Teil 6 von 6⏱ 12 hSprint 4 · Meilenstein M4 Übergabe

Schritt 1 von 5. Du liest den Auftrag, ordnest ein, wo dir Prüfen, Inbetriebnahme und Fehlersuche schon begegnet sind, und planst mit deinem Team den Weg bis Meilenstein M4.

Danach: Lernangebot 12 · Prüfen, in Betrieb nehmen, einweisen

Agil arbeiten · Sprint 4

Eure Storycard für Teil 6

Druckt sie doppelseitig aus, bevor ihr loslegt. Im Planning schreibt ihr euer Sprintziel in eigenen Worten auf und ergänzt eigene Kriterien. Am Ende prüft das andere Team gegen die Akzeptanzbedingungen, danach haltet ihr eure Retrospektive.

1 Planning2 Arbeiten mit Daily3 Review4 Retrospektive

Storycard Teil 6 herunterladen PDF · 2 Seiten · 354 KB

Check-in: Wo ist dir das schon begegnet?

Klick bei jedem Punkt an, wo er dir schon begegnet ist: im Betrieb, privat oder in einem früheren Lernfeld.

Wozu der Check-in?

Das ist keine Bewertung. Manches kennst du schon: Die Erstprüfung einer Unterverteilung mit Schleifenimpedanz, RCD und Isolationswiderstand hast du in Lernfeld 5 gemacht, die systematische Fehlersuche an den Gate-Anzeigen in Lernfeld 6, das Luxmeter und das Vielfachmessgerät kennst du aus Lernfeld 1, Schutzziele und Fernzugriff aus Lernfeld 4. Das ist Absicht. Neu ist, dass du eine Anlage mit Bus in Betrieb nimmst, an der viele Gewerke hängen, dass du Fehler im Busmonitor statt nur mit dem Messgerät suchst und dass nach der Übergabe ein Kunde zurückkommt und sich beschwert. Ordne trotzdem ehrlich ein, wo dir das schon begegnet ist.

Im Projekt: Darf die Lounge öffnen?

ErstprüfungInbetriebnahmeEinweisungBusmonitorReklamation

Deine Lernangebote in Teil 6

Lernangebot 12 · Prüfen, in Betrieb nehmen, einweisenLernangebot 13 · Überwachen, Fehler eingrenzen, verbessern

Die Karte kennst du von „So arbeitest du mit diesem Kurs“. Sie zeigt, was du in diesem Teil lernst.

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Fertig ist die Anlage erst, wenn sie geprüft ist, die Nutzer sie bedienen können und die erste Störung schneller gefunden ist als die Reklamation geschrieben.

Worum es in Teil 6 geht, und die Karte dazu

Die Lounge J ist gebaut. Jetzt wird geprüft, in Betrieb genommen und übergeben: Erstprüfung der UV-Lounge, KNX-Anlage mit Funktionstest, Messreihe der Beleuchtungsstärke, Einweisung des Personals. Vier Wochen nach der Eröffnung kommt die Betriebsleitung mit zwei Reklamationen zurück, und am Bus gibt es die ersten Störungen.

Karte „Die Lounge auf einen Blick“: Grundriss mit allen Zonen, Flächen, Ausgängen und Kennzeichen der Betriebsmittel, ohne Adressen. Die Karte steht im Wissensspeicher, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg sie neben jede Aufgabe dieses Teils.

Darum geht es

Als Elektronikerin oder Elektroniker für Betriebstechnik möchte ich die Lounge J vor der Eröffnung prüfen, die KNX-Anlage in Betrieb nehmen, das Personal einweisen und die ersten Störungen und Reklamationen systematisch klären, damit die Lounge pünktlich öffnet, sicher ist und die Betriebsleitung sie ohne uns betreiben kann.

Das bewegte Überblicksbild zu Teil 6 lädt.

Lounge J · Terminal 3, Flugsteig J, Ebene 3 · Grundriss 30 m × 20 mGlasfassade zum VorfeldEingang vom FlugsteigflurNotausgangWestNotausgangOstFlugsteigflur J, Ebene 3UVABCDPM-B1PM-B2PM-B3PM-B4PM-B5PM-B6PM-B7PM-B8PM-B9PM-B10T-S1T-S2T-S3T-S4T-S5T-S6Loungebereich300 m²ArbeitenRuheraumSanitärEmpfangBuffet und BarKüche35 m²LeuchtePMPräsenzmelderTTastsensorUVUnterverteilung mit KNX-VerteilerLagesymbole, keine Schaltzeichen
Übersichtsplan der Lounge J, Grundriss 30 m × 20 m mit Glasfassade oben und Flugsteigflur unten. Eingezeichnet sind alle Leuchten als Kreis mit Kreuz, im Loungebereich in den vier Lichtbändern A bis D, dazu in Kursfarbe die Lagesymbole der Präsenzmelder -B1 bis -B10 (PM) und der Tastsensoren -S1 bis -S6 (T) sowie die Unterverteilung UV mit dem KNX-Verteiler im Technikraum. Grüne Pfeile zeigen den Eingang vom Flugsteigflur und die Notausgänge West und Ost. Die Kurzzeichen sind Lagesymbole, keine Schaltzeichen. In Teil 6 wird diese Anlage geprüft, in Betrieb genommen und betreut. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Die Lage vier Tage vor der Eröffnung

Leuchten, Präsenzmelder, Tastsensoren und die UV-Lounge sind montiert, die Küche steht, die Möbel mit den Ladeplätzen auch. Laut Bauzeitenplan bleiben vier Arbeitstage: zwei für Prüfen und Messen, einer für die Abnahme von Brandmeldung und Sprachalarm durch die Sachverständigen, einer für Einweisung und Übergabe. Die Meisterin der Elektrowerkstatt ist als Elektrofachkraft für Prüfung und Freigabe verantwortlich; ihr arbeitet unter ihrer Leitung.

Brandmeldung und Sprachalarm nimmt die zertifizierte Fachfirma in Betrieb. Ihr seid dabei, wenn sie die Brandfallsteuerung auslöst, und protokolliert, was die KNX-Anlage tut. Vier Wochen nach der Eröffnung meldet sich die Betriebsleitung: Im Ruheraum geht das Licht aus, während Gäste schlafen, und die Küche klagt über abgebrochene Garprogramme. Am selben Morgen reagiert im Arbeitsbereich der Taster nicht mehr.

Zahlen und Hintergrund

Terminal 3 ist seit April 2026 in Betrieb und ist für rund 19 Millionen Fluggäste im Jahr ausgelegt; in Terminal 3 gibt es mehrere Lounges, eine davon im Bereich J auf Ebene 3, je Lounge in der Größenordnung von gut 100 Gästen (öffentliche Größenordnungen, gerundet). Die Lounge J hat 120 Plätze und ist täglich von 05:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, an 365 Tagen sind das 6.570 Stunden. Eine Störung am Morgen trifft also sofort Gäste, und eine Reklamation kommt schnell.

Das kennst du schon aus Lernfeld 1, 4, 5 und 6 und den Teilen 1 bis 5

Aus Lernfeld 1: Messgeräte, Messen von Spannung, das Luxmeter. Aus Lernfeld 4: Netz, VLAN und Schutzziele für die Halle W2. Aus Lernfeld 5 „Vom Ring bis zur Plakette“: die Erstprüfung einer Unterverteilung mit Besichtigen, Erproben und Messen, Schleifenimpedanz mit dem Faktor zwei Drittel, RCD und Isolationswiderstand, Prüfprotokoll und Übergabe. Hier wiederholst du das nicht, du wendest es an: auf eine Unterverteilung mit Bus, Elektronik und einem Raum mit Dusche. Aus Lernfeld 6 „Die Anzeige bleibt dunkel“: die systematische Fehlersuche an den Gate-Anzeigen gegenüber der Lounge. Dieselbe Haltung gilt jetzt am Bus. Aus diesem Kurs: Lastenheft L1 bis L10 (Teil 1), Lichtplanung und Sicherheitsbeleuchtung (Teil 2, M1), KNX-Projekt mit Gruppenadressliste, Parameterliste und Visualisierung (Teil 3, M2), Brandfallsteuerung und Netzkonzept (Teil 4), Lastmanagement, Stückliste und Angebot (Teil 5, M3).

Was ihr bei der Übergabe vorlegt

Diese Unterlagen gehören zu Meilenstein M4.

Unterlage Was drinsteht Wer nimmt sie ab
Prüfprotokoll Erstprüfung UV-Lounge Besichtigen, Erproben, Messen; jeder Stromkreis mit Urteil, Mängel mit Maßnahme Meisterin der Elektrowerkstatt
Inbetriebnahmeprotokoll KNX Adressen, Applikationen, Funktionstest je Gruppenadresse, Brandfall, Lastabwurf Meisterin der Elektrowerkstatt
Messreihe Beleuchtungsstärke Raster, Messwerte, Auswertung, Urteil zu L1 Betriebsleitung der Lounge
Einweisungsnachweis Inhalte, wer was darf, Unterschriften Betriebsleitung der Lounge
Übergabemappe Serviceunterlagen: Pläne, Listen, Protokolle, Wartungsplan, Ansprechpartner Betriebsleitung der Lounge
Fehlersuchprotokolle und Reklamationsbericht -F1 bis -F3, R1 und R2 mit Ursache, Maßnahme, Wirkung Betriebsleitung der Lounge
Schlusspräsentation Ergebnis gegen das Ergebnisbild, Änderungen seit M1 bis M3 Betriebsleitung, Meisterin

Erst schätzen, dann arbeiten

Eure Lichtplanung aus Teil 2 hat die Lounge auf einen Wartungswert von 200 lx ausgelegt. Bei der Inbetriebnahme misst ihr nachts mit allen Leuchten auf 100 %. Was zeigt das Luxmeter im Mittel: unter 200 lx, ziemlich genau 200 lx, zwischen 200 und 260 lx oder über 260 lx? Schreib deine Schätzung und einen Grund auf. In Aufgabe 12.4 vergleichst du sie mit der Messung.

Das tut ihr jetzt

1Auftrag klären
2Erstprüfung planen
3Messwerte bewerten
4KNX in Betrieb nehmen
5Licht messen, Sicherheit prüfen
6Einweisen und übergeben
7Ereignisse lesen
8Fehler am Bus eingrenzen
9Reklamationen klären
10Präsentieren und abschließen
Dein Weg im Einzelnen
  1. Auftrag klären
    Lest den Auftrag und verteilt die Arbeit nach euren Rollen. Die Rolle Sicherheit und Kommunikation führt durch die Erstprüfung, die Rolle Gebäudesystemtechnik durch Inbetriebnahme und Fehlersuche, die Rolle Planung Licht und Energie durch Messreihe und Lastabwurf, die Rolle Kalkulation und Dokumentation durch Protokolle und Übergabemappe.
  2. Erstprüfung planen
    Legt fest, was zur Prüfung gehört, was ihr vor der Isolationsmessung abklemmt und was die Fachfirma prüft (12.1).
  3. Messwerte bewerten
    Bewertet das Messprotokoll der UV-Lounge, benennt die Mängel und entscheidet, was in Betrieb geht (12.2).
  4. KNX in Betrieb nehmen
    Programmiert die Linie, testet jede Gruppenadresse, mit der Fachfirma den Brandfall und den Lastabwurf (12.3).
  5. Licht messen, Sicherheit prüfen
    Wertet die Messreihe aus und prüft die Sicherheitsbeleuchtung mit Eintrag ins Prüfbuch (12.4, 12.5).
  6. Einweisen und übergeben
    Weist Empfangspersonal und Betriebsleitung ein und stellt die Übergabemappe zusammen (12.6, 12.7).
  7. Ereignisse lesen
    Lest vier Wochen nach der Eröffnung das Ereignisprotokoll der Visualisierung und sortiert, was wichtig ist (13.1).
  8. Fehler am Bus eingrenzen
    Grenzt -F1 und -F2 mit Busmonitor, Projekt und Busspannung ein (13.2, 13.3).
  9. Reklamationen klären
    Klärt R1 Ruheraum und R2 Kombidämpfer, stimmt die Maßnahmen ab, regelt den Fernzugriff und schreibt den Wartungsplan (13.4 bis 13.7).
  10. Präsentieren und abschließen
    Haltet die Schlusspräsentation mit Bezug auf M1 bis M3, füllt das Wissensspeicher-Blatt aus und bereitet drei Prüffragen vor (13.8).
Fertig bist du, wenn …

Das Arbeitspaket gilt erst als fertig, wenn die Betriebsleitung der Lounge als Auftraggeber alle Punkte abnimmt (Meilenstein M4):

  • Das Prüfprotokoll der Erstprüfung ist vollständig: jeder Stromkreis mit Messwert, Grenzwert und Urteil, jeder Mangel mit Ursache, Maßnahme und Nachmessung, und es steht fest, welche Stromkreise in Betrieb gehen.
  • Das Inbetriebnahmeprotokoll zeigt je Gerät Adresse, Applikation und Funktionstest, je Gruppenadresse aus M2 die geprüfte Reaktion, dazu die Brandfallsteuerung (mit der Fachfirma) und den Lastabwurf.
  • Die Messreihe der Beleuchtungsstärke ist ausgewertet: Mittelwert, kleinster und größter Wert, Gleichmäßigkeit, Vergleich mit Wartungswert und Neuwert, Urteil zur Anforderung L1.
  • Der Funktionstest der Sicherheitsbeleuchtung steht im Prüfbuch; für jede Prüfung und Abnahme ist geklärt, wer sie ausführt.
  • Einweisungsplan, Kurzanleitung und unterschriebener Einweisungsnachweis für Empfangspersonal und Betriebsleitung liegen vor.
  • Die Übergabemappe enthält alle Serviceunterlagen; die Entsorgung von Verpackung, Resten und Altgeräten ist geregelt.
  • Für -F1, -F2 und -F3 gibt es je ein Fehlersuchprotokoll mit Symptom, Hypothese, Prüfung, Ursache, Behebung und Nachweis.
  • Der Reklamationsbericht zu R1 und R2 nennt Ursache, Maßnahme, Wirkung und die geänderten Serviceunterlagen.
  • Wartungs- und Überwachungsplan und die Regeln für den Fernzugriff sind mit der Betriebsleitung abgestimmt.
  • Die Schlusspräsentation zeigt das Ergebnis gegen das Ergebnisbild und begründet jede Änderung seit M1, M2 und M3; Wissensspeicher-Blatt und drei Prüffragen liegen vor.
Das brauchst du dafür
  • Eure Lernprodukte aus Teil 1 bis 5: Lastenheft (Teil 1), Lichtplanung und Plan der Sicherheitsbeleuchtung (Teil 2, M1), Geräteliste, Topologie, Gruppenadressliste, Parameterliste und Entwurf der Visualisierung (Teil 3, M2), Brandfallsteuermatrix und Netzkonzept (Teil 4), Lastmanagementkonzept, Stückliste und Angebot (Teil 5, M3)
  • Den Projektauftrag mit den Anlagendaten der Lounge J
  • Lernangebot 12 · Prüfen, in Betrieb nehmen, einweisen und Lernangebot 13 · Überwachen, Fehler eingrenzen, verbessern
  • Die Karten „Die Lounge auf einen Blick“, „Licht rechnen“ und „KNX lesen“ im Wissensspeicher
  • Installationstester aus Lernfeld 5, Luxmeter, Vielfachmessgerät; an der Lehrwand die Projektierungs- und Inbetriebnahmesoftware
  • Tabellenbuch Elektrotechnik, Taschenrechner, ein Präsentationsprogramm, die Wissensspeicher-Vorlage
Das kommt in deinen Wissensspeicher

Ein Blatt „Geprüft, übergeben, betreut“: die Grenzwerte der Erstprüfung mit dem Faktor zwei Drittel und einem Beispiel aus der UV-Lounge, die Regel für den Raum mit Dusche, die sechs Schritte der KNX-Inbetriebnahme, Mittelwert und Gleichmäßigkeit der Messreihe mit Formel, den Fehlersuchweg am Bus (wer sendet, wer hört zu, Busspannung), die acht Schritte einer Reklamation und eure Regeln für den Fernzugriff. Die Karte „Die Lounge auf einen Blick“ ergänzt ihr um die Prüfwerte.

Zusätzlich: drei Prüffragen für die Expertenrunde formulieren, eine Wissensfrage, eine Rechenfrage, eine Begründungsfrage.

Ausblick: Lernfeld 11 und Lernfeld 12

In Lernfeld 11 geht es um Ferndiagnose und Leitstand: Was ihr hier mit dem Busmonitor vor Ort seht, kommt dort aus der Ferne an, und die Regeln für den Fernzugriff aus Lernangebot 13 sind die Grundlage. In Lernfeld 12 planst du ein Projekt so, wie es in der Abschlussprüfung verlangt wird. Wer heute sauber prüft, protokolliert und übergibt, hat dort sein Vorgehen schon geübt.

Organisatorisches: Rollen, Sprint, Meilenstein

Rollen (anmoderiert, nicht verteilt): Teamleitung, Planung Licht und Energie, Gebäudesystemtechnik, Sicherheit und Kommunikation, Kalkulation und Dokumentation. Bei vier Personen übernimmt die Teamleitung Kalkulation und Dokumentation mit. Die Projektleitung ist ein Amt, das mit dem Sprint wechselt; sie zeichnet die Protokolle ab.

Sprint 4, 12 Stunden, endet mit Meilenstein M4 Übergabe: Prüfprotokolle, Messreihe, Inbetriebnahmeprotokoll, Einweisungsnachweis, Serviceunterlagen, Fehlersuchprotokolle, Reklamationsbericht und Präsentation. Abgenommen wird von der Betriebsleitung der Lounge, in der Schlusspräsentation mit Bezug auf M1 bis M3: was danach geändert wurde und weshalb.

Für Lehrkräfte
Für Lehrkräfte: Sprint 4 · Teil 6 mit 12 h · Meilenstein M4 Übergabe, abgenommen von der Betriebsleitung der Lounge (spielst du oder eine Kollegin), die Meisterin der Elektrowerkstatt als verantwortliche Elektrofachkraft ebenfalls. Stunden als Vorschlag: Auftrag 1 h, Lernangebot 12 4 h (12.1 und 12.2 Erstprüfung 1 h, 12.3 und 12.4 KNX und Messreihe 1 h, 12.5 und 12.6 Sicherheitsbeleuchtung und Einweisung 1 h, 12.7 Übergabe und Lernprodukt 1 h), Lernangebot 13 4,5 h (13.1 bis 13.3 Überwachung und Fehlerbilder am Bus 2 h, 13.4 und 13.5 Reklamationen 1 h, 13.6 und 13.7 Fernzugriff und Wartungsplan 1 h, 13.8 Vorbereitung der Schlusspräsentation 0,5 h), Rechenwege, Wissensspeicher-Blatt und Kontrolle 0,5 h, Abschluss Sprint 4 2 h (Schlusspräsentation M4, Retrospektive, Expertenrunde 45 min; Kompetenzmodell und gemischte Wiederholung als Hausaufgabe). Lernziele: 6.1 die Erstprüfung planen, Messwerte bewerten und Mängel mit Maßnahme festlegen; 6.2 eine KNX-Anlage in Betrieb nehmen und nachweisen; 6.3 die Beleuchtungsstärke messen und auswerten, die Sicherheitsbeleuchtung prüfen; 6.4 Nutzer einweisen und Serviceunterlagen übergeben; 6.5 Fehler am Bus mit Busmonitor, Ereignisprotokoll und Messung eingrenzen; 6.6 Reklamationen zur Verbesserung nutzen und den Fernzugriff absichern. Rahmenlehrplan, Inhalte: Kundenberatung (Einweisung 12.6, Reklamation 13.4, 13.5), Licht- und Beleuchtungstechnik (Messreihe 12.4), Gebäudesystemtechnik und deren Komponenten (Inbetriebnahme 12.3, Busmonitor 13.2, 13.3), Visualisierungssoftware (Ereignisprotokoll 13.1, 13.5), informationstechnische Schutzziele (Fernzugriff 13.6), Lastmanagement (13.5), Normen, Vorschriften und Regeln (DIN VDE 0100-600 und -701 in 12.1 und 12.2, DIN EN 50172 in 12.5). Zielformulierung: prüfen, in Betrieb nehmen, Nutzer einweisen (Lernangebot 12); überwachen, Fehler systematisch eingrenzen, Diagnosesysteme anwenden, Funktions- und Fehlerprotokolle interpretieren, Reklamationen nutzen (Lernangebot 13 und die Szene); Serviceunterlagen erstellen und fortschreiben (12.7, 13.7); Sicherheits- und Brandschutzvorschriften (12.1, 12.5); Daten- und Informationssicherheit (13.6); Umweltverträglichkeit (Entsorgung 12.7). Prüfungsbezug: prüfungsrelevant für Teil 2 der Abschlussprüfung (Arbeitsauftrag mit Fachgespräch, Systementwurf, Funktions- und Systemanalyse, Wirtschafts- und Sozialkunde); Prüfprotokoll, Busmonitor und Fehlersuche sind typische Gegenstände der Funktions- und Systemanalyse, die Schlusspräsentation übt das Fachgespräch. Offen sind die Reihenfolge der Inbetriebnahme, Form und Inhalt der Einweisung, Gliederung der Übergabemappe, die Maßnahmen zu den Reklamationen (innerhalb der Abstimmung mit dem Kunden), der Aufbau des Wartungsplans und die Form der Schlusspräsentation. Geben alle Teams dieselbe Kurzanleitung ab, ist die Offenheit unterwegs verloren gegangen. Laborhinweis: Erstprüfung an der Prüfwand: Isolationsmessung nur freigeschaltet nach den fünf Sicherheitsregeln; Schleifenimpedanz und RCD unter Spannung mit geprüftem Installationstester, unter Aufsicht, nach DIN VDE 0105-100 (Arbeiten in der Nähe unter Spannung stehender Teile); Luxmeter-Messreihe im Klassenraum (Raster, Nachtmessung durch Verdunkeln, Neuwert gegen Wartungswert); an der KNX-Lehrwand Adressen programmieren, Gruppenadressen verbinden, Busmonitor mitlaufen lassen, die Fehlerbilder -F1 und -F2 an der Lehrwand nachstellen (wie, steht im Lehrkräftebereich) und die Busspannung messen; Präsenzmelder an der Lehrwand mit Nachlaufzeit und Empfindlichkeit. An einer Brandmeldeanlage des Hauses wird nichts ausgelöst und nichts gemessen. Messt ihr selbst, ersetzen eure Messwerte die gegebenen Unterrichtswerte.

Kursmaterial · Storycard

Die Storycard zu Teil 6. Zwei Seiten: vorne Story, Akzeptanzbedingungen, Sprintziel und „Die Lage ändert sich“, hinten Anschluss, Kompetenzmodell und Retrospektive. Druck sie doppelseitig aus und leg sie neben das Tabellenbuch.

Storycard Teil 6 herunterladen2 Seiten · 354 KB · doppelseitig drucken