Vier Wege, einen Kurs in deinen Unterricht zu bringen. Keiner davon ist „alles oder nichts“.
Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Du musst keinen Kurs ganz übernehmen: Schon ein Lernangebot in einer Doppelstunde ist ein vollwertiger Einsatz.
Schritt 4 von 7. Du wählst den Weg, der zu deiner Stundentafel passt.
Danach: Der Abschnitt „Für Lehrkräfte“
Vier Wege
Der erste Durchgang: eine Empfehlung
Fang mit Weg 2 an, mit einem einzelnen Teil. Der erste Teil eines Kurses eignet sich am besten, weil er auf Bekanntem aufsetzt. Du siehst in zwölf Stunden, ob das Format zu dir und zu deiner Klasse passt, und hast dabei alle Bausteine einmal in der Hand gehabt.
Erst du, dann die anderen
Mit welchem Teil fängst du an? Das entscheidet niemand für dich.
So gehen andere vor. Such dir einen Weg aus.
- Der erste Teil. Setzt auf Bekanntem auf, deshalb gehen die Lernenden schnell hinein. Dafür fehlt der Aha-Moment, weil vieles Wiederholung ist.
- Der Teil, den du ohnehin unterrichtest. Du kannst vergleichen, wie es vorher lief. Dafür musst du dein eigenes Material danebenlegen und wirst ungeduldig.
- Der schwierigste Teil. Dort ist der Gewinn am größten, wenn es klappt, und der Schaden am größten, wenn es beim ersten Versuch hakt.
Es gibt hier nicht den einen richtigen Einstieg. Entscheide dich und schreib dazu, weshalb.
Was du vor der ersten Stunde tust
- Leg dir ein Konto an und sieh dir die Rechenwege und den Abschnitt „Für Lehrkräfte“ an.
- Ruf eine Lektion einmal in einem abgemeldeten Fenster auf, damit du siehst, was deine Klasse sieht.
- Druck ein Lernangebot aus und rechne eine Aufgabe selbst.
- Lies den Sprintplan im Abschnitt „Für Lehrkräfte“ und leg die Stunden in deinen Jahresplan.
- Entscheide, ob deine Klasse Konten bekommt, und kläre das mit der Schule, bevor du es ankündigst.