Teil 5 von 5⏱ 16h
Der letzte Zettel ist der, an dem schon jemand gescheitert ist: Schalter getauscht, Leuchte immer noch dunkel. Jetzt wird nicht mehr getauscht, sondern gemessen. Und am Ende muss jemand der Disposition sagen, ab wann GS 14 wieder fährt.
Schritt 1 von 4. Du liest den Auftrag, klärst die offenen Punkte mit deinem Team und planst deinen Weg.
Danach: Lernangebot 9 · Fehlersuche S 1
Agil arbeiten · Sprint 4
Eure Storycard für Teil 5
Druckt sie doppelseitig aus, bevor ihr loslegt. Im Planning schreibt ihr euer Sprintziel in eigenen Worten auf und ergänzt eigene Kriterien. Am Ende prüft das andere Team gegen die Akzeptanzbedingungen, danach haltet ihr eure Retrospektive.
1 Planning2 Arbeiten mit Daily3 Review4 Retrospektive
Storycard Teil 5 herunterladen PDF · 2 Seiten · 363 KB
Das lernst du in Teil 5
FehlersuchePrüfenRückmeldung
Lernangebot 9 · Fehlersuche S 1 →Lernangebot 10 · Prüfen, Protokoll, Rückmeldung →
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Wer misst, bevor er tauscht, tauscht nur einmal.
Check-in: Wo ist dir das schon begegnet?
Klick bei jedem Punkt an, wo er dir schon begegnet ist: im Betrieb, privat oder in einem früheren Lernfeld. Das ist keine Bewertung.
Wozu der Check-in?
Wo ist dir das schon begegnet? Hast du schon einen Fehler gesucht an etwas, das „einfach nicht geht“, eine Abnahme erlebt oder jemandem erklärt, was kaputt war? Das zählt. Messen aus Teil 2 und der Stromlaufplan aus Teil 3 kommen hier wieder. Das ist Absicht.
Darum geht es
Als Elektronikerin oder Elektroniker möchte ich den Fehler an der Rundumkennleuchte mit einem systematischen Verfahren finden und beheben, danach alle drei Instandsetzungen prüfen und dokumentieren und der Disposition verständlich melden, ab wann GS 14 wieder fährt, damit der Schlepper sicher und ohne weitere Ausfälle in den Umlauf zurückkehrt.
Der Zettel
| Zettel | Eingang | Was der Fahrer schreibt |
|---|---|---|
| S 1 | Montag, Frühschicht | „Rundumleuchte geht nicht. Schalter hab ich schon tauschen lassen, bringt nix. Ohne Rundumleuchte darf ich nicht aufs Vorfeld.“ |
Auf Nachfrage hat der Fahrer gesagt: Seit Freitag, erst hat sie geflackert, dann war sie aus.
Dein Weg in 8 Schritten
Mehr zu diesem Teil
Das brauchst du dafür
- Deinen Stromlaufplan aus Teil 3 und deine Messanleitung aus Teil 2
- Die Befunde S 2 und S 3 aus Teil 3 und Teil 4
- Lernangebot 9 (Fehlersuche S 1) mit der Messreihe und Lernangebot 10 (Prüfen, Protokoll, Rückmeldung) mit den Prüfwerten
- Tabellenbuch, Taschenrechner, ein Präsentationsprogramm oder Plakat für die Schlusspräsentation
Dein Weg, Schritt für Schritt
- Verfahren wählen
Wie gehst du vor, wenn ein Verbraucher dunkel bleibt? - Erwartung aufschreiben
Was müsste an jedem Messpunkt stehen, wenn alles in Ordnung wäre? - Messreihe auswerten
Wo springt der Wert? - Fehlerprotokoll S 1
Eingrenzung, Ursache, Behebung, Messung danach. - Prüfplan
Wie prüfst du alle drei Instandsetzungen? - Prüfprotokoll
Die Prüfwerte eintragen und bewerten. - Rückmeldung
Der Disposition sagen, was sie wissen muss. - Schlusspräsentation
Was habt ihr seit M2 geändert, und weshalb?
Fertig bist du, wenn …
Das Arbeitspaket gilt erst als fertig, wenn Auftraggeber und Disposition alle Punkte abnehmen:
- Der Messplan für S 1 nennt für jeden Messpunkt den erwarteten Wert, bevor die Messreihe ausgewertet wird.
- Die Messreihe S 1 ist ausgewertet, der Fehlerort ist aus dem Sprung zwischen zwei Messpunkten bestimmt.
- Das Fehlerprotokoll S 1 nennt Eingrenzung, Messwerte, Ursache, Behebung und die Messung nach der Behebung.
- Es ist begründet, weshalb der Tausch des Schalters nichts geändert hat.
- Der Prüfplan deckt alle drei Zettel ab: Sichtprüfung, Funktionsprüfung, Messung.
- Das Prüfprotokoll ist ausgefüllt, jeder Wert gegen einen Sollwert bewertet, Auffälligkeiten sind benannt.
- Die Rückmeldung an die Disposition sagt, ob und ab wann GS 14 einsatzbereit ist, mit Einschränkungen, und ist ohne Fachwissen verständlich.
- Die Schlusspräsentation nimmt Bezug auf M2: was danach geändert wurde und weshalb.
- Die Werkstattleitung hat Prüfprotokoll und Rückmeldung abgezeichnet.
- Das Wissensspeicher-Blatt ist vollständig; drei Prüffragen liegen vor.
Das kommt in deinen Wissensspeicher
Ein Blatt „Der Schlepper fährt wieder“: die Verfahren der Fehlersuche, die Regel „erst erwarten, dann messen“, der Sprung zwischen zwei Messpunkten, Prüfplan und Prüfprotokoll, die Regeln für eine gute Rückmeldung.
Zusätzlich: drei Prüffragen für die Expertenrunde formulieren, eine Wissensfrage, eine Rechenfrage, eine Begründungsfrage.
Kursmaterial · Storycard
Die Storycard zu Teil 5. Zwei Seiten: vorne Story, Akzeptanzbedingungen, Sprintziel und „Die Lage ändert sich“, hinten Anschluss, Kompetenzmodell und Retrospektive. Druck sie doppelseitig aus und leg sie neben das Tabellenbuch.
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