Hier stehen alle Zahlen des Auftrags. Auf diese Seite beziehen sich sämtliche Aufgaben des Kurses. Schlag hier nach, so oft du willst.

Schritt 3 von 4. Lesen musst du das nicht am Stück. Es ist dein Nachschlagewerk.

Danach: Wissensspeicher und Expertenrunde

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Jede Zahl dieses Kurses stammt von hier. Wer ungenau liest, plant später an der Hütte vorbei.

Übersicht Vorplatz vor Terminal 3 als Schema: oben die Fassade von Terminal 3, davor die Vorfahrt mit Bus und Taxi, darunter der Wintermarkt mit 12 Hütten in zwei Reihen, Hütte 1 bis 6 oben, Hütte 7 bis 12 unten, dazwischen der Laufweg. Markiert sind der Marktverteiler MV 2 hinter der oberen Reihe, die Hütte 7, der Leitungsweg von 18 m vom MV 2 entlang der Hüttenrückseiten und unter einer Kabelbrücke über den Laufweg zur Hütte 7 und der Platz 12.Wintermarkt vor Terminal 3Vorplatz, Hütten, Marktverteiler und LeitungswegTerminal 3 · FassadeVorfahrt für Busse und TaxisTaxiBusVorplatzLaufwegKabelbrücke123456121110987Platz 12Hütte 7MV 218 mLeitungsweg MV 2 bis Hütte 7Marktverteiler MV 2, Hütte 7Platz 12Hütte, dicke Kante vorn: VerkaufsklappeKabelbrücke über dem LaufwegSchema, nicht maßstäblichLänge: Leitungsweg lautAnlagendaten
Übersicht Vorplatz vor Terminal 3 als Schema: oben die Fassade von Terminal 3, davor die Vorfahrt mit Bus und Taxi, darunter der Wintermarkt mit 12 Hütten in zwei Reihen und dem Laufweg dazwischen. Markiert sind der Marktverteiler MV 2, die Hütte 7, der Leitungsweg von 18 m vom MV 2 zur Hütte 7 und der Platz 12. Eigene Darstellung für den Unterricht.
Grundriss der Hütte 7, Blick von oben, innen 3,0 m breit und 2,4 m tief. Vorn, unten im Bild, über die ganze Breite die Verkaufsklappe mit dem Tresen darunter, Tiefe 0,6 m. Hinten rechts in der Schmalseite die Tür, 0,8 m breit. Entlang der Rückwand die Arbeitsfläche, 2,0 m lang. Mit Maßen, ohne Installation.Hütte 7 · GrundrissInnenmaße, Blick von oben, ohne InstallationArbeitsflächeTresenTür3,0 m2,4 m0,8 m0,6 m2,0 mVerkaufsklappe über die ganze Breitevorn · LaufwegInnenhöhe 2,3 m
Grundriss der Hütte 7, innen 3,0 m breit und 2,4 m tief: vorn über die ganze Breite die Verkaufsklappe mit dem Tresen darunter, hinten rechts in der Schmalseite die Tür, entlang der Rückwand die Arbeitsfläche. Mit Maßen, ohne Installation. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Übersichtsschaltplan des Anschlusses der Hütte 7 in einpoliger Darstellung: aus der Niederspannungsverteilung von Terminal 3 kommen fünf Leiter in den Marktverteiler MV 2. Dort sitzen der LS-Schalter -F20, C16, 3-polig, und darunter die Fehlerstrom-Schutzeinrichtung -Q20 mit 300 mA, Typ S, dann die CEE-Steckdose -X20, 16 A, 5-polig, als Buchse gezeichnet, in die der Stecker der Zuleitung greift. Mit dem CEE-Stecker beginnt die 18 m lange Zuleitung mit fünf Leitern zum Kleinverteiler UV Hütte 7. Die Stromkreise in der Hütte sind offen.Hütte 7 · Übersichtsschaltplan des AnschlussesEinpolige Darstellung vom Marktverteiler MV 2 bis in die Hütteaus der Niederspannungsverteilung Terminal 33/N/PE 400/230 V 50 HzMV 2 · Marktverteilergehört der MarktleitungI>-F20C16, 3-poligIΔ-Q20300 mA, Typ S3/N/PE-X20CEE-Steckdose 16 A, 5-poligCEE-Stecker, bewegliche ZuleitungZuleitung, 18 mLeitungstyp und Querschnitt legt ihr festUV Hütte 7 · Kleinverteiler in der HütteSchiene?????Schutzeinrichtungen und Stromkreise plant ihr selbstSo liest du den PlanEinpolig: eine Linie stehtfür alle Leiter einer Leitung.Die Schrägstriche zählen dieLeiter, hier fünf: L1, L2, L3,N und PE.Kennzeichen stehen linksvom Schaltzeichen, dieKenndaten rechts daneben.Gestrichelt umrahmt: wasnicht zu eurem Auftrag gehört.Eigene Darstellung für den Unterricht.
Übersichtsschaltplan des Anschlusses: vom Marktverteiler MV 2 über CEE-Steckdose und Zuleitung bis zum Kleinverteiler der Hütte. Was im Kleinverteiler sitzt, plant ihr in Teil 4. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Zum Nachschlagen

Anlagendaten: Hütte 7 auf dem Wintermarkt vor Terminal 3

A · Das Projekt

Kenngröße Wert
Veranstaltung Wintermarkt des Flughafenbetreibers im Advent auf dem Vorplatz vor Terminal 3, für Reisende, Beschäftigte und Gäste
Hütten 12 Holzhütten in zwei Reihen, dazwischen ein Laufweg
Umfeld Zwischen Vorplatz und Terminalfassade liegt die Vorfahrt für Busse und Taxis
Laufzeit 28 Tage
Öffnungszeit täglich 10:00 bis 22:00 Uhr (12 h)
Betriebsstunden 28 × 12 h = 336 h
Dunkelheit dunkel ab etwa 16:00 Uhr
Außenbeleuchtung 16:00 bis 22:00 Uhr, 6 h täglich, zusammen 168 h
Aufbau zwei Tage vor Beginn, tagsüber bei laufendem Terminalbetrieb
Abbau am Tag nach dem Ende
Auftraggeber die Marktleitung des Flughafenbetreibers (Rolle der Lehrkraft). Stellt Platz und Anschluss, nimmt die Anlage vor der Eröffnung ab
Kunde der Standbetreiber von Hütte 7 (zweite Rolle der Lehrkraft), Heißgetränke und Crêpes. Er bezahlt euren Betrieb
Auftragnehmer euer Ausbildungsbetrieb. Er plant, liefert, installiert, prüft und übergibt die Elektroinstallation der Hütte ab der CEE-Steckdose am Marktverteiler

B · Die Hütte 7

Kenngröße Wert
Bauart Holzhütte, Wände und Decke aus Holz (Nut und Feder), Boden Holzpodest auf dem Pflaster
Innenmaße 3,0 m breit, 2,4 m tief, 2,3 m hoch
Vorn (Längsseite 3,0 m) Verkaufsklappe über die ganze Breite, darunter der Tresen: Tiefe 0,6 m, Höhe 0,9 m
Tür hinten rechts in der Schmalseite, 0,8 m breit
Hinten Arbeitsfläche entlang der Rückwand, 2,0 m
Außen Lichterkette an der Dachkante vorn, Leuchtschild über der Klappe
Umgebung Die Hütte steht im Freien. Regen, Schnee, Tauwasser und Temperaturen bis unter 0 °C sind zu erwarten

C · Der Anschluss: Marktverteiler MV 2

Kenngröße Wert
Entfernung MV 2 bis Hütte 7 18 m Leitungsweg, entlang der Hüttenrückseiten, im Laufweg unter einer Kabelbrücke
Versorgung aus der Niederspannungsverteilung von Terminal 3, 400/230 V, 50 Hz
Netzsystem ab dem Marktverteiler TN-S, fünf Leiter
Schutz je Hüttenabgang im MV 2 Fehlerstrom-Schutzeinrichtung 300 mA, selektiv (Typ S)
Standard je Hütte CEE-Steckdose 16 A, 5-polig, 400 V, im MV abgesichert mit LS-Schalter C16, 3-polig · Anschlusspauschale 120 €
Gegen Aufpreis CEE-Steckdose 32 A, 5-polig, im MV abgesichert mit C32, 3-polig · Anschlusspauschale 210 €
Gleichzeitigkeitsfaktor g = 0,7, Erfahrungswert der Marktleitung für Gastronomiehütten
Arbeitspreis Strom 0,34 €/kWh, die Marktleitung rechnet nach Zähler ab

Hüttenordnung: Vorgaben der Marktleitung

Sinngemäß nach den Anforderungen an Ausstellungen, Shows und Stände.

  1. Jeder Endstromkreis in der Hütte ist über eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung mit höchstens 30 mA geschützt.
  2. Betriebsmittel im Außenbereich und in der Hütte haben mindestens die Schutzart IP44.
  3. Der Spannungsfall vom Marktverteiler bis zum Gerät beträgt höchstens 3 %.
  4. Die Anlage wird nach dem Aufbau geprüft. Das Prüfprotokoll liegt vor der Eröffnung bei der Marktleitung.
  5. Die Hütte ist mit einer Trennvorrichtung (Hauptschalter oder Fehlerstrom-Schutzeinrichtung im Kleinverteiler) allpolig abschaltbar.

D · Die Geräteliste des Kunden

Der Kunde bringt seine Geräte mit. Für die Heizgeräte gilt cos φ = 1, bei Kühlschrank und LED ist die Abweichung vernachlässigbar.

Gerät Anzahl Leistung je Gerät Spannung mittlere Einschaltdauer während der Laufzeit Anschluss
Glühweinkocher (Heißgetränkebehälter) 2 2,0 kW 230 V 35 % Schutzkontaktstecker
Crêpesplatte (englisches Datenblatt, siehe E) 1 3,0 kW 230 V 50 % Schutzkontaktstecker
Kaffeevollautomat 1 2,2 kW 230 V 15 % Schutzkontaktstecker
Übertischspeicher 5 l (Handwaschbecken) 1 2,0 kW 230 V 20 % fester Anschluss
Infrarot-Heizstrahler (Bedienplatz) 1 1,5 kW 230 V 60 % Schutzkontaktstecker
Kühlschrank 1 0,12 kW 230 V 40 %, läuft rund um die Uhr (672 h) Schutzkontaktstecker
Kasse, Kartenterminal, Router zusammen 0,06 kW 230 V 100 % während der Öffnungszeit Schutzkontaktstecker
Beleuchtung innen: LED-Panels 4 18 W 230 V 100 % während der Öffnungszeit fest
Außenbeleuchtung: Lichterkette 3 × 40 W, Leuchtschild 30 W zusammen 150 W 230 V 16:00 bis 22:00 Uhr (168 h) fest

Wünsche des Kunden: Das Innenlicht soll von der Tür und vom Tresen schaltbar sein, das Außenlicht vom Tresen. Steckdosen am Tresen und an der Rückwand. Er „will nicht, dass ständig die Sicherung fliegt“.

E · Englisches Datenblatt der Crêpesplatte (Auszug, konstruiert)

Crêpe maker, single plate, cast iron, Ø 400 mm
Rated voltage 230 V ~ 50/60 Hz
Rated power 3000 W
Rated current 13 A
Protection class I
Ingress protection IPX4
Temperature range 50 °C to 300 °C
Heat-up time approx. 12 min to 200 °C
Mains cable H07RN-F 3G1.5, length 1.5 m, plug CEE 7/7
Note Connect to a dedicated circuit protected by a 16 A circuit breaker. Do not use extension cords or multiple socket outlets.

F · Tabellenauszug für die Rechnungen

Prüf jeden Wert im Unterricht gegen dein eigenes Tabellenbuch.

Strombelastbarkeit Iz in A, Kupfer, PVC-Isolierung, Umgebung 30 °C (DIN VDE 0298-4, Auszug)

Querschnitt Verlegeart C, 2 belastete Adern Verlegeart C, 3 belastete Adern Verlegeart E, 3 belastete Adern
1,5 mm² 19,5 17,5 18,5
2,5 mm² 27 24 25
4 mm² 36 32 34
6 mm² 46 41 43
  • Verlegeart C: Mantelleitung direkt auf der Holzwand, mit Schellen befestigt.
  • Verlegeart E: Leitung frei in Luft, so vereinfacht die Zuleitung unter der Kabelbrücke. Vereinfacht für den Unterricht wird Verlegeart E auch für die Gummischlauchleitung angesetzt, das liegt auf der sicheren Seite.
  • Umgebungstemperatur: Im Winter ist sie kleiner als 30 °C, ein Umrechnungsfaktor ist nicht nötig.
  • Häufung: In der Hütte liegen die Leitungen einzeln, kein Häufungsfaktor.
Größe Angabe
Bedingung für Leitung und Schutzorgan Ib ≤ In ≤ Iz (Betriebsstrom, Nennstrom des Schutzorgans, Strombelastbarkeit)
Leitfähigkeit Kupfer κ = 56 m/(Ω · mm²)
Spannungsfall Wechselstrom ΔU = 2 · l · I · cos φκ · A, bezogen auf 230 V
Spannungsfall Dreiphasenwechselstrom (Drehstrom) ΔU = √3 · l · I · cos φκ · A, bezogen auf 400 V
Körperwiderstand Hand zu Fuß bei 230 V 1000 Ω (Richtwert für die Rechnung), mit nassen Händen und Füßen 500 Ω
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung 30 mA (allgemeiner Typ) muss auslösen: bei IΔn in höchstens 300 ms, bei 5 · IΔn (150 mA) in höchstens 40 ms
Zulässige Berührungsspannung UL = 50 V
LS-Schalter, magnetische Auslösung Charakteristik B: sicher ab 5 · In · Charakteristik C: sicher ab 10 · In
Abschaltbedingung Endstromkreis bis 32 A im TN-System Abschaltung in höchstens 0,4 s, erfüllt, wenn Zs ≤ U0Ia (U0 = 230 V)
Isolationswiderstand bei der Erstprüfung, Stromkreise bis 500 V, Messspannung 500 V DC mindestens 1,0 MΩ

Strom-Zeit-Bereiche bei Wechselstrom (IEC 60479-1, vereinfacht)

Bereich Angabe
AC-1 bis zur Wahrnehmungsschwelle 0,5 mA (Kurve a)
AC-2 bis zur Loslassschwelle (Kurve b): etwa 200 mA bei 10 ms, etwa 5 bis 10 mA bei langer Dauer
AC-3 Muskelverkrampfung, Atemnot, keine Herzschäden erwartet (bis Kurve c1)
AC-4 Herzkammerflimmern möglich

Schon etwa 40 mA über mehr als 2 s können Herzkammerflimmern auslösen. Weitere Punkte der Kurven brauchst du im Kurs nicht.

So arbeiten wir: agil in fünf Sprints

Das Projekt läuft nach einem vereinfachten Scrum-Rahmen. Der Auftraggeber, also die Lehrkraft in der Rolle der Marktleitung, nimmt am Ende jedes Sprints ab. Was nicht abgenommen wird, geht zurück ins Backlog.

Sprintplan über 80 Unterrichtsstunden

Sprint Ziel Teile Arbeitsform Zeit
0 Auftrag klären Bevor du loslegst alle gemeinsam 6 h
1 Die Hütte braucht Strom und ist sicher Teil 1 und Teil 2 zwei Teamgruppen parallel 18 h
2 Die Hütte wird installiert, Zwischenpräsentation Teil 3 alle Teams, jedes an seiner eigenen Lösung 18 h
3 Die Hütte im Schaltplan Teil 4 Gruppenpuzzle in vier Expertengruppen 16 h
4 Übergabe Teil 5 alle gemeinsam 18 h
Klassenarbeit und Puffer 4 h
Summe 80 h

Zwei Teamgruppen in Sprint 1: Teamgruppe 1 bearbeitet Teil 1, Teamgruppe 2 bearbeitet Teil 2. Teil 2 braucht keine Zahlen aus Teil 1, deshalb geht das gleichzeitig. Was die andere Teamgruppe erarbeitet hat, holst du dir in der Expertenrunde am Ende von Sprint 1. Du brauchst es in allen folgenden Sprints.

Tandems: Jedes Team aus Teamgruppe 1 bildet mit einem Team aus Teamgruppe 2 ein Tandem. Am Ende von Sprint 1 tauscht ihr eure abgenommenen Lernprodukte aus und erklärt sie euch gegenseitig. Ab Sprint 2 plant jedes Team mit der Geräteliste und der Energiebedarfsliste aus seinem Tandem. Die Anschlussentscheidung dürft ihr übernehmen oder mit Begründung ändern.

Das Gruppenpuzzle in Sprint 3: Dein Team ist deine Stammgruppe. Jede Person geht in eine von vier Expertengruppen: Übersichtsschaltplan und Verteilung, Stromlaufplan, Installationsplan, Schutzorgane. Wer in welche Gruppe geht, entscheidet ihr im Team. Danach kehrt jede Person in die Stammgruppe zurück und erklärt dort ihr Fachthema, bevor ihr gemeinsam die Planmappe der Hütte 7 fertigstellt.

Ämter im Team

Amt Verantwortung Daran sieht man, dass geliefert wurde
Projektleitung Behält Termin und Backlog im Blick, moderiert das Daily, meldet Blocker und zeichnet die Lernprodukte des Teams ab. Das Kanban-Board ist am Sprintende aktuell, jeder Blocker hat einen Namen daneben, jedes Lernprodukt ist abgezeichnet.
Fachverantwortung Technik Verantwortet Rechenwege, Datenblätter, Pläne und Normbezüge, prüft die Ergebnisse gegen „Fertig bist du, wenn …“ und gegen die Abnahmekriterien. Zu jedem Ergebnis gibt es Rechenweg, Einheit und die Quelle der Vorgabe. Jeder Plan erfüllt die Abnahmekriterien.
Dokumentation Führt Wissensspeicher-Blatt und Projektakte, sorgt dafür, dass jede Entscheidung nachvollziehbar bleibt. Ein Dritter kann jede Entscheidung des Teams ohne Rückfrage nachlesen.
Auftraggeberkontakt Stellt die Rückfragen an die Marktleitung und an den Kunden, hält fest, wer was geantwortet hat, und präsentiert im Sprint Review. Jede offene Frage ist gestellt und beantwortet, das Review ist gehalten und die Abnahme protokolliert.

Die Ämter wechseln nach jedem Sprint. Niemand hat zweimal dasselbe Amt.

Unsere Arbeitsvereinbarungen

  • Kanban-Board mit den Spalten Zu tun, In Arbeit, Prüfen, Fertig. Jede Aufgabe hängt an genau einem Namen.
  • Daily Stand-up, 5 Minuten, im Stehen: Was habe ich geschafft? Was mache ich heute? Was blockiert mich?
  • Sprint Review: Abnahme durch den Auftraggeber anhand von „Fertig bist du, wenn …“ und der Abnahmekriterien. Keine Entscheidung ohne Begründung.
  • Retrospektive: Was hat getragen? Was hat gebremst? Eine konkrete Änderung für den nächsten Sprint.

Nicht jeder macht alles, aber jeder weiß am Ende alles

In Sprint 1 bearbeitest du nur einen der beiden Teile selbst, in Sprint 3 nur ein Fachthema als Experte. In der Abschlussprüfung fragt aber niemand, in welchem Team du warst. Deshalb sind vier Bausteine fest eingebaut:

Baustein Wie er funktioniert
Wissensspeicher Jeder Teil endet mit genau einem Wissensspeicher-Blatt nach festem Raster. Alle Blätter zusammen ergeben deine Lernunterlage für Klassenarbeit und Abschlussprüfung.
Expertenrunde Am Ende jedes Sprints entstehen Mischgruppen mit je einer Person aus jedem Team. Jede Person erklärt 8 Minuten nach dem Wissensspeicher-Raster und stellt danach drei Prüffragen.
Kreuzreview durch ein anderes Team Vor der Abnahme prüft ein anderes Team eure Lernprodukte, bei der Zwischenpräsentation M2 eure Pläne. Wer prüft, muss verstanden haben.
Kompetenz-Check Nach jedem Sprint ein kurzer Einzelnachweis über alle Themen des Sprints, auch die, die dein Team nicht selbst bearbeitet hat. Er zählt nicht für die Note, er zeigt dir, wo du stehst.
Nicht jede Zahl stammt aus der Wirklichkeit

Den Wintermarkt vor Terminal 3, die Hütte 7, die Geräteliste, das Datenblatt der Crêpesplatte, die Preise und die Vorgaben der Marktleitung gibt es so nicht. Alles ist für den Unterricht gebaut, in sich stimmig und nachgerechnet. Drei Dinge solltest du trotzdem wissen:

  • Der Tabellenauszug in F ist ein Auszug. Die Werte folgen den genannten Normen, aber dein Tabellenbuch ist die Quelle, mit der du auch in der Prüfung arbeitest. Schlag nach und vergleiche.
  • Manches ist bewusst vereinfacht. Wo das so ist, steht es dabei, zum Beispiel bei der Verlegeart E für die Gummischlauchleitung oder bei den Strom-Zeit-Bereichen.
  • Die Hüttenordnung ist eine Vorgabe der Marktleitung. Sie lehnt sich sinngemäß an die Anforderungen an Ausstellungen, Shows und Stände an (DIN VDE 0100-711). Im Projekt gilt sie wie eine Norm: Was sie verlangt, nimmt die Marktleitung ab.

Dein Kompetenzmodell findest du am Ende jedes Teils.