Kursmaterial · Storycard
Die Storycard zu Teil 5. Zwei Seiten: vorne Story, Akzeptanzbedingungen, Sprintziel und „Die Lage ändert sich“, hinten Anschluss, Kompetenzmodell und Retrospektive. Druck sie doppelseitig aus und leg sie neben das Tabellenbuch.
Storycard Teil 5 herunterladen2 Seiten · 350 KB · doppelseitig drucken
Teil 5 von 6⏱ 10 hSprint 3 · Meilenstein M3
Ihr habt Messwerte, Muster und Verdacht. Jetzt wird eingegrenzt: mit Methode, in wenigen Messungen, und am Ende steht ein Bauteil mit Beweisen, nicht ein Gefühl.
Schritt 1 von 5. Du misst in der Szene selbst und planst mit deinem Team den Eingrenzungsweg bis Meilenstein M3.
Danach: Lernangebot 9 · Fehler systematisch eingrenzen
Agil arbeiten · Sprint 3
Eure Storycard für Teil 5
Druckt sie doppelseitig aus, bevor ihr loslegt. Im Planning schreibt ihr euer Sprintziel in eigenen Worten auf und ergänzt eigene Kriterien. Am Ende prüft das andere Team gegen die Akzeptanzbedingungen, danach haltet ihr eure Retrospektive.
1 Planning2 Arbeiten mit Daily3 Review4 Retrospektive
Storycard Teil 5 herunterladen PDF · 2 Seiten · 350 KB
Das lernst du in Teil 5
SichtprüfungSignalverfolgungHalbierungsmethodeVergleichsmessungFolgefehlerthermische PrüfungESRErsatzschaltbildSimulationLebensdauerFehlersuchprotokollBefund
Lernangebot 9 · Fehler systematisch eingrenzen →Lernangebot 10 · Simulieren und Ursache belegen →
Karte „Vom Netzstecker bis zum Bild“: Die ganze Gate-Technik auf einer Seite: vom Netzstecker über die Netzteile bis zu Bild, Leseeinheit und Lichtschranke, mit Kennzeichen und Messpunkten. Die Karte steht im Wissensspeicher, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg sie neben jede Aufgabe.
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Wer halbiert, braucht bei acht Messpunkten drei Messungen. Wer rät, braucht Glück.
Check-in: Wo ist dir das schon begegnet?
Klick bei jedem Punkt an, wo er dir schon begegnet ist: im Betrieb, privat oder in einem früheren Lernfeld. Das ist keine Bewertung.
Wozu der Check-in?
Hier stehen die Punkte, um die es in diesem Teil geht. Es geht darum, wo dir das schon begegnet ist: ein Fahrrad, das nicht schaltet, ein Auto in der Werkstatt, ein Netzwerk aus Lernfeld 4. Das zählt.
Darum geht es
Als Elektronikerin oder Elektroniker für Betriebstechnik möchte ich den Fehler der Gate-Anzeige systematisch eingrenzen und die Ursache mit Messung, Simulation und Datenblatt belegen, damit die Instandsetzung das Richtige trifft und die Leitstelle versteht, weshalb es passiert ist.
Die Lage
Die Anzeige von J 07 hängt jetzt am Messplatz der Werkstatt, eine Ersatzanzeige am Gate. Sie hat die Nacht bei geöffnetem Fenster verbracht: 14 °C im Gerät, wie morgens am Gate. Mit der Taschenlampe ist das Bild schwach zu sehen.
Euer Ergebnis ist Meilenstein M3: ein Fehlersuchprotokoll mit Eingrenzungsweg und ein Befund mit Belegen.
Das kennst du schon aus Lernfeld 4 und aus Teil 1 bis 3
Lernfeld 4: Station für Station eingrenzen. Teil 1: die Eingrenzung im Kopf. Teil 3: die Messreihe über der Temperatur.
Erst schätzen, dann arbeiten
Wie viele Messungen brauchst du, bis du weißt, in welcher Baugruppe der Fehler sitzt? Probier es in der Szene oben aus und schreib deine Zahl auf. Deine Schätzung aus Teil 1 steht in deinem Wissensspeicher.
Dein Weg in 11 Schritten
Mehr zu diesem Teil
Dein Weg im Einzelnen
- Methoden kennen
sechs Methoden mit Vorzug und Grenze. - Selbst messen
in der Szene, Reihenfolge notieren. - Halbieren
mit den Messwerten eingrenzen. - Folgefehler
MP5 und MP7 deuten. - Thermisch prüfen
Kältespray und Föhn. - Protokollieren
jede Messung mit Folgerung. - Ersatzschaltbild
Elko mit ESR. - Simulieren
Welligkeit über dem ESR. - Messen am Bauteil
ESR und Kapazität gegen Datenblatt. - Lebensdauer
mit der 10-Kelvin-Regel. - Befund
mit Belegen, Kreuzreview M3.
Fertig bist du, wenn …
Fertig seid ihr, wenn ein anderes Team im Kreuzreview den Eingrenzungsweg nachvollzieht und die Projektleitung abzeichnet (Meilenstein M3):
- Die Methoden sind verglichen, die Wahl ist begründet.
- Der Eingrenzungsweg hat höchstens vier Messungen bis zur Baugruppe, jede mit Folgerung.
- Folgefehler sind als solche erkannt.
- Die thermische Prüfung ist geplant und gedeutet.
- Ersatzschaltbild und Simulation erklären die Welligkeit.
- ESR und Kapazität sind gegen das Datenblatt geprüft.
- Die Lebensdauer ist abgeschätzt, der Serienfehler erkannt.
- Der Befund nennt Bauteil, Ursache und Belege in einer Kette.
Das brauchst du dafür
- Anlagendaten C, die Karte „Vom Netzstecker bis zum Bild“, die Messreihe aus Teil 3
- Lernangebot 9 und 10
- Tabellenbuch, Taschenrechner
Das kommt in deinen Wissensspeicher
Ein Blatt „Wo sitzt der Fehler wirklich?“: die sechs Methoden mit Vorzug und Grenze, euer Eingrenzungsweg, das Ersatzschaltbild des Elkos, die 10-Kelvin-Regel und euer Befund.
Zusätzlich: drei Prüffragen für die Expertenrunde formulieren, eine Wissensfrage, eine Rechen- oder Messfrage, eine Begründungsfrage.
Ausblick: Lernfeld 13
In Lernfeld 13 geht es um Instandhaltungskonzepte. Ein Bauteil, das nach fünf Monaten ausfällt, ist dort ein Fall für vorbeugende Instandhaltung.