagement des Flughafens (Vermieter) · Brandschutz des Flughafens · IT des Flughafens · Fachfirma für Brandmelde- und Sprachalarmanlagen · Trockenbau, Lüftung und Sprinkler, Küchenbau, Ladenbau · Elektrowerkstatt der Instandhaltung (Auftragnehmerin), Projektleitung: die Meisterin

Alle Werte zur Lounge J sind Unterrichtswerte. Zahlen zum Flughafen sind öffentliche Größenordnungen, gerundet.

Dein Lernprodukt im Einzelnen

Dein Lernprodukt

Beratungsprotokoll und Lastenheft der Lounge J

Darauf laufen die Aufgaben dieses Lernangebots zu. Die Aufgaben sind die Stufen dorthin, das Lernprodukt ist das Ergebnis.

Es besteht aus

  • dem Gesprächsleitfaden mit Ziel, Phasen, Zeiten, Leitfragen und Rollen
  • dem Beratungsprotokoll: Datum, Beteiligte, Fragen, Antworten, offene Fragen mit Zuständigkeit
  • dem Lastenheft L1 bis L10, jede Anforderung messbar, mit Muss oder Soll, Abnahmekriterium und Quelle
  • der Variantenempfehlung „konventionell oder Gebäudesystemtechnik“ für die Betriebsleitung, höchstens eine halbe Seite
  • der Liste der Zuständigkeiten: wer entscheidet was, was brauchen wir von dort, bis wann

Zur Dokumentation

Das Lastenheft passt auf eine Seite und trägt die Bestätigung der Betriebsleitung mit Datum. Jede Anforderung hat eine Nummer, auf die sich Planung, Angebot und Abnahme in den Teilen 2 bis 6 beziehen. Was gewünscht, aber nicht beauftragt oder nicht erlaubt ist, steht getrennt darunter, mit Grund.

Zusammen mit dem Bauzeitenplan aus Lernangebot 2 ist das der erste Teil von Meilenstein M1. Abgenommen wird er im Kreuzreview durch ein anderes Team am Ende von Sprint 1, danach zeichnet die Projektleitung ab.

1.1Erschließe Grundriss und Nutzung der Lounge J
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Aufgabe 1.1

Erschließe Grundriss und Nutzung der Lounge J:

  • Trage jede Zone mit Fläche und Nutzung in die Tabelle ein.
  • Schätze, zu welchen Tageszeiten jede Zone stark genutzt wird.
  • Gib an, wo die drei Ausgänge liegen und wohin sie führen.
  • Berechne die Fläche je Sitzplatz für Loungebereich und Arbeitsbereich zusammen.
  • Berechne die Fläche je Sitzplatz bezogen auf die ganze Lounge.
  • Berechne, wie viele Stunden die Lounge im Jahr geöffnet ist.
Zone Fläche in m² Nutzung stark genutzt wann? Was heißt das für die Elektroplanung?
Loungebereich
Arbeitsbereich
Ruheraum
Flur zum Notausgang Ost
Sanitär mit zwei Duschen
Empfang
Buffet und Bar
Küche
Technik und Lager

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Elektroinstallation,Planung · Installationsschaltplan · Rettungsweg

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

1.2Bereite die Fragetechnik für das Beratungsgespräch vor
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Aufgabe 1.2

Bereite die Fragetechnik für das Beratungsgespräch vor:

  • Erkläre den Unterschied zwischen offenen und geschlossenen Fragen.
  • Ordne die Fragen in der Tabelle zu.
  • Formuliere zu Licht, Bedienung und Bildschirmen je eine offene und eine geschlossene Frage.
  • Erkläre, woran die Betriebsleitung merkt, dass du aktiv zuhörst.
  • Begründe, in welcher Phase des Gesprächs geschlossene Fragen sinnvoll sind.
Frage offen oder geschlossen? Wozu taugt sie im Gespräch?
Was erlebt ein Gast, der um sechs Uhr morgens in die Lounge kommt?
Soll das Licht im Ruheraum dimmbar sein?
Wie viele Sitzplätze hat der Arbeitsbereich?
Woran merkt das Personal, dass etwas nicht funktioniert?
Reichen vier Bildschirme für die Abflüge?
Was stört an der Bedienung im alten Café am meisten?

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Fragetechnik · Kommunikation,Kunden- · Kunden, Kommunikation mit

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

1.3Erstellt den Gesprächsleitfaden für das Beratungsgespräch
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Aufgabe 1.3

Erstellt den Gesprächsleitfaden für das Beratungsgespräch:

  • Legt Ziel und Ergebnis des Gesprächs fest.
  • Gliedert das Gespräch in Phasen mit Zeiten, höchstens 30 Minuten.
  • Formuliert zu jedem Thema eine offene Leitfrage.
  • Ergänzt geschlossene Fragen für die Werte, die ihr im Lastenheft braucht.
  • Legt fest, wie ihr das Gespräch zusammenfasst und abschließt.
  • Verteilt Gesprächsführung, Protokoll und Zeitwache im Team.
Phase Zeit Leitfrage oder Ziel Wer im Team
Einstieg
Nutzung der Lounge
Licht und Stimmung
Bedienung
Bildschirme, Durchsage, Netz
Energie und Mietvertrag
Termin und Zuständigkeiten
Zusammenfassung und Abschluss

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Fragetechnik · Kommunikation,Kunden- · Protokoll · Team, Arbeiten im

Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.

1.4Führt das Beratungsgespräch mit der Betriebsleitung im Rollenspiel
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Aufgabe 1.4

Gesprächskarte für die Rolle der Betriebsleitung (aufklappen, wenn du die Rolle spielst)

So sprichst du: freundlich, bestimmt, wenig Technik. Du antwortest nur auf das, was gefragt wird. Fragt jemand nur mit „ja oder nein“, antwortest du auch nur so.

Das sagst du gleich am Anfang: „Wir eröffnen zum Beginn des Sommerflugplans, in sieben Wochen. Das steht, die Werbung läuft schon.“ · „Ich habe Bilder aus einer anderen Lounge mitgebracht: so gemütlich, aber hell genug zum Arbeiten.“ · „Bei uns soll es ruhig sein. Keine Durchsagen vom Gate, aber natürlich darf niemand seinen Flug verpassen.“ · „Im alten Café hatten wir 40 Schalter neben der Theke. Keiner wusste, welcher was macht. Das will ich nie wieder.“

Das sagst du nur, wenn danach gefragt wird:

  • Geöffnet ist jeden Tag von 05:00 bis 23:00 Uhr. Am vollsten ist es morgens bis gegen neun, wenn die erste Abflugwelle geht, mittags ist es ruhiger, abends wieder voll.
  • Es gibt 120 Sitzplätze im Loungebereich und im Arbeitsbereich. Im Arbeitsbereich sitzen Leute am Laptop, im Ruheraum wird geschlafen, nachts wird gereinigt, „und dann brauchen die Reinigungskräfte richtig Licht“.
  • Fast jeder Gast hat ein Telefon dabei, viele zusätzlich einen Laptop oder ein Tablet, „im Schnitt anderthalb Geräte je Gast“. Laden wollen viele: „an jedem zweiten Platz eine Ladestelle“.
  • Am Empfang arbeiten zwei Personen mit einem Tablet. „Das Personal soll alles selbst einstellen können, aber nichts kaputt machen.“
  • Zwei Duschen mit Durchlauferhitzern: „Das Wasser muss immer heiß sein. Eine kalte Dusche ist die schlimmste Beschwerde, die es gibt.“
  • Die Küche hat einen Kombidämpfer, eine Spülmaschine und drei Kaffeevollautomaten: „Kaffee muss sofort kommen.“
  • Im Mietvertrag steht eine Leistungsgrenze von 60 kW: „Was das genau heißt, weiß ich nicht. Das hat der Vermieter hineingeschrieben.“
  • Abflüge sollen auf Bildschirmen stehen, „vier dürften reichen“.
  • Gäste-WLAN ja, „aber die Kasse soll nicht im selben Netz hängen“.
  • An der Glasfassade blendet die Sonne, „die Gäste am Fenster ziehen dann um“.
  • Bei Störungen soll die Servicefirma von außen nachsehen können, „damit nicht jedes Mal jemand kommen muss“.

Das weißt du nicht, du verweist weiter: Brandmeldung, Notausgänge, Alarm: „Da müsst ihr den Brandschutz des Flughafens fragen.“ · Netzanschluss und Internet: „Das macht die IT des Flughafens.“ · Was an der Fläche gebaut werden darf: „Das muss der Vermieter freigeben.“

Führt das Beratungsgespräch mit der Betriebsleitung im Rollenspiel:

  • Führt das Gespräch nach eurem Leitfaden.
  • Haltet Fragen und Antworten im Protokoll fest.
  • Fasst am Ende zusammen und lasst die Zusammenfassung bestätigen.
  • Haltet fest, was die Betriebsleitung nicht beantworten kann, und an wen ihr die Frage weitergebt.
  • Unterscheidet in eurem Protokoll, was Wunsch und was Bedarf ist.

Beratungsgespräch · Sprint 1 · mit der Betriebsleitung der Lounge

Nr. Thema Unsere Frage (offen oder geschlossen) Antwort der Betriebsleitung Was folgt daraus für das Lastenheft?
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10

Das Gespräch gehört zu Meilenstein M1. Was die Betriebsleitung nicht beantworten kann, schreibt ihr mit der Stelle, die es klären muss, in die Liste der offenen Fragen.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Fragetechnik · Kunden, Kommunikation mit · Protokoll

Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.

1.5Übersetze Wünsche der Betriebsleitung in Anforderungen
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Aufgabe 1.5

Übersetze Wünsche der Betriebsleitung in Anforderungen:

  • Erkläre den Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft.
  • Ordne die Aussagen in der Tabelle zu.
  • Berechne, wie viele Geräte die Gäste bei voller Belegung mitbringen.
  • Berechne die Zahl der Ladeplätze, die sich die Betriebsleitung wünscht.
  • Formuliere die Wünsche „WLAN für alle“ und „Laden an jedem zweiten Platz“ als messbare Anforderungen.
Aussage Lastenheft oder Pflichtenheft? Weshalb?
Die Gäste können an jedem zweiten Sitzplatz ihre Geräte laden.
Die Ladeplätze werden über zwei Stromkreise mit Leitungsschutzschalter B16 und RCD versorgt.
Das Licht im Ruheraum geht nicht aus, solange ein Gast dort liegt.
Der Präsenzmelder im Ruheraum wird an der Decke über den Liegen montiert.
Die Lounge überschreitet nie 60 kW im Viertelstundenmittel.
Zugangspunkte für das WLAN werden über PoE vom Switch im Technikraum versorgt.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Lastenheft · Pflichtenheft · Projektmanagement

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

1.6Vergleiche für die Betriebsleitung zwei Varianten der Installation
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Aufgabe 1.6

Vergleiche für die Betriebsleitung zwei Varianten der Installation:

  • Beschreibe, wie in einer konventionellen Installation Licht geschaltet und gedimmt wird.
  • Beschreibe, wie in der Gebäudesystemtechnik Sensoren und Aktoren über eine Busleitung zusammenarbeiten.
  • Vergleiche beide Varianten in der Tabelle.
  • Beurteile, welche Wünsche aus dem Gespräch konventionell nur schwer oder gar nicht zu erfüllen sind.
  • Empfiehl der Betriebsleitung eine Variante.
  • Begründe deine Empfehlung mit Vorzug und Preis.
Kriterium konventionelle Installation Gebäudesystemtechnik Was heißt das für die Lounge J?
Funktionen (Lichtstimmungen, Präsenz, Sonnenschutz, Leistungsgrenze)
Bedienung
Flexibilität bei Umbau oder Erweiterung
Kosten für Material und Errichtung
Energie im Betrieb
Planung, Inbetriebnahme und Service

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Gebäudesystemtechnik · Installationsbus · KNX · Gebäudeautomation · Kosten-Nutzen-Betrachtung

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

1.7Klärt, wer an der Mietfläche was entscheidet
Jetzt bist du dran · Mit Lernpartner · 4 Arbeitsschritte
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Aufgabe 1.7

Klärt, wer an der Mietfläche was entscheidet:

  • Ordne jedem Thema in der Tabelle die Stelle zu, die entscheidet oder die Arbeit ausführt.
  • Erkläre, weshalb die Elektrowerkstatt an der Brandmeldeanlage nur mitplant und nach Vorgabe verlegt.
  • Gib an, was ihr von jeder Stelle braucht und bis wann.
  • Begründe, weshalb ein Wunsch der Betriebsleitung nicht automatisch ein Auftrag ist.
Thema Wer entscheidet oder macht es? Was brauchen wir von dort? Bis wann?
Umbau der Mietfläche freigeben
Brandmeldeanlage der Lounge erweitern und in Betrieb nehmen
Sprachalarm und Durchsage in der Lounge
Rettungswege und Notausgänge
Anschluss an das Netz des Flughafens
Lichtstimmungen, Bedienung und Bildschirme
Leitungen für Brandmeldung und Sprachalarm verlegen

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Brandmeldeanlage · Brandschutz · Mietvertrag · Werkvertrag

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

1.8Stellt das Lastenheft L1 bis L10 und eure Empfehlung fertig
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Aufgabe 1.8

Stellt das Lastenheft L1 bis L10 und eure Empfehlung fertig:

  • Formuliert aus Protokoll und Rechnungen zehn Anforderungen, jede mit Größe und Wert.
  • Legt für jede Anforderung Muss oder Soll fest.
  • Schreibt zu jeder Anforderung ein Abnahmekriterium.
  • Berechnet, welchen Anteil der vereinbarten 60 kW die beiden Durchlauferhitzer allein beanspruchen.
  • Schreibt die Variantenempfehlung für die Betriebsleitung in höchstens fünf Sätzen.
  • Legt Lastenheft und Empfehlung der Betriebsleitung zur Bestätigung vor.
Nr. Anforderung (messbar) Muss oder Soll Abnahmekriterium: was, womit, wann geprüft Quelle
L1
L2
L3
L4
L5
L6
L7
L8
L9
L10

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Lastenheft · Arbeitsstättenbeleuchtung · Gebäudesystemtechnik · Lastmanagement

Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.

Die Lage ändert sich

Eine Woche nach dem Gespräch ruft die Betriebsleitung an: „Den Notausgang Ost brauchen wir nicht, die Gäste gehen doch alle vorn hinaus. Mauert die Tür zu, dann wird der Ruheraum zwei Meter länger.“

Überprüfe dein Lernprodukt an diesem Fall:

  • Prüfe, welche Anforderungen deines Lastenhefts und welche Zuständigkeiten der Wunsch berührt.
  • Beurteile, was der Wunsch für Gäste im Ruheraum und in den Duschen bedeutet, wenn es brennt.
  • Entscheide, was du der Betriebsleitung antwortest und was ins Beratungsprotokoll kommt.

Mit Lernpartner Diese Überprüfung macht ihr zu zweit. Wer beide Fälle erklären kann, hat die Sache verstanden.