Kursmaterial · für deine Mappe
Das leere Wissensspeicher-Blatt. Druck es für jedes Lernangebot aus.
Wissensspeicher-Blatt herunterladen2 Seiten · 78 KB
Was aus jedem Teil hängen bleiben soll, und wie ihr es euch gegenseitig erklärt.
Schritt 4 von 4. Hier siehst du das Wissensspeicher-Blatt, den Ablauf der Expertenrunde und wann du deinen Lernbegleiter holst.
Danach: Teil 1 · Was das Tor tut
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Nicht das ausgefüllte Blatt ist der Nachweis, sondern die drei Prüffragen, die du daraus stellst.
Jeder Teil endet mit genau einem Wissensspeicher-Blatt. Es ist deine Eintrittskarte zur Expertenrunde und später deine Lernunterlage für die Klassenarbeit und die Abschlussprüfung Teil 1. Ein Blatt, eine Seite, handschriftlich oder digital, aber vollständig.
So sieht dein Wissensspeicher-Blatt aus
Acht Felder, eine Seite, dieselben wie in LF 1. Hier kannst du es ausprobieren und leer ausdrucken. Ausgefüllt wird es am Ende jedes Teils, in der Lektion „Dein Kompetenzmodell“. So entsteht je Teil genau ein Blatt.
Zum Nachschlagen
Das Musterblatt steht in LF 1
Wie ein gutes Blatt aussieht, hast du in LF 1 gesehen: ein ausgefülltes Musterblatt zum Thema Spannung messen, knapp, eine Seite, mit drei Prüffragen samt Lösung. Du findest es im Kurs LF 1 · Drei Zettel am Schlepper, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg es neben dein erstes Blatt in LF 3 und prüf dich an drei Fragen:
- Versteht jemand, der nicht dabei war, aus deinen drei Sätzen unter „Worum geht es?“, worum es geht?
- Steht unter „Unsere Entscheidung im Projekt“ eine Begründung, nicht nur ein Ergebnis?
- Sind deine drei Prüffragen verschieden: eine zum Wissen, eine zum Rechnen, eine zum Begründen?
In LF 3 kommt ein Feld öfter dran als in LF 1: Skizze oder Diagramm. Blockschaltbild, Stromlaufplan, Funktionsplan und Zeitdiagramm sind die Sprache, in der man über eine Steuerung spricht. Wer ein Thema nicht skizzieren kann, hat es noch nicht verstanden.
Ablauf der Expertenrunde
Am Ende jedes Sprints, 45 bis 60 Minuten. Ziel: Jede Person kann danach jedes Thema des Sprints erklären. Nach Sprint 1 holt ihr euch so den Teil, den die andere Teamgruppe bearbeitet hat: Teamgruppe 1 erklärt, was das Tor tut, Teamgruppe 2, was das Tor wissen muss. Nach Sprint 2 und Sprint 4, in denen alle Teams am selben Teil arbeiten, vergleicht ihr in der Runde eure Entscheidungen und Begründungen. In Sprint 3 übernimmt das Gruppenpuzzle diese Aufgabe.
| Phase | Was passiert | Zeit | |
|---|---|---|---|
| 1 | Expertenphase im Team | Das Team stellt sein Wissensspeicher-Blatt fertig. Jede Person muss das ganze Blatt vertreten können, denn wer vorträgt, wird ausgelost. | 20 min |
| 2 | Neue Gruppen bilden | Mischgruppen mit genau einer Person aus jedem Team. Die Gruppen werden ausgelost, nicht gewählt. | 5 min |
| 3 | Lehrrunden | Reihum: 8 Minuten erklären nach dem Wissensspeicher-Raster, dann 3 Prüffragen. Die Zuhörenden führen ihren eigenen Wissensspeicher weiter. | je 10 min |
| 4 | Rückfrage-Runde | Offene Punkte sammeln. Was in der Gruppe niemand klären kann, kommt an die Tafel. | 10 min |
| 5 | Kompetenz-Check | Kurzer Einzelnachweis über alle Themen des Sprints, ohne Unterlagen. Er zählt nicht für die Note. | 15 min |
Regeln, die die Runde tragen
- Wer vorträgt, wird ausgelost. Deshalb muss jede und jeder im Team alles können, nicht nur der Schnellste.
- Vorgetragen wird ohne Handy und ohne Skript, nur mit dem Wissensspeicher-Blatt. Pläne und Skizzen darfst du zeigen.
- Nach jedem Vortrag drei Prüffragen. Wer sie nicht beantworten kann, bekommt die Erklärung noch einmal. Das ist kein Makel, sondern der Zweck der Runde.
- Jede Person verlässt die Runde mit vollständigen Wissensspeicher-Blättern zu allen Themen des Sprints.
Das Gruppenpuzzle in Sprint 3
In Teil 4 wird Tor 4 zum Programm. Dafür braucht ihr vier Arten von Bausteinen: Grundverknüpfungen, Speicher mit Vorrang, Zeitglieder und Flankenauswertung. Jede Stammgruppe schickt je eine Person in eine der vier Expertengruppen. Dort wird der Baustein gründlich erarbeitet, mit Expertenblatt. Danach gehen alle zurück und erklären ihren Baustein der Stammgruppe so, dass die Gruppe damit arbeiten kann. Den Funktionsplan für Tor 4 kann eine Stammgruppe erst zeichnen, wenn alle vier Bausteine erklärt sind.
Deine Gespräche mit dem Lernbegleiter
Im Projekt entscheidest du viel selbst. Damit bist du aber nicht allein: Dreimal im Projekt setzt du dich mit deinem Lernbegleiter zusammen und besprichst, wo du stehst. Das ist kein Verhör und keine Prüfung. Es geht um deinen Weg, nicht um deine Note.
Deine Lehrkraft spielt im Projekt auch Werkstattleitung und Hallenmeister. Im Gespräch mit dem Lernbegleiter ist sie keins von beiden.
Du meldest dich, nicht umgekehrt. Ein guter Zeitpunkt ist, wenn ein Lernprodukt fertig ist, wenn du zwischen zwei Wegen nicht entscheiden kannst, oder wenn du länger als eine Stunde feststeckst.
Nachweis · mindestens drei Gespräche
| Nr. | Datum | Worum ging es? | Was nehme ich mit? | Abgezeichnet |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ||||
| 2 | ||||
| 3 |
Die Spalte „Abgezeichnet“ füllt dein Lernbegleiter aus, nicht du. Der Nachweis gehört in deine Projektakte und zählt bei der Bewertung unter „Prozess“ mit.
Wenn du im Team nicht weiterkommst
Bevor du den Lernbegleiter holst, gibt es zwei schnellere Wege:
- Frag deinen Lernpartner oder dein Tandem. Die Aufgaben sagen dir, welche ihr ohnehin zu zweit bearbeitet.
- Frag das Team, das gerade am selben Teil sitzt. In der Expertenrunde macht ihr das ohnehin, im Sprint dazwischen dürft ihr es auch.
Wer gefragt wird, ist nicht der Bessere, sondern der Nächste. Wer erklärt, lernt dabei am meisten.