Die zwei Karten, die dich durch den ganzen Kurs begleiten, was aus jedem Teil hängen bleiben soll, und wie ihr es euch gegenseitig erklärt.

Schritt 3 von 3. Hier lernst du die Karten „GRAFCET lesen“ und „Stapler 4 auf einen Blick“ kennen, siehst, was aus jedem Teil in den Wissensspeicher gehört, wie die Expertenrunde abläuft und wann du deinen Lernbegleiter holst.

Danach: Teil 1 · Was soll der Stapler können?

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Ein GRAFCET liest sich von oben nach unten: Schritt, Bedingung, Schritt. Wer die Zeichen kennt, liest jeden Ablauf, auch den von Stapler 4.

Karte „GRAFCET lesen“

Ein GRAFCET beschreibt nach DIN EN 60848, was eine Steuerung nacheinander tut und wann sie weiterschaltet. In Lernfeld 3 war er ein Ausblick, in diesem Kurs ist er Pflicht. Die Karte zeigt alle Zeichen an einem Beispiel, das nichts mit Stapler 4 zu tun hat: einer Einpresse in der Werkstatt. Den GRAFCET von Stapler 4 entwirfst du in Teil 4 selbst. Die Karte gehört zu deinem Wissensspeicher. Druck sie aus oder übertrag sie auf dein erstes Blatt.

Karte „GRAFCET lesen“ · Zeichen nach DIN EN 60848

Schritte

Was gerade ist

Quadrat mit Nummer, der Anfangsschritt doppelt

Transitionen

Wann es weitergeht

Querstrich mit Bedingung, Zeit oder Flanke

Aktionen

Was dabei geschieht

Rechteck rechts am Schritt, dauernd, gespeichert oder begrenzt

Beispiel: GRAFCET „Einpressen“ einer Einpresse in der Werkstatt0Grundstellung↑S1 · B1 · B31-Q1C1 := C1 + 1Pressen0,5s/B22-Q2-Y11s/X2Rückhub, ausblasenB3 · B4B3 · ¬B43-P1Fehler melden↑S2Was die Zeichen bedeuten-S1Taster Start-S2Taster Quittieren-B1Teil liegt ein-B2Presse unten-B3Presse oben-B4Teil sitzt richtig-Q1Presse ab-Q2Presse auf-Y1Ausblasen-P1Meldeleuchte FehlerC1Zähler PressungenX2Schritt 2 ist aktiv
GRAFCET einer Einpresse in der Werkstatt nach DIN EN 60848, als neutrales Beispiel. Oben der Anfangsschritt 0, Grundstellung. Die Transition ↑S1 · B1 · B3 schaltet bei steigender Flanke am Starttaster, wenn ein Teil einliegt und die Presse oben ist, weiter zu Schritt 1: Die Presse fährt ab (-Q1, kontinuierlich wirkende Aktion), und beim Aktivieren zählt der Zähler C1 einmal hoch (gespeichert wirkende Aktion mit Pfeil nach oben). Ist die Presse seit 0,5 s unten (Zeitbedingung 0,5s/B2), folgt Schritt 2: Rückhub mit -Q2, dazu Ausblasen -Y1 nur in der ersten Sekunde (Aktion mit Zeitbegrenzung, Zuweisungsbedingung 1s/X2 überstrichen). Danach eine Alternativverzweigung: Ist die Presse oben und sitzt das Teil richtig (B3 · B4), führt die Wirkverbindung mit Pfeil nach oben zurück in Schritt 0. Sitzt es nicht richtig (B3 · ¬B4), folgt Schritt 3 mit der Meldeleuchte -P1, bis mit steigender Flanke an -S2 quittiert wird; dann geht es ebenfalls zurück in Schritt 0. Rechts eine Legende der Kennzeichen. Eigene Darstellung für den Unterricht.
Element Zeichen So liest du es
Schritt 3 Ein Zustand des Ablaufs. Die Nummer steht im Quadrat. Ein Schritt ist aktiv oder inaktiv.
Anfangsschritt 0 Der Schritt, der beim Einschalten aktiv ist, meist die Grundstellung. Doppeltes Quadrat.
Transition mit Bedingung -B2 Der Übergang zum nächsten Schritt: Querstrich auf der Wirkverbindung, die Transitionsbedingung steht rechts daneben. Die Transition schaltet, wenn der Schritt davor aktiv ist und die Bedingung erfüllt ist. Dann wird der folgende Schritt aktiv und der vorherige inaktiv.
Wirkverbindung abwärtsaufwärts Verbindet Schritte und Transitionen. Gelesen wird von oben nach unten, ohne Pfeil. Führt eine Wirkverbindung nach oben zurück, etwa in die Grundstellung, trägt sie einen Pfeil.
Kontinuierlich wirkende Aktion 1-Q1 Rechteck rechts am Schritt. Die Aktion wirkt, solange der Schritt aktiv ist: -Q1 ist 1, solange Schritt 1 aktiv ist.
Gespeichert wirkende Aktion bei Aktivierung 1C1 := C1 + 1 Pfeil nach oben am Aktionskasten. Die Zuweisung wird einmal ausgeführt, in dem Augenblick, in dem der Schritt aktiv wird. Der neue Wert bleibt danach gespeichert, auch wenn der Schritt wieder inaktiv ist.
Aktion mit Zeitbegrenzung 2-Y11s/X2 Über dem Aktionskasten steht die Zuweisungsbedingung, hier überstrichen, also verneint: -Y1 wirkt nur, solange Schritt 2 noch nicht 1 s aktiv ist. Danach ist -Y1 wieder 0, obwohl Schritt 2 noch aktiv sein kann.
Alternativverzweigung ab Ein waagerechter Einfachstrich, darunter je Zweig eine eigene Transition. Es läuft genau ein Zweig weiter, nämlich der, dessen Bedingung erfüllt ist. Die Bedingungen schließen sich deshalb gegenseitig aus.
Zeitbedingung t/Xn 3s/X5 3s/X5 wird 1, wenn Schritt 5 seit 3 s aktiv ist. So schaltet ein Ablauf nach einer Wartezeit weiter.
Zeitbedingung t/-B2 0,5s/B2 0,5s/-B2 wird 1, wenn -B2 seit 0,5 s ununterbrochen 1 ist. Fällt -B2 vorher ab, beginnt die Zeit neu.
Steigende Flanke ↑S1 ↑S1 ist nur in dem Augenblick erfüllt, in dem -S1 von 0 auf 1 wechselt. Wer den Taster festhält, löst nichts ein zweites Mal aus. ↓S1 steht für die fallende Flanke, den Wechsel von 1 auf 0.
Schrittvariable Xn 2X2 = 1solange aktiv X2 ist 1, solange Schritt 2 aktiv ist, sonst 0. Mit Xn fragst du in Bedingungen und Aktionen ab, welcher Schritt gerade aktiv ist.
So liest du einen GRAFCET, Schritt für Schritt
  1. Such den Anfangsschritt. Er ist aktiv, wenn die Steuerung startet.
  2. Lies die Aktionen rechts am aktiven Schritt: Das tut die Steuerung jetzt.
  3. Lies die Transition darunter: Darauf wartet die Steuerung.
  4. Ist die Bedingung erfüllt, wird der nächste Schritt aktiv und der vorherige inaktiv. Weiter bei 2.
  5. An einer Alternativverzweigung läuft nur der Zweig weiter, dessen Bedingung erfüllt ist.

Neben der Alternativverzweigung gibt es die Parallelverzweigung mit waagerechtem Doppelstrich: Dort laufen mehrere Zweige gleichzeitig. Sie kommt in Lernangebot 8 als Ausblick vor.

Diese Karte brauchst du wieder: in Teil 4, wenn du den Ablauf von Stapler 4 als GRAFCET entwirfst und als Schrittkette umsetzt, in Teil 5, wenn du an der Simulation testest und mit der Schrittnummer einen Fehler eingrenzt, und in Teil 6, wenn der GRAFCET in die Programmdokumentation geht. Wer in Teil 1 den Ablauf der alten Steuerung beschreibt, darf sie schon dort neben sich legen.

Karte „Stapler 4 auf einen Blick“

Die Karte zeigt die Anlage, an der du den ganzen Kurs arbeitest, mit den Kennzeichen, die überall im Kurs gleich sind. Welche Adresse der SPS zu welchem Betriebsmittel gehört, steht hier absichtlich nicht: Die Zuordnungsliste erarbeitest du in Teil 2 selbst.

Karte „Stapler 4 auf einen Blick“ · Leerwannen-Rückführung Terminal 3, Ebene −2

Stapler 4 · Leerwannen-Rückführung, Gepäckkeller Terminal 3, Ebene −2 · SeitenansichtM-M1Zuführband-Y2Stopper-B1Stapelschacht-B6-B5-Y1Klinken mit Zylinder-B2M-M2Hubtisch -M2 mit Bremse-B4-B3M-M3Stapelband zur Rückführung-B7-B8Bedienfeld-S0-S1-S2-S3-S4-S5-S6-P1-P2-P3Schaltschrank-KF1SPS-KF2Sicherheit-Q1 · -Q2 · -Q3 · -Q4 · -Q11 bis -Q13 · -T1-B9Druckluft
Seitenansicht von Stapler 4 als Schema, nicht maßstäblich. Links das Zuführband mit -M1, -B1 und dem Stopper -Y2, in der Mitte der Stapelschacht mit dem Stapelplatz und -B2, darunter der Hubtisch mit -M2 und den Sensoren -B3 und -B4, im Schacht drei Wannen auf den Klinken mit dem Zylinder -Y1 und den Endlagen -B5 und -B6, rechts das Stapelband mit -M3, -B7 und -B8. Oben links das Bedienfeld mit -S0 bis -S6 und -P1 bis -P3, oben rechts der Schaltschrank mit -KF1, -KF2, den Schützen, den Motorschutzschaltern und dem Netzteil -T1, daneben der Druckschalter -B9. Eigene Darstellung für den Unterricht.
Kennzeichen Betriebsmittel Wo Bedeutung
-S0 Not-Halt-Taster Bedienfeld hält die Anlage im Notfall an; wirkt über -KF2
-S1 Taster Start Bedienfeld startet den Automatikbetrieb
-S2 Taster Stopp Bedienfeld beendet den Automatikbetrieb
-S3 Wahlschalter Bedienfeld wählt Hand oder Automatik
-S4 Taster Quittieren Bedienfeld bestätigt eine Störmeldung
-S5 Taster Hubtisch auf Bedienfeld fährt den Hubtisch im Handbetrieb auf
-S6 Taster Hubtisch ab Bedienfeld fährt den Hubtisch im Handbetrieb ab
-B1 Lichtschranke Einlauf Zuführband meldet eine Wanne am Einlauf
-B2 Lichtschranke Stapelplatz meldet eine Wanne auf dem Stapelplatz
-B3 Sensor Säule des Hubtischs meldet: Hubtisch unten
-B4 Sensor Säule des Hubtischs meldet: Hubtisch oben
-B5 Sensor am Zylinder Klinken meldet: Klinken offen
-B6 Sensor am Zylinder Klinken meldet: Klinken geschlossen
-B7 Lichtschranke Stapelband meldet: Stapel ausgefahren
-B8 Lichtschranke Ende Stapelband meldet, ob das Stapelband frei ist oder sich zurückstaut
-B9 Druckschalter Druckluftversorgung meldet, ob genug Druckluft da ist
-F1 Hilfskontakte der Motorschutzschalter -Q11 bis -Q13 Schaltschrank meldet, ob ein Motorschutzschalter ausgelöst hat
-Q1 Schütz Schaltschrank schaltet das Zuführband -M1
-Q2 Schütz Schaltschrank schaltet -M2 für Hubtisch auf
-Q3 Schütz Schaltschrank schaltet -M2 für Hubtisch ab
-Q4 Schütz Schaltschrank schaltet das Stapelband -M3
-Q11 bis -Q13 Motorschutzschalter Schaltschrank schützen -M1, -M2 und -M3
-M1 Motor Zuführband Zuführband bringt die Wannen zum Stapelplatz
-M2 Getriebemotor mit Federdruckbremse Hubtisch hebt und senkt den Hubtisch
-M3 Motor Stapelband Stapelband fährt den fertigen Stapel aus
-Y1 Ventil Zylinder der Klinken öffnet die Klinken
-Y2 Ventil Stopper senkt den Stopper und gibt die Wanne frei
-P1 Meldeleuchte grün Bedienfeld Betrieb
-P2 Meldeleuchte rot Bedienfeld Störung
-P3 Meldeleuchte gelb Bedienfeld Rückstau auf dem Stapelband
-KF1 SPS Schaltschrank steuert den Stapler
-KF2 Sicherheitsschaltgerät Schaltschrank wertet den Not-Halt aus
-T1 Netzteil 24 V DC Schaltschrank versorgt Steuerung, Sensoren und Ventile

Diese Karte brauchst du ab Teil 1 zur Orientierung, wenn du die alte Steuerung liest, und ab Teil 2 bei jeder Aufgabe: für die Sensor-Aktor-Liste, die Zuordnungsliste und den Anschlussplan, in Teil 3 und 4 für die Programme, in Teil 5 bei der Fehlersuche. Die alte Schützsteuerung hat eigene Kennzeichen (-K1 bis -K7); die lernst du in Lernangebot 1 kennen.

Dein Wissensspeicher-Blatt

Je Teil ein Blatt: acht feste Felder, in den meisten Teilen dazu ein Themenfeld, das zum Teil gehört, zum Beispiel „Alt gegen neu: Takt und Durchsatz“ in Teil 1. Du füllst es am Ende jedes Teils aus, in der Lektion „Das kann ich · Kompetenzmodell“.

Kursmaterial · je Teil ein Blatt

Das Wissensspeicher-Blatt als PDF. Die Felder auf zwei Seiten, zum Ausfüllen am Rechner oder zum Ausdrucken. Druck es sechsmal aus, einmal für jeden Teil.

Wissensspeicher-Blatt als PDF herunterladen2 Seiten · 106 KB · Felder zum Ausfüllen

Das Blatt ansehen und ausprobieren

Jeder Teil endet mit genau einem Wissensspeicher-Blatt. Es ist deine Eintrittskarte zur Expertenrunde und später deine Lernunterlage für die Klassenarbeit und die Abschlussprüfung Teil 1. Ein Blatt, eine Seite, handschriftlich oder digital, aber vollständig.

Acht feste Felder und ein Themenfeld, eine Seite. Hier kannst du es ausprobieren und leer ausdrucken. Ausgefüllt wird es am Ende jedes Teils, in der Lektion „Das kann ich · Kompetenzmodell“. So entsteht je Teil genau ein Blatt.

Die Expertenrunde am Ende jedes Sprints

In jedem Team übernimmt jede Person eine von vier Expertengruppen und behält sie den ganzen Kurs. Bei fünf Personen teilen sich zwei die Gruppe, die im Sprint am meisten zu tragen hat. Wer in welcher Gruppe ist, steht im Teamvertrag.

Sensoren

Was meldet die Anlage, und wie kommt das Signal in die SPS?

SPS-Aufbau und Zyklus

Wie die SPS liest, rechnet und schreibt, Zyklus für Zyklus.

Zeiten und Zähler

Wie lange, wie oft, wie viele je Stunde?

GRAFCET

Was nacheinander geschieht und wann es weitergeht.

1 Expertenphase

Experten einer Gruppe aus allen Teams · 20 min

2 Zurück ins Team

Blatt im Team fertig stellen · 15 min

3 Lehrrunden

Mischgruppen, 8 min erklären, 3 Prüffragen · je 10 min

4 Rückfragen

Offenes an die Tafel · 10 min

5 Kompetenz-Check

allein, ohne Unterlagen, ohne Note · 15 min

Ablauf, Themen und Regeln im Einzelnen

Am Ende jedes Sprints, 60 bis 90 Minuten. Ziel: Jede Person kann danach jedes Thema des Sprints erklären. Weil alle Teams am selben Teil arbeiten, vergleicht ihr in der Runde vor allem eure Entscheidungen: Wer hat was gewählt, und weshalb?

Phase Was passiert Zeit
1 Expertenphase Die Experten einer Gruppe aus allen Teams setzen sich zusammen, klären ihr Thema des Sprints und vergleichen, was ihre Teams entschieden haben. 20 min
2 Zurück ins Team Jede Person bringt ihr Thema ins Team. Das Team stellt sein Wissensspeicher-Blatt fertig. Jede Person muss das ganze Blatt vertreten können, denn wer vorträgt, wird ausgelost. 15 min
3 Lehrrunden Mischgruppen mit genau einer Person aus jedem Team, ausgelost. Reihum: 8 Minuten erklären nach dem Wissensspeicher-Raster, dann 3 Prüffragen. Die Zuhörenden führen ihren eigenen Wissensspeicher weiter. je 10 min
4 Rückfrage-Runde Offene Punkte sammeln. Was in der Gruppe niemand klären kann, kommt an die Tafel und wird gemeinsam geklärt. 10 min
5 Kompetenz-Check Kurzer Einzelnachweis über alle Themen des Sprints, ohne Unterlagen. Er zählt nicht für die Note. 15 min

Was die Expertengruppen in welchem Sprint tragen

Expertengruppe Sprint 1 (Teil 1 und 2) Sprint 2 (Teil 3) Sprint 3 (Teil 4) Sprint 4 (Teil 5 und 6)
Sensoren Sensoren und Aktoren am Stapler, Schaltabstand, Lichtschranken Öffner und Schließer im Programm abfragen Zählen auf Flanke Einen Sensorfehler mit prozessbezogenen Daten eingrenzen
SPS-Aufbau und Zyklus Funktionsgruppen, Zyklus, Zuordnungsliste FUP, KOP und ST nebeneinander, Speicher Datentypen, Wertebereich, Remanenz Online beobachten, Diagnose, Archivierung
Zeiten und Zähler Taktzeit und Durchsatz, alt und neu TON, TOF, TP, Blinktakt CTU, Vergleich mit dem Sollwert Taktzeit messen, Durchsatz aus der Messreihe
GRAFCET Der Ablauf der alten Steuerung in Schritten Funktionsbaustein Hubtisch mit Zeitüberwachung GRAFCET und Schrittkette Die Kette nach Not-Halt in die Grundstellung bringen

Regeln, die die Runde tragen

  • Wer vorträgt, wird ausgelost. Deshalb muss jede und jeder im Team alles können, nicht nur der Schnellste.
  • Vorgetragen wird ohne Handy und ohne Skript, nur mit dem Wissensspeicher-Blatt. Pläne, Programme und die beiden Karten darfst du zeigen.
  • Nach jedem Vortrag drei Prüffragen. Wer sie nicht beantworten kann, bekommt die Erklärung noch einmal. Das ist kein Makel, sondern der Zweck der Runde.
  • Jede Person verlässt die Runde mit vollständigen Wissensspeicher-Blättern zu allen Themen des Sprints.

Wenn du nicht weiterkommst

1 Lernpartner

Zuerst fragst du ihn.

2 Team nebenan

Wer an derselben Stelle sitzt, hilft.

3 Lernbegleiter

Mindestens drei Gespräche, du meldest dich selbst.

Wenn du im Team nicht weiterkommst

Bevor du den Lernbegleiter holst, gibt es zwei schnellere Wege, und beide gehören zum Projekt dazu:

  • Frag deinen Lernpartner. Die Aufgaben sagen dir, welche ihr ohnehin zu zweit bearbeitet.
  • Frag das Team, das gerade an derselben Stelle sitzt, oder den Experten deiner Gruppe dort. In der Expertenrunde macht ihr das ohnehin, im Sprint dazwischen dürft ihr es auch.

Wer gefragt wird, ist nicht der Bessere, sondern der Nächste. Wer erklärt, lernt dabei am meisten.

Deine Gespräche mit dem Lernbegleiter und der Nachweis

Im Projekt entscheidest du viel selbst. Damit bist du aber nicht allein: Dreimal im Projekt setzt du dich mit deinem Lernbegleiter zusammen und besprichst, wo du stehst. Das ist kein Verhör und keine Prüfung. Es geht um deinen Weg, nicht um deine Note.

Deine Lehrkraft spielt im Projekt auch die Schichtleitung der Gepäcklogistik und die Meisterin der Elektrowerkstatt. Im Gespräch mit dem Lernbegleiter ist sie keine dieser Rollen: Hier geht es nicht um die Abnahme, sondern um dich.

Du meldest dich, nicht umgekehrt. Ein guter Zeitpunkt ist, wenn ein Lernprodukt fertig ist, wenn du zwischen zwei Wegen nicht entscheiden kannst, wenn dein Programm an der Simulation etwas anderes tut, als du denkst, oder wenn du länger als eine Stunde feststeckst.

Nachweis · mindestens drei Gespräche

Nr. Datum Worum ging es? Was nehme ich mit? Abgezeichnet
1
2
3

Die Spalte „Abgezeichnet“ füllt dein Lernbegleiter aus, nicht du. Der Nachweis gehört in deine Projektakte und zählt bei der Bewertung unter „Prozess“ mit.