Hier wird gebaut und geprüft: Jedes Team errichtet die Anlagenkomponente seines Projekts im Labor, nimmt sie in Betrieb, prüft Teil- und Gesamtfunktionen und bewertet die Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600. Kennzeichen nach DIN EN IEC 81346-2 und Schaltzeichen nach DIN EN 60617 machen die Pläne für jeden lesbar.

Schritt 3 von 5. Du wendest die fünf Sicherheitsregeln an, liest den Plan eures Laboraufbaus, legst Testfälle fest, wertest die Messreihe aus, bewertest die Erstprüfung, analysierst ein Fehlerbild und führst eure Komponente vor.

Danach: Rechenwege und Lösungen zu Teil 5

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Wer einschaltet, ohne vorher das Soll aufzuschreiben, kann hinterher nur sagen, dass etwas passiert ist, nicht, ob es richtig war.

Am Ende hast du: den geprüften Laboraufbau eurer Anlagenkomponente mit Inbetriebnahmeprotokoll, Prüfprotokoll der Erstprüfung, einer Fehleranalyse und einer Demonstration vor einem Team mit anderem Projekt.

Karte „Vorfeld V 13 bis V 15 auf einen Blick“: Lageplan mit Trafostation V-Ost, Positionen V 13 bis V 15 und den drei Projekten A, B und C, dazu je Projekt die Steckbriefdaten und die Kennzeichen. Die Karte steht im Wissensspeicher, Lektion „Wissensspeicher und Expertenrunde“. Leg sie neben jede Aufgabe mit Anlagendaten.

Die drei Laboraufbauten

Jedes Team baut nur seine Komponente. Lies trotzdem alle drei Pläne: Bei der Demonstration prüft ihr die Komponente eines anderen Projekts.

Laboraufbau Projekt A · Freigabe und Verriegelung des Bodenstromabgangs · StromlaufplanL+ 24 V DCM 0 V2122-SG01314-SJ11112-SJ2-XD11314-SJ3Flugzeug,im Laborsimuliert-KE1I1I2I3I4KleinsteuerungL+MQ1Q2Q31112-SG0-QA1A1A2-PF1-PF2BodenstromeinStörungHauptstromkreis, einpolig3/N/PE AC 400 V 50 Hz~~-TA1Laborumrichter400 Hz3/N/PE AC 400 Hz12-QA1-XD1R, L-RA1Lastbank,ohmsch-induktiv
Laboraufbau Projekt A als Stromlaufplan: Oben die Schiene L+ 24 V DC, unten M 0 V. Auf die Eingänge der Kleinsteuerung -KE1 gehen der Not-Halt -SG0 (Öffner 21-22, Not-Halt-Taster mit Rastung) an I1, Start -SJ1 (Schließer 13-14) an I2, Stopp -SJ2 (Öffner 11-12) an I3 und die Rückmeldung aus dem Flugzeug über die Steckerkontakte -XD1 an I4; im Labor ersetzt der Schalter -SJ3 die Brücke im Flugzeug. Ausgang Q1 schaltet über einen zweiten Öffner 11-12 von -SG0 die Spule des Ausgangsschützes -QA1, Q2 die Meldeleuchte -PF1 „Bodenstrom ein“, Q3 die Meldeleuchte -PF2 „Störung“. Rechts der Hauptstromkreis einpolig: Laborumrichter -TA1 (400 Hz), Schließer 1-2 von -QA1, Stecker -XD1, Lastbank -RA1 ohmsch-induktiv. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Laboraufbau Projekt B · Lichtsteuerung mit einem LED-Fluter · ÜbersichtsschaltplanL/N/PE AC 230 V 50 Hz-FC1-KE1Lichtsteuerungmit DALI-AusgangE124 VE2DAlx-BR11314-SJ1HelligkeitBelegung V 14,im Labor simuliertDALI-Bus-FC2DALI-Betriebs-gerät-EA1LED-Fluter230 WLuxmeterMesspunktunter dem FluterSollzuständehell: Fluter ausdunkel, frei: 30 %dunkel, belegt: 100 %Sensor gestört: 100 %aus Projektblatt Bund Lastenheft L3
Laboraufbau Projekt B als Übersichtsschaltplan: Aus L/N/PE AC 230 V versorgt die Sicherung -FC1 die Lichtsteuerung -KE1, die Sicherung -FC2 das DALI-Betriebsgerät des LED-Fluters -EA1 (230 W). Am Eingang E1 von -KE1 liegt der Helligkeitssensor -BR1, am Eingang E2 der Schalter -SJ1, der im Labor das Belegungssignal von V 14 ersetzt; beide hängen am 24-V-Anschluss der Steuerung. Vom DALI-Ausgang führt der zweiadrige DALI-Bus zum Betriebsgerät. Unter dem Fluter misst ein Luxmeter am Messpunkt. Rechts die vier Sollzustände: hell aus, dunkel und frei 30 %, dunkel und belegt 100 %, Sensor gestört 100 %. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Laboraufbau Projekt C · Ladepunkt-Simulator mit Lastmanagement · Übersichtsschaltplan3/N/PE AC 400 V 50 HzkWh-PG1-KE1LastmanagementGrenze 140 kWDC zuerstMesswert-FC1LP1LadepunktRCD Typ Amit 6 mA DCCP-SignalA-PG2Fahrzeug 1Simulator-FC2LP2LadepunktRCD Typ Amit 6 mA DCCP-SignalA-PG3Fahrzeug 2Simulator-FC3LP3LadepunktRCD Typ Amit 6 mA DCCP-SignalA-PG4Fahrzeug 3SimulatorSollstrom
Laboraufbau Projekt C als Übersichtsschaltplan: Aus 3/N/PE AC 400 V führt die Zuleitung über den Zähler -PG1 auf drei Abgänge mit den Sicherungen -FC1 bis -FC3 zu den Ladepunkten LP1 bis LP3, jeder mit RCD Typ A und DC-Fehlerstromerkennung 6 mA und eigenem CP-Signal. Hinter jedem Ladepunkt ein Strommesser (-PG2 bis -PG4) und ein Fahrzeugsimulator. Das Lastmanagement -KE1 (Grenze 140 kW, DC zuerst) bekommt den Messwert vom Zähler und gibt jedem Ladepunkt über eine Datenleitung den Sollstrom vor. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Messraster Position V 14 · 15 MesspunkteRollgasse (Norden)Position V 14 · 75 m × 60 m+M2+M3Servicestraße (Süden), Masten mit je sechs Flutern1234567891011121314156 m54 mReihealle 12 mReihe 1Reihe 5Spalten bei12,5 m, 37,5 mund 62,5 m
Messraster für die Beleuchtungsstärke auf Position V 14 (75 m × 60 m), Norden oben: 15 Messpunkte in fünf Reihen zu je drei Punkten. Reihe 1 liegt 6 m vor der Südkante an den Masten +M2 und +M3, Reihe 5 bei 54 m an der Rollgasse; die Spalten liegen bei 12,5 m, 37,5 m und 62,5 m. Punkt 1 ist der Punkt im Südwesten, Punkt 15 im Nordosten. Gilt für Projekt B. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Erst du, dann die anderen

Die Leitung Vorfeldbetrieb will sehen, dass eure Komponente in jedem Zustand richtig reagiert, nicht nur im Normalfall. Den Nachweis gibt dir keiner vor. Wie würdest du vorgehen?

So gehen andere vor. Such dir einen Weg aus.
  • Testfälle aus dem Lastenheft ableiten. Jede Anforderung L1 bis L8 bekommt mindestens einen Testfall. So passt der Nachweis genau zum Auftrag. Störfälle, an die im Lastenheft niemand gedacht hat, fehlen dabei leicht.
  • Alle Zustände systematisch durchgehen. Eine Tabelle aller Eingangskombinationen zeigt jede Lücke im Programm. Bei vier Eingängen sind das schon 16 Zeilen, und nicht jede Kombination kommt auf dem Vorfeld vor.
  • Fehler gezielt einbauen. Leitung abziehen, Signal wegnehmen, Grenze überschreiten: So seht ihr den sicheren Zustand wirklich. Dafür braucht jeder Eingriff eine Absprache mit der Lehrkraft und einen Plan, wie ihr ihn wieder rückgängig macht.

Es gibt hier nicht den einen richtigen Weg. Entscheide dich für einen und schreibe dazu, weshalb.

Projekt A · Strom und Luft für V 14 · Laboraufbau, Messreihe, Erstprüfung · aufklappen, wenn du rechnest

Projekt A · Strom und Luft für V 14

Laboraufbau
Freigabe und Verriegelung des Bodenstromabgangs: Kleinsteuerung -KE1 (24 V DC), Not-Halt -SG0, Start -SJ1, Stopp -SJ2, Rückmeldung aus dem Flugzeug über -XD1 (im Labor mit -SJ3 simuliert), Ausgangsschütz -QA1 ohne Last, Meldeleuchten -PF1 und -PF2; Laborumrichter -TA1 mit Lastbank -RA1 für die Messreihe
Funktion laut Pflichtenheft
-QA1 zieht nur an, wenn der Not-Halt entriegelt ist, Stopp nicht betätigt ist, die Rückmeldung aus dem Flugzeug ansteht und Start gedrückt wird; Stopp hat Vorrang. Fällt die Rückmeldung weg, fällt -QA1 sofort ab und -PF2 meldet Störung. Nach einem Not-Halt erst entriegeln, dann neu starten. -KE1 zählt die Betriebsstunden, solange -QA1 angezogen ist.
Messreihe Probebetrieb an V 14 (cos φ 0,8, Frequenz bei allen Stufen 400,0 Hz)
S in kVA U ohne Kabelkompensation in V U mit Kabelkompensation in V
0 115,0 115,0
20 114,0 115,0
40 113,0 115,0
60 112,0 115,0
80 111,0 115,0
90 110,5 115,0
Kriterium im Pflichtenheft (Unterrichtswert)
Spannung am Flugzeugstecker 115 V ± 2 % bei jeder Last bis 90 kVA
Erstprüfung, Messort
Abgang -Q31 in der NSHV V-Ost, Zuleitung -W31, gemessen an der UV-V14
Schutzorgan
NH gG 250 A; Abschaltstrom in 5 s laut Herstellerkennlinie Ia = 1.500 A (Verteilerstromkreis)
Schleifenimpedanz gemessen
Zs = 0,092 Ω
Isolationswiderstand gemessen, 500 V DC
Riso > 299 MΩ (Messbereichsende)

Alle Werte sind Unterrichtswerte. Rechne nur mit den Werten deines Projekts.

Projekt B · Licht für V 13 bis V 15 · Laboraufbau, Messreihe, Erstprüfung · aufklappen, wenn du rechnest

Projekt B · Licht für V 13 bis V 15

Laboraufbau
Lichtsteuerung -KE1 mit DALI-Ausgang, Helligkeitssensor -BR1 an E1, Belegungssignal V 14 an E2 (im Labor mit -SJ1 simuliert), ein LED-Fluter -EA1, 230 W, mit DALI-Betriebsgerät, Luxmeter am Messpunkt
Funktion laut Pflichtenheft
hell: Fluter aus · dunkel und frei: 30 % · dunkel und belegt: 100 % · Sensorstörung: 100 % (sicherer Zustand: Licht an)
Messreihe nach dem Umbau, Position V 14, 15 Rasterpunkte in lx
Reihe West Mitte Ost
Reihe 1 Punkt 1: 24,1 Punkt 2: 26,8 Punkt 3: 23,5
Reihe 2 Punkt 4: 22,0 Punkt 5: 25,9 Punkt 6: 21,7
Reihe 3 Punkt 7: 21,3 Punkt 8: 24,2 Punkt 9: 20,8
Reihe 4 Punkt 10: 22,4 Punkt 11: 25,3 Punkt 12: 22,0
Reihe 5 Punkt 13: 6,2 Punkt 14: 9,1 Punkt 15: 6,4
Anforderung L1
Em ≥ 20 lx, U0 = Emin durch Em ≥ 0,25 (Unterrichtswerte nach DIN EN 12464-2)
Stand nach M3: alte Anlage, gleiche Rasterpunkte
Em 19,2 lx, U0 0,22
Dimmkurve LED-Fluter im Labor
Dimmwert in % Leistung P in W E am Messpunkt in lx
10 31 3,0
20 50 6,1
30 73 9,2
50 118 15,3
70 164 21,4
100 230 30,5
Stand nach M2: Energiebedarf neu
24 Fluter je 230 W, 4.200 Dunkelstunden, belegt 45 %, frei 55 % mit 30 %: Steuerfaktor 0,615, 14.258 kWh im Jahr; Strom 0,22 €/kWh
Erstprüfung, Messort
Abgang zum Mastverteiler +M4 im Beleuchtungsverteiler BV, Mastzuleitung 180 m, gemessen im Mastverteiler
Schutzorgan
NH gG 25 A; Abschaltstrom in 5 s laut Herstellerkennlinie Ia = 120 A (Verteilerstromkreis)
Schleifenimpedanz gemessen
Zs = 0,74 Ω
Isolationswiderstand gemessen, 500 V DC
Riso 210 MΩ

Alle Werte sind Unterrichtswerte. Rechne nur mit den Werten deines Projekts.

Projekt C · Laden an V 14 · Laboraufbau, Messreihe, Erstprüfung · aufklappen, wenn du rechnest

Projekt C · Laden an V 14

Laboraufbau
Lastmanagement -KE1 mit Zähler -PG1, drei Ladepunkte LP1 bis LP3 (je RCD Typ A mit DC-Fehlerstromerkennung 6 mA), drei Fahrzeugsimulatoren, Strommesser -PG2 bis -PG4
Lastmanagement laut Pflichtenheft
Netzbezug höchstens 140 kW; DC-Ladepunkt (50 kW) zuerst, der Rest gleich auf die gesteckten AC-Ladepunkte; je AC 6 A bis 32 A bei 3 × 230 V; Vorgabe an das Fahrzeug über das CP-Signal: I = Tastgrad in % · 0,6 A im Bereich 10 % bis 85 % (DIN EN IEC 61851-1)
Messreihe am Simulator
Tastgrad in % gemessener Strom in A
10 5,9
16 9,5
25 14,8
36,2 21,6
40 23,8
53,3 31,7
Kriterium im Prüfplan (Unterrichtswert)
Der Ladestrom darf den Sollstrom nicht überschreiten und höchstens 3 % darunter liegen.
Erstprüfung, Messort
Abgang -Q31 in der NSHV V-Ost, Zuleitung -W31, gemessen an der UV-V14
Schutzorgan
NH gG 250 A; Abschaltstrom in 5 s laut Herstellerkennlinie Ia = 1.500 A (Verteilerstromkreis)
Schleifenimpedanz gemessen
Zs = 0,092 Ω
Isolationswiderstand gemessen, 500 V DC
Riso > 299 MΩ (Messbereichsende)
RCD an LP1, IΔn = 30 mA
Auslösestrom 21 mA, Auslösezeit bei IΔn 18 ms

Alle Werte sind Unterrichtswerte. Rechne nur mit den Werten deines Projekts.

Dein Lernprodukt im Einzelnen

Dein Lernprodukt

Inbetriebnahme- und Prüfprotokoll mit Demonstration

Darauf laufen die Aufgaben dieses Lernangebots zu. Die Aufgaben sind die Stufen dorthin, das Lernprodukt ist das Ergebnis.

Es besteht aus

  • dem Laboraufbau eurer Komponente, errichtet nach Plan und nach den fünf Sicherheitsregeln
  • den Testfällen für Teil- und Gesamtfunktion mit Soll, Ist und Bewertung
  • der ausgewerteten Messreihe mit Diagramm und Vergleich mit dem Kriterium
  • dem Prüfprotokoll der Erstprüfung: Besichtigen, Erproben, Messen, unterschrieben von der Meisterin
  • der Analyse eines Fehlerbilds im Format „Funktions- und Systemanalyse“
  • der Demonstration vor einem Team mit anderem Projekt und dessen Rückmeldung

Zur Dokumentation

Inbetriebnahmeprotokoll und Prüfprotokoll stehen als Tabellen in der Projektmappe. Jede Messung nennt Messgerät, Messort, Messwert, Grenzwert und Bewertung, jede Prüfung Datum und Namenszeichen. Die Messreihe legst du mit der Tabellenkalkulation an; das Diagramm zeigt Messpunkte und eine glatte Kurve.

Die Protokolle gehen zu Meilenstein M4 in die Übergabe an die Leitung Vorfeldbetrieb. Abgenommen werden sie zuerst vom Team, dem ihr die Komponente vorführt, dann von der Projektleitung abgezeichnet.

10.1Bereite das Arbeiten an der Laborverteilung vor, an die euer Laboraufbau angeschlossen wird
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Aufgabe 10.1

Bereite das Arbeiten an der Laborverteilung vor, an die euer Laboraufbau angeschlossen wird:

  • Nenne die fünf Sicherheitsregeln in der richtigen Reihenfolge.
  • Beschreibe für jede Regel, wie du sie an der Laborverteilung umsetzt.
  • Begründe, weshalb das Feststellen der Spannungsfreiheit erst nach dem Sichern gegen Wiedereinschalten kommt.
  • Nenne, wer die Arbeiten beaufsichtigt und die Prüfprotokolle unterschreibt.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitsregeln · Freischalten · Elektrofachkraft · Arbeitssicherheit

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

10.2Lies den Plan des Laboraufbaus eures Projekts
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Aufgabe 10.2

Lies den Plan des Laboraufbaus eures Projekts:

  • Benenne jedes Betriebsmittel mit seinem Kennzeichen und seiner Aufgabe.
  • Beschreibe, unter welchen Bedingungen die Komponente ihren Ausgang freigibt (Projekt A: -QA1 zieht an · Projekt B: -EA1 leuchtet mit 100 % · Projekt C: LP1 gibt 32 A frei).
  • Beschreibe den Zustand der Komponente bei einer Störung.
  • Begründe, weshalb dieser Zustand der sichere ist.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Referenzkennzeichnung · Stromlaufplan · Übersichtsschaltplan · Steuerstromkreis · Lichtsteuerung · Ladebetriebsarten

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

10.3Legt die Testfälle für die Inbetriebnahme eurer Komponente fest, bevor ihr einschaltet
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Aufgabe 10.3

Legt die Testfälle für die Inbetriebnahme eurer Komponente fest, bevor ihr einschaltet:

  • Unterscheide an eurem Laboraufbau Teilfunktion und Gesamtfunktion.
  • Legt mindestens sechs Testfälle fest, darunter mindestens zwei Störfälle.
  • Schreibt für jeden Testfall Vorbedingung, Handlung und Soll so genau auf, dass ein anderes Team ohne Rückfrage abhaken kann.
  • Legt die Reihenfolge der Testfälle fest.
  • Begründet die Reihenfolge.
Nr. Teil- oder Gesamtfunktion Vorbedingung Handlung Soll Ist bestanden
T1
T2
T3
T4
T5
T6
T7

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Inbetriebnahme · Funktionsprüfung · Prüfplanung

Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.

10.4Werte die Messreihe für euer Projekt aus
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Aufgabe 10.4

Werte die Messreihe für euer Projekt aus:

  • Stelle die Messwerte in einem Diagramm dar, mit Messpunkten und glatter Kurve.
  • Berechne die Kenngröße, die das Kriterium verlangt (Projekt A: Abweichung der Spannung am Stecker von 115 V · Projekt B: Em, Emin und U0 · Projekt C: Abweichung des Stroms vom Sollstrom).
  • Vergleiche das Ergebnis mit dem Kriterium.
  • Deute die auffälligste Stelle der Messreihe für den Betrieb auf dem Vorfeld.
  • Berechne die Folge für den Betrieb (Projekt A: Last, ab der ohne Kabelkompensation das Kriterium reißt · Projekt B: Energiebedarf im Jahr mit dem gemessenen Leistungsanteil bei 30 % · Projekt C: Strom und Tastgrad je AC-Ladepunkt, wenn der DC-Ladepunkt und fünf AC-Ladepunkte laden).

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Beleuchtungsstärke · Lichtstrom · Lichtmanagement DALI · Tastgrad · Lastmanagement Elektrofahrzeug · Frequenzumrichter · Diagramme

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

10.5Bewerte die Messwerte der Erstprüfung an der Zuleitung eures Projekts
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Aufgabe 10.5

Bewerte die Messwerte der Erstprüfung an der Zuleitung eures Projekts:

  • Nenne die drei Schritte der Erstprüfung nach DIN VDE 0100-600.
  • Berechne die höchstzulässige Schleifenimpedanz Zs,max für das Schutzorgan eures Projekts.
  • Vergleiche die gemessene Schleifenimpedanz mit 2/3 · Zs,max (gemessen wird im kalten Zustand, Tabellenbuch S. 265).
  • Bewerte den Isolationswiderstand.
  • Projekt C: Bewerte zusätzlich die Prüfung der RCD an LP1.
  • Entscheide, ob die Meisterin das Prüfprotokoll unterschreiben kann.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Erstprüfung · Messung Schleifenimpedanz · automatische Abschaltung · Isolationswiderstand, Messung · Messung RCD · Prüfprotokoll

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

10.6Analysiere das Fehlerbild an eurer Anlage wie in der Prüfung „Funktions- und Systemanalyse“ (30 Minuten, mit Tabellenbuch und euren Plänen)
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Aufgabe 10.6

  • Projekt A: Der Umformer schaltet nicht zu, obwohl das 400-Hz-Kabel am Flugzeug gesteckt ist und Start gedrückt wurde. -PF1 bleibt dunkel, -PF2 auch.
  • Projekt B: Es ist dunkel, V 14 ist belegt. Die Fluter an +M2 leuchten mit 100 %, die Fluter an +M3 bleiben auf 30 %.
  • Projekt C: LP4 lädt nicht. Die RCD mit DC-Fehlerstromerkennung im Abgang von LP4 hat ausgelöst; nach dem Wiedereinschalten löst sie beim nächsten Ladebeginn wieder aus.

Analysiere das Fehlerbild an eurer Anlage wie in der Prüfung „Funktions- und Systemanalyse“ (30 Minuten, mit Tabellenbuch und euren Plänen):

  • Beschreibe das Symptom genau.
  • Stelle mindestens drei Hypothesen zur Ursache auf.
  • Lege die Reihenfolge fest, in der du die Hypothesen prüfst.
  • Begründe die Reihenfolge.
  • Beschreibe für jede Prüfung, was du abliest oder misst und welches Ergebnis welche Hypothese bestätigt.
  • Entscheide, wann die Anlage wieder in Betrieb gehen darf.
Hypothese Prüfung: ablesen oder messen Ergebnis, das sie bestätigt Ist Folgerung

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Funktionsprüfung · Messen in elektrischen Anlagen · Fehlerströme RCD · RCD-Typen · Lichtmanagement DALI · Steuerstromkreis

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

10.7Nehmt eure Anlagenkomponente im Labor in Betrieb, prüft sie und führt sie vor
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Aufgabe 10.7

Nehmt eure Anlagenkomponente im Labor in Betrieb, prüft sie und führt sie vor:

  • Errichtet den Laboraufbau nach eurem Plan.
  • Arbeitet eure Testfälle aus Aufgabe 10.3 ab und tragt Ist und Bewertung ein.
  • Führt die Erstprüfung an der Laborverteilung durch und protokolliert Besichtigen, Erproben und Messen.
  • Demonstriert Aufbau und Funktion in fünf Minuten vor einem Team mit anderem Projekt, mit einem Störfall.
  • Haltet die Rückmeldung des anderen Teams im Protokoll fest.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Inbetriebnahme · Erstprüfung · Prüfprotokoll · Präsentation, Projekt- · Arbeiten im Team

Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder kann das Ergebnis am Ende erklären.

Die Lage ändert sich

Bei der Erstprüfung misst die Meisterin an einem Abgang der Unterverteilung einen Isolationswiderstand von 0,4 MΩ bei 500 V DC. Alle anderen Messwerte sind in Ordnung.

Überprüfe dein Lernprodukt an diesem Fall:

  • Bewerte den Messwert.
  • Entscheide, ob die Anlage in Betrieb gehen darf.
  • Beschreibe, wie du die Fehlerstelle eingrenzt.

Mit Lernpartner Diese Überprüfung macht ihr zu zweit. Wer beide Fälle erklären kann, hat die Sache verstanden.