Kursmaterial · zum Ausdrucken
Das Projekt als PDF. Deckblatt und das Projekt auf einer Seite. Die Storycard für jeden Teil findest du im Auftrag des Teils.
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Einführungsfolien zum agilen Lernen herunterladen10 Folien · 888 KB · 16:9 für den Beamer
Ein Wannenstapler, sechs Teile, ein Ziel: Stapler 4 stapelt schneller, zählt mit und sagt, was ihm fehlt.
Schritt 1 von 3. Zwei Minuten Überblick, dann geht es los.
Danach: Der Projektauftrag
So arbeitet ihr in diesem Kurs
Wie ein agiles Team: ein Sprint, eine Storycard
Ihr seid das Projektteam, eure Lehrkraft ist der Auftraggeber. Jeder Teil ist ein Sprint, und für jeden Sprint gibt es eine Storycard mit zwei Seiten: was gebraucht wird, woran abgenommen wird, euer Sprintziel und eure Retrospektive. Ihr findet sie oben im Auftrag jedes Teils.
1 Planning2 Arbeiten mit Daily3 Review4 Retrospektive
Das Projekt als PDF 2 Seiten · 290 KB · Deckblatt und Projekt auf einer Seite
Bevor du weiterliest: Was vermutest du?
Woran merkt eine Steuerung, dass der Stapel voll ist, und was muss sie in welcher Reihenfolge tun, damit kein Stapel herunterfällt? Schreib auf, was du vermutest. Am Ende von Teil 4 schaust du wieder hier hinein.
Das lernst du
Jede Karte ist ein Fachgebiet aus dem Lernfeld. Ein Klick auf den Titel führt zum Auftrag, die Links darunter direkt zu den elf Lernangeboten.
Im Projekt: Was soll der Stapler können?
Im Projekt: Was meldet die Anlage, was bewegt sie?
Im Projekt: Wann darf der Hubtisch fahren?
Im Projekt: Wann ist der Stapel voll?
Im Projekt: Was passiert bei Not-Halt?
Im Projekt: Stapler 4 geht in Betrieb
So läuft jeder Teil
1 Auftrag
Was braucht der Stapler?
2 Lernangebot
Hier lernst du das Fach.
3 Lösungen
Erst nach deinem Versuch.
4 Kontrolle
Kurzes Quiz, ohne Note.
5 Kompetenzmodell
Was kannst du jetzt?
Fünf Sprints, fünf Meilensteine
Sprint 0
M0 Auftrag abgezeichnet
4 h · Bevor du loslegst
Sprint 1
M1 Anforderungen und Hardware
22 h · Teil 1 und 2
Sprint 2
M2 Grundprogramm
14 h · Teil 3
Sprint 3
M3 Ablauf
16 h · Teil 4
Sprint 4
M4 Übergabe
22 h · Teil 5 und 6
Wenn du nicht weiterkommst
1 Lernpartner
Zuerst fragst du ihn.
2 Team nebenan
Wer an derselben Stelle sitzt, hilft.
3 Lernbegleiter
Mindestens drei Gespräche, du meldest dich selbst.
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Wer die Lösung liest, bevor er es selbst versucht hat, merkt sich den Weg nicht. In der Prüfung steht die Lösung nicht daneben.
Mehr zum Kurs, wenn du es brauchst
Die ganze Ausgangslage
Im Gepäckkeller von Terminal 3 fährt jedes Gepäckstück in seiner eigenen Wanne. Am Ende von Abschnitt 4, den du aus Lernfeld 8 „Koffer auf Kurs“ kennst, werden die Koffer an den Abwurfstellen entladen. Die Wannen kommen leer zurück. Auf Ebene −2 stapelt sie Stapler 4 und schickt die Stapel über das Stapelband in die Rückführung zum Check-in.
In der Spitzenstunde schafft Stapler 4 nur rund 490 Wannen je Stunde. Leere Wannen stauen sich bis zur Abwurfstelle zurück, am Check-in werden sie knapp. Die neue, flachere Wannengeneration ließe sich zu sechst stapeln, die alte Schützsteuerung mit Zeitrelais und Zählrelais kann nur fünf. Und wenn der Stapler steht, weiß niemand, weshalb.
Die Gepäcklogistik will den Stapler „schneller und klüger“. Die Elektrowerkstatt der Instandhaltung, dieselbe wie in Lernfeld 4 und Lernfeld 8, ersetzt deshalb die Schützsteuerung durch eine speicherprogrammierbare Steuerung, die SPS KF1. Im Team analysiert ihr die alte Steuerung, klärt die Anforderungen, wählt Sensoren und Aktoren, konfiguriert die SPS, schreibt das Programm, beschreibt den Ablauf als GRAFCET, testet an der Simulation und an der Anlage, prüft den Not-Halt und übergebt Stapler 4 dokumentiert. Umgebaut wird in der Nacht vor dem Winterflugplan.
In Lernfeld 3 hast du Tor 4 mit der Kleinsteuerung KF0 gesteuert und einen Funktionsplan von Hand gezeichnet. GRAFCET war dort ein Ausblick, hier wird er Pflicht.
Jeder Teil genauer: fünf Stationen
Jeder Teil ist ein Arbeitspaket des Projekts. Wer einen Teil kennt, kennt alle: Der Ablauf ist immer derselbe.
Jeder Teil
Fünf Stationen, immer dieselben
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Der Auftrag
Zuerst die Frage, wo dir das Thema schon begegnet ist. Dann, was die Gepäcklogistik will, wie Stapler 4 aussieht und woran du merkst, dass du fertig bist.
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Das Lernangebot
Ganz oben steht dein Lernprodukt: das, was am Ende auf dem Tisch liegt. Die Aufgaben sind die Stufen dorthin. Du schreibst direkt hinein. Die Teile 1 bis 5 haben je zwei Lernangebote, Teil 6 hat eines.
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Rechenwege und Lösungen
Ansatz, Begründung, Weg Schritt für Schritt, bei Programmen eine Musterlösung. Hier stehen auch die Fehler, die fast alle machen.
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Die Kontrolle
Ein kurzes Quiz. Es zeigt dir, wo du stehst, und zählt nicht für die Note. Nach Teil 3 und Teil 6 kommt eine gemischte Wiederholung dazu.
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Dein Kompetenzmodell
Was du jetzt kannst, woran du es gelernt hast und mit wem. Dazu Zeilen für das, was die Vorlage nicht kennt.
So kommst du durch
Auftrag lesen → Lernangebot selbst bearbeiten → erst danach die Lösungen öffnen → Kontrolle machen → Kompetenzmodell ausfüllen.
Zwei Karten und eine Simulation, die dich begleiten
Zwei Karten liegen im Wissensspeicher, in Lektion 3 dieses Abschnitts. Die Karte „Stapler 4 auf einen Blick“ zeigt die Seitenansicht des Staplers mit allen Betriebsmitteln und ihren Kennzeichen. Du brauchst sie ab Teil 1 zur Orientierung und ab Teil 2 bei jeder Aufgabe. Die Karte „GRAFCET lesen“ zeigt alle Zeichen, mit denen du einen Ablauf nach DIN EN 60848 beschreibst. Du brauchst sie in Teil 4 und wieder in Teil 5 und Teil 6. Leg dir beide neben das Tabellenbuch.
In Teil 4 und Teil 5 arbeitest du außerdem mit einer interaktiven Simulation von Stapler 4. Dort stapelt der Stapler nach deinem Ablauf, und du kannst Störungen auslösen und beobachten, was die Steuerung tut.
Wer unterschreibt, dass du fertig bist
Das hier ist ein Projekt, keine Aufgabensammlung. Deshalb sagt an jedem Meilenstein jemand „fertig“ und zeichnet ab.
- Der Auftraggeber ist die Gepäcklogistik von Terminal 3, vertreten durch die Schichtleitung. Sie betreibt Stapler 4, sagt, was er leisten muss, und nimmt ihn am Ende ab. Im Unterricht spielt deine Lehrkraft diese Rolle.
- Die Meisterin der Elektrowerkstatt ist Elektrofachkraft und leitet das Projekt für die Elektrowerkstatt der Instandhaltung. Sie gibt Arbeiten an der Anlage frei, verantwortet Inbetriebnahme und Prüfung und unterschreibt die Prüfprotokolle. Auch diese Rolle spielt deine Lehrkraft.
- Die Projektleitung ist ein Amt in deinem Team. Es wechselt mit jedem Sprint. Wer es hat, zeichnet die Lernprodukte des Teams ab, bevor sie weitergehen.
- Fünf Meilensteine: Auftrag abgezeichnet, Anforderungen und Hardware, Grundprogramm, Ablauf, Übergabe. Zweimal prüft ein anderes Team eure Arbeit im Kreuzreview, bei M1 und bei M3. In der Schlusspräsentation zeigst du, was sich seit diesen Kreuzreviews geändert hat, und weshalb.
Arbeiten im Team: allein, zu zweit, zu fünft
Bei jeder Aufgabe steht, ob du sie allein, mit deinem Lernpartner oder im Team bearbeitest. Im Team gibt es fünf Rollen: Teamleitung, Programmierung, Hardware und Verdrahtung, Test und Inbetriebnahme, Dokumentation und Sicherheit. Die Rollen wechseln nach jedem Sprint, so dass jede Person jede Seite des Projekts einmal verantwortet. Was ihr vereinbart, steht im Teamvertrag, was gerade zu tun ist, auf dem Kanban-Board. Jeden Tag stimmt ihr euch fünf Minuten im Stehen ab.
Am Ende jedes Sprints erklärt ihr euch in der Expertenrunde gegenseitig, was ihr gelernt habt. Wer vorträgt, wird ausgelost. Deshalb muss jede und jeder im Team alles können, nicht nur der Schnellste.
Die Hilfe-Treppe im Einzelnen
Erst die Stufe davor, dann die nächste. Wer gefragt wird, ist nicht der Bessere, sondern der Nächste. Wer erklärt, lernt dabei am meisten. Mit deinem Lernbegleiter führst du im Lauf des Projekts mindestens drei Gespräche, und du meldest dich dafür selbst. Wie das geht, steht in Lektion 3.
Wo gelernt und wo bewertet wird
Hier darfst du Fehler machen. Die Frage am Anfang jedes Teils, die Kontrollen, die Selbstprüfungen und dein Kompetenzmodell zählen nicht für die Note. Bewertet werden dein Vorgehen im Projekt, deine Dokumentation, deine Präsentation und deine Rückschau.
Was du dafür brauchst
- Tabellenbuch Elektrotechnik und Taschenrechner
- Die Grundlagen aus früheren Lernfeldern: Messen aus Lernfeld 1, Schaltplanarten aus Lernfeld 2, Schützsteuerung, Kleinsteuerung und Funktionsplan aus Lernfeld 3, den Werkstattrechner und die Datensicherung aus Lernfeld 4, Abschnitt 4 der Gepäckanlage mit Wannen, Lichtschranken und Wendeschaltung aus Lernfeld 8
- Manches davon kennst du schon. Das ist Absicht: In Lernfeld 3 hast du eine Steuerung verstanden, in Lernfeld 7 programmierst du eine.
- Den Werkstattrechner mit dem Programmierwerkzeug der Schule, dazu ein Präsentationsprogramm
- Bleistift, Lineal und Radiergummi für GRAFCET und Pläne von Hand
- An der Laboranlage arbeitest du nur, wenn deine Lehrkraft dabei ist.
Ein Wort zu den Zahlen
Stapler 4, seine Antriebe, Zeiten und die SPS -KF1 gibt es so nicht. Alles ist für den Unterricht gebaut, in sich stimmig und nachgerechnet, aber keine Planungsdaten eines echten Flughafens: Es sind Unterrichtswerte. Nur die Größenordnungen der ganzen Gepäckanlage folgen öffentlichen Angaben, gerundet.
Kursmaterial: Die Einführungsfolien und die Projektmappe zum Ausdrucken findest du oben im Reiter „Kursmaterial“.