Teil 3 von 6⏱ 20h

Vom Gebäudeverteiler bis zur letzten Kamera im Hof: Jedes Kabel hat eine Länge, jeder Switch ein Budget, und das Funknetz muss dort ankommen, wo die Monteure mit dem Tablet stehen.

Schritt 1 von 4. Du liest den Auftrag, klärst die offenen Punkte mit deinem Team und planst deinen Weg.

Danach: Lernangebot 5 · Kabelweg und Medium

Agil arbeiten · Sprint 2

Eure Storycard für Teil 3

Druckt sie doppelseitig aus, bevor ihr loslegt. Im Planning schreibt ihr euer Sprintziel in eigenen Worten auf und ergänzt eigene Kriterien. Am Ende prüft das andere Team gegen die Akzeptanzbedingungen, danach haltet ihr eure Retrospektive.

1 Planning2 Arbeiten mit Daily3 Review4 Retrospektive

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Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Geplant ist erst, was nachgewiesen ist: jede Strecke mit ihrer Länge, jeder Switch mit seinem Budget.

Check-in: Wo ist dir das schon begegnet?

Klick bei jedem Punkt an, wo er dir schon begegnet ist: im Betrieb, privat oder in einem früheren Lernfeld. Das ist keine Bewertung.

Wozu der Check-in?

Hier stehen die Punkte, um die es in diesem Teil geht. Es geht nicht darum, was du dir zutraust, sondern darum, wo dir das schon begegnet ist: im Betrieb, privat oder in einem früheren Lernfeld. Das ist keine Bewertung. Es hilft dir bei der Planung, und am Ende des Teils siehst du in deinem Kompetenzmodell, was sich verschoben hat.

Darum geht es

Als Elektroniker möchte ich die Verkabelung der Halle W2 vom Gebäudeverteiler bis zum Arbeitsstand planen, die Kameras und Zugangspunkte mit Stromversorgung über das Datenkabel auf die Switches verteilen und das Funknetz für Halle und Hof auslegen, damit jede Strecke die Abnahmemessung besteht und die Halle am ersten Betriebstag vollständig am Netz ist.

Übersichtsplan Halle W2 als Schema: Büro, Technikraum mit Gebäudeverteiler, Lager und Schulungsraum oben, darunter die Halle mit Hallenverteiler, sechs Arbeitsständen und vier Toren zum Vorfeld, rechts Hof und Zufahrt. Eingezeichnet sind die Kabelwege aus dem Auftragsblatt: Gebäudeverteiler bis Hallenverteiler 45 m, Hallenverteiler bis Arbeitsstand 6 78 m, Gebäudeverteiler bis Torsteuerung Tor 4 104 m im ersten Entwurf, Ersatzweg Hallenverteiler bis Torsteuerung Tor 4 38 m, Anbindung an das Rechenzentrum 180 m Lichtwellenleiter.Halle W2 · ÜbersichtsplanRäume, Verteiler und Kabelwege aus dem AuftragsblattVorfeldHofZufahrtRechenzentrumWerkstattbüround DispositionTechnik-raumErsatzteil-lagerSchulungsraumHalleTor 1Tor 2Tor 3Tor 4Stand 1Stand 2Stand 3Stand 4Stand 5Stand 6GVHVT180 m, Lichtwellenleiter, 1 Gbit/s45 m78 m104 m, erster Entwurf38 m, ErsatzwegKabelweg KupferKabelweg, erster EntwurfErsatzwegLichtwellenleiterGV Gebäudeverteiler, 42 HEHV Hallenverteiler, 15 HET Torsteuerung Tor 4Schema, nicht maßstäblichLängen: Kabelweg laut Auftragsblatt
Übersichtsplan Halle W2 als Schema: Büro, Technikraum mit Gebäudeverteiler, Lager und Schulungsraum oben, darunter die Halle mit Hallenverteiler, sechs Arbeitsständen und vier Toren zum Vorfeld, rechts Hof und Zufahrt. Eingezeichnet sind die Kabelwege aus dem Auftragsblatt: Gebäudeverteiler bis Hallenverteiler 45 m, Hallenverteiler bis Arbeitsstand 6 78 m, Gebäudeverteiler bis Torsteuerung Tor 4 104 m im ersten Entwurf, Ersatzweg Hallenverteiler bis Torsteuerung Tor 4 38 m, Anbindung an das Rechenzentrum 180 m Lichtwellenleiter. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Schrankaufbau der beiden Verteiler. Gebäudeverteiler, 19 Zoll, 42 Höheneinheiten, im Technikraum: Router mit Firewall, zwei Switches ohne PoE, Netzwerkspeicher und USV. Hallenverteiler, 19 Zoll, 15 Höheneinheiten, in der Hallenmitte: zwei PoE-Switches und die Messeinheit. Beide Schränke sind über 45 m Kabelweg verbunden, der Router über 180 m Lichtwellenleiter mit dem Rechenzentrum.Gebäude- und HallenverteilerSchrankaufbau mit den Geräten aus dem AuftragsblattGebäudeverteiler (GV)19 Zoll, 42 HE, TechnikraumRouter mit FirewallSwitch 1, ohne PoESwitch 2, ohne PoENASUSV mitNetzwerkkartefreiHallenverteiler (HV)19 Zoll, 15 HE, HallenmittePoE-Switch 1PoE-Switch 2MesseinheitfreiRechenzentrum180 mLichtwellenleiter45 m KabelwegKupferLage und Höhe der Geräteim Schrank sind schematisch.Wie du sie anordnest undverbindest, legst du fest.
Schrankaufbau der beiden Verteiler. Gebäudeverteiler, 19 Zoll, 42 Höheneinheiten, im Technikraum: Router mit Firewall, zwei Switches ohne PoE, Netzwerkspeicher und USV. Hallenverteiler, 19 Zoll, 15 Höheneinheiten, in der Hallenmitte: zwei PoE-Switches und die Messeinheit. Beide Schränke sind über 45 m Kabelweg verbunden, der Router über 180 m Lichtwellenleiter mit dem Rechenzentrum. Eigene Darstellung für den Unterricht.
PoE-Budget zweier Switches mit je 370 W als leere Balken. Darunter die Geräte, die verteilt werden: 16 Kameras mit je 9 W am Gerät und 5 Zugangspunkte mit je 15 W am Gerät, Stromversorgung nach IEEE 802.3at.PoE-Budget im HallenverteilerZwei PoE-Switches, 21 Geräte. Die Aufteilung legst du fest.0 W100 W200 W300 W370 WPoE-Switch 1Budget 370 WPoE-Switch 2Budget 370 WDiese Geräte hängen an den beiden Switches16 IP-Kamerasje 9 W am Gerät5 Funknetz-Zugangspunkteje 15 W am GerätStromversorgung über das Datenkabel nach IEEE 802.3at
PoE-Budget zweier Switches mit je 370 W als leere Balken. Darunter die Geräte, die verteilt werden: 16 Kameras mit je 9 W am Gerät und 5 Zugangspunkte mit je 15 W am Gerät, Stromversorgung nach IEEE 802.3at. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Dein Weg in 9 Schritten

1Auftrag klären
2Ebenen zuordnen
3Kupferkabel wählen
4Jede Strecke prüfen
5Glas zum Rechenzentrum
6Strom übers Datenkabel
7Funknetz planen
8Abnahme messen
9Ergebnis sichern

Kursmaterial · Storycard

Die Storycard zu Teil 3. Zwei Seiten: vorne Story, Akzeptanzbedingungen, Sprintziel und „Die Lage ändert sich“, hinten Anschluss, Kompetenzmodell und Retrospektive. Druck sie doppelseitig aus und leg sie neben das Tabellenbuch.

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Mehr zu diesem Teil

Das brauchst du dafür
  • das Auftragsblatt in der Lektion „Anlagendaten und Rollen“, vor allem die Tabellen „Geräte im Netz“ und „Gebäude, Verkabelung, Anbindung“
  • Lernangebot 5 (Kabelweg und Medium) und Lernangebot 6 (Strom übers Datenkabel, Netz durch die Luft)
  • Tabellenbuch Elektrotechnik mit den Abschnitten zur strukturierten Verkabelung, zu Lichtwellenleitern und zu PoE
  • ein englischsprachiges Datenblatt zur Faserwahl, es liegt in Lernangebot 5
  • den Übersichtsplan der Halle W2, den Aufbau der beiden Verteiler und das PoE-Budget der beiden Switches ohne Zahlen, alle unten auf dieser Seite
  • die Wissensspeicher-Vorlage

Dein Weg, Schritt für Schritt
  1. Auftrag klären
    Werte das Auftragsblatt für diesen Teil aus: Verteiler, Strecken, Geräte mit Stromversorgung über das Datenkabel, Funknetz. Formuliere mindestens zwei Rückfragen an den Auftraggeber.
  2. Ebenen zuordnen
    Ordne die Verkabelung der Halle den drei Ebenen der strukturierten Verkabelung zu und setze beide Verteiler an ihren Platz.
  3. Kupferkabel wählen
    Lege Kategorie, Schirmung und Klasse fest und begründe sie mit der Umgebung in der Halle.
  4. Jede Strecke prüfen
    Prüfe jede Kupferstrecke gegen die zulässige Länge. Entscheide den Kabelweg zur Torsteuerung Tor 4.
  5. Glas zum Rechenzentrum
    Begründe das Medium der Anbindung und wähle die Faserart mit dem englischsprachigen Datenblatt.
  6. Strom übers Datenkabel
    Ordne Kameras und Zugangspunkte ihrer PoE-Klasse zu, rechne das Budget und verteile die Geräte auf die beiden PoE-Switches im Hallenverteiler.
  7. Funknetz planen
    Lege Standorte und Kanäle der fünf Zugangspunkte fest und entscheide die Betriebsart.
  8. Abnahme messen
    Werte ein Messprotokoll aus und lege fest, was bei der Übergabe vorliegen muss.
  9. Ergebnis sichern
    Wissensspeicher-Blatt ausfüllen, 8-Minuten-Expertenvortrag mit drei Prüffragen vorbereiten.
Fertig bist du, wenn …

Dein Teil gilt erst als fertig, wenn der Auftraggeber alle Punkte abnimmt:

  • Die drei Ebenen der strukturierten Verkabelung sind an Halle W2 benannt, Gebäudeverteiler und Hallenverteiler sind der richtigen Ebene zugeordnet.
  • Kategorie, Schirmung und Klasse des Kupferkabels sind gewählt, und die Schirmung ist an der Umgebung in der Halle begründet.
  • Jede Kupferstrecke steht im Verkabelungsplan mit Länge, Grenzwert und ausdrücklichem Urteil.
  • Der Kabelweg zur Torsteuerung Tor 4 ist entschieden und für den Auftraggeber in zwei Sätzen begründet.
  • Das Medium der Anbindung an das Rechenzentrum ist an drei Merkmalen begründet, die Faserart ist mit Angaben aus dem englischsprachigen Datenblatt gewählt.
  • Kameras und Zugangspunkte sind ihrer PoE-Klasse zugeordnet, und es ist begründet, mit welcher Leistung das Budget gerechnet wird.
  • Die Aufteilung auf die beiden PoE-Switches steht, je Switch mit reservierter Leistung, Auslastung und Reserve in Prozent und belegten Anschlüssen.
  • Der Funknetzplan zeigt fünf Standorte mit überschneidungsfreier Kanalvergabe und nennt die Betriebsart der Tablets.
  • Das Messprotokoll ist ausgewertet, jede nicht bestandene Strecke hat eine Maßnahme, und die Pflichtangaben des Protokolls sind ergänzt.
  • Das Wissensspeicher-Blatt ist vollständig, drei Prüffragen liegen vor.
Das kommt in deinen Wissensspeicher

Ein Blatt „Verkabelung, PoE und Funknetz“: die drei Ebenen als Skizze mit den zulässigen Längen, eine Tabelle Kupfer gegen Lichtwellenleiter in fünf Zeilen, die Rechenkarte PoE-Budget, der Kanalplan und ein Merksatz zur Längengrenze.

Zusätzlich: drei Prüffragen für die Expertenrunde formulieren, eine Wissensfrage, eine Rechenfrage, eine Begründungsfrage.

Für Lehrkräfte: Die Auszubildenden planen die strukturierte Verkabelung, die Übertragungsmedien, die Stromversorgung über das Datenkabel und das Funknetz der Halle W2 und integrieren die Komponenten in die bestehende Anbindung. · Sprint 2 · 20 h, im Schulcurriculum 10 h, weil Teil 4 parallel läuft · Teamgruppe 2 · Lernziele 3.1 bis 3.3 · Prüfungsbezug AP Teil 1, § 13 Abs. 3 Nr. 1 und Nr. 2 · Die Hinweise auf typische Fehler findest du ausschließlich in der gesperrten Lektion „Rechenwege und Lösungen“.