Hier liest du, was auf den Geräten steht, und legst fest, wer an der Unterverteilung was tun darf. Nimm dir das Typenschild des Ladegeräts, die Geräteliste der Werkstatt und das Tabellenbuch dazu.

Schritt 3 von 5. Du liest Schutzklasse, Schutzart und Isolationsklasse, wendest die fünf Sicherheitsregeln an und stellst die Sicherheitskarte UV-LH auf.

Danach: Rechenwege und Lösungen

Der wichtigste Satz auf dieser Seite: Das Typenschild sagt dir, wie ein Gerät dich schützt und wo es hindarf. Die fünf Sicherheitsregeln sagen dir, wie du dich selbst schützt, wenn du daran arbeitest.

Typenschild des Ladegeräts -T11 in englischer Sprache: Traction battery charger, Type TBC 80/100-3. Input 3/N/PE AC 400 V plus minus 10 Prozent, 50/60 Hz; rated input current 14 A; rated input power 9.2 kW; power factor mindestens 0.95; output DC 80 V, max. 100 A, Li-ion; insulation class F; protective conductor current höchstens 3.5 mA; ambient temperature minus 20 bis plus 40 Grad Celsius; weight 38 kg. Rechts das Zeichen Schutzleiteranschluss mit Protection class I, die Schutzart IP54, das Warnzeichen W012 und der Hinweis wall mounting, fixed connection.Typenschild am Ladegerät -T11Unterrichtsgerät, Angaben wie im englischen DatenblattTRACTION BATTERY CHARGERType TBC 80/100-3Input3/N/PE AC 400 V ±10 %, 50/60 HzRated input current14 ARated input power9.2 kWPower factor≥ 0.95OutputDC 80 V, max. 100 A, Li-ionInsulation classFProtective conductor current≤ 3.5 mAAmbient temperature−20 °C to +40 °CWeight38 kgProtectionclass IIP54Wall mountingfixed connectionSerial No. 2026-0611 · Made in EU
Typenschild des Ladegeräts -T11 in englischer Sprache, Unterrichtsgerät TBC 80/100-3: Anschluss 3/N/PE AC 400 V, Bemessungsstrom 14 A, Bemessungsleistung 9,2 kW, Leistungsfaktor, Ausgang DC 80 V, Isolationsklasse F, Schutzleiterstrom höchstens 3,5 mA, Umgebungstemperatur, Gewicht, dazu das Zeichen für Schutzklasse I, die Schutzart IP54 und das Warnzeichen W012. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Erst du, dann die anderen

Ein Mechaniker fragt dich: „Darf ich ES 23 laden, während daneben der Hallenboden nass gereinigt wird, und das Ladegerät dabei anfassen?“ Die Antwort steht nirgends fertig. Wie würdest du vorgehen?

So gehen andere vor. Such dir einen Weg aus.
  • Das Typenschild lesen. Schutzklasse und Schutzart mit dem vergleichen, was am Ladeplatz vorkommt. Schnell und am Gerät selbst, sagt aber nichts über die Anlage dahinter.
  • Datenblatt und Betriebsanleitung lesen. Dort steht, wofür der Hersteller das Gerät zulässt, auch Temperatur und Montage. Gründlich, aber auf Englisch und länger.
  • Die Elektrofachkraft fragen. Die Elektrofachkraft kennt die Anlage mit ihren Schutzeinrichtungen und die Gefährdungsbeurteilung. Verlässlich, aber du lernst dabei nur, wenn du nach dem Weshalb fragst.

Es gibt hier nicht den einen richtigen Weg. Entscheide dich für einen und schreibe dazu, weshalb.

Am Ende hast du: die Sicherheitskarte UV-LH

Dein Lernprodukt im Einzelnen

Dein Lernprodukt

Sicherheitskarte UV-LH

Darauf laufen die Aufgaben dieses Lernangebots zu. Die Aufgaben sind die Stufen dorthin, das Lernprodukt ist das Ergebnis.

Es besteht aus

  • den Kennzeichen der Betriebsmittel der UV-LH mit ihrer Aufgabe, so dass jemand ohne Plan das richtige findet
  • den fünf Sicherheitsregeln für Arbeiten an der UV-LH und an den Ladegeräten, jeweils mit Ort, Betriebsmittel und Hilfsmittel
  • den Zuständigkeiten: wer schaltet, wer prüft, wer gerufen wird
  • der Kennzeichnung an der UV-LH und an den Ladegeräten mit Warnzeichen und Schutzart
  • dem Verhalten bei einer Auslösung und bei einem Stromunfall

Zur Dokumentation

Eine Seite, so gestaltet, dass sie an der Tür der UV-LH hängen kann. Mit Stand, Quellen (DGUV Vorschrift 3, DIN VDE 0105-100, Tabellenbuch) und Namen der Ersteller.

Zusammen mit dem Schutzkonzept aus Lernangebot 5 ist das euer Meilenstein M2. Ein anderes Team prüft, die Projektleitung zeichnet ab. In Teil 6 wird die Karte Teil der Einweisung des Werkstattteams.

Gegebene Werte · aufklappen, wenn du arbeitest

Gegebene Werte für Lernangebot 6

Geräte der Werkstatt, wie sie auf dem Tisch liegen
Ladegerät LG-M für Förderbandwagen-Batterien 24 V: Schukostecker, Metallgehäuse, 3 m Leitung · Kabeltrommel 25 m, 3 × 1,5 mm²: Schukostecker, Schutzkontaktsteckdosen, Trommel aus Metall · Akku-Schrauber-Ladegerät: Eurostecker, Kunststoffgehäuse · Winkelschleifer: Konturenstecker ohne Schutzkontakt, Kunststoffgehäuse · Handleuchte 24 V: gespeist aus einem Sicherheitstransformator mit Eurostecker · Druckluft-Kompressor fahrbar 230 V, 2,2 kW: Schukostecker, Metallrahmen
Einsatzorte
Halle innen: trocken, beheizt, Staub aus dem Werkstattbetrieb · Ladeplätze 1 bis 6 innen an der Nordwand: Spritzwasser beim Nassreinigen von Boden und Schleppern möglich · Vordach außen: Regen und Spritzwasser, dort nur der Schweißplatz mit der CEE-Steckdose 32 A
Personen
Meisterin der Elektrowerkstatt: Elektrofachkraft, verantwortlich für Arbeiten, Prüfung, Freigabe und Einweisung · ihr als Auszubildende: keine Elektrofachkräfte, ihr arbeitet unter ihrer Leitung und Aufsicht · Werkstattleitung der Bodenverkehrsdienste: bestimmt, wer in ihrem Team elektrotechnisch unterwiesene Person wird · Werkstattteam: Mechanikerinnen und Mechaniker · Netzbetrieb des Flughafens: Schaltberechtigung in der Trafostation V-Ost
Kennzeichnung der Anlage
Trafostation V-Ost, NSHV V-Ost, Abgang -Q24, Zuleitung -W1, Unterverteilung UV-LH, Hauptschalter -Q0, Überspannungsschutz -F0, LS-Schalter -F1 bis -F19, Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen -Q…, Zahl nach eurem Schutzkonzept, Ladegeräte -T11 bis -T16 an Ladeplatz 1 bis 6
Datenblatt Ladegerät TBC 80/100-3, wörtlich
Traction battery charger for 80 V lithium-ion batteries. Input: 3/N/PE AC 400 V ±10 %, 50/60 Hz · Rated input current 14 A · Rated input power 9.2 kW · Power factor ≥ 0.95 · Efficiency ≥ 94 % · Inrush current ≤ 30 A · Output: DC 80 V nominal, max. charging current 100 A · Protection class I · Degree of protection IP54 · Insulation class F · Protective conductor current ≤ 3.5 mA · Required protection: circuit breaker C16, residual current device type B, 30 mA (smooth DC fault currents possible); type A permitted only together with RDC-DD 6 mA DC (IEC 62955) · Ambient −20 °C to +40 °C · Cable entry: fixed connection, 5 × 2.5 mm² Cu · Weight 38 kg · Wall mounting.

So stehen die Werte in den Anlagendaten, im Datenblatt und auf dem Typenschild. Alle Werte sind Unterrichtswerte.

Aufgabe 6.1

Die drei Schutzklassen mit ihren Zeichen: Schutzklasse I, Zeichen Schutzleiteranschluss (Erdungszeichen im Kreis), Basisisolierung und Schutzleiter; Schutzklasse II, Zeichen zwei ineinanderliegende Quadrate, doppelte oder verstärkte Isolierung ohne Schutzleiter; Schutzklasse III, Zeichen Raute mit römisch drei, Betrieb mit Schutzkleinspannung SELV oder PELV bis 50 V Wechselspannung oder 120 V Gleichspannung aus einer sicheren Stromquelle.Schutzklassen und ihre ZeichenSo erkennst du am Typenschild, wie ein Gerät dich schütztSchutzklasse IZeichen auf dem TypenschildBasisisolierung undSchutzleiteranschluss.Im Fehlerfall fließt der Stromüber PE, die Schutzeinrichtungschaltet ab.Schutzklasse IIZeichen auf dem TypenschildDoppelte oder verstärkteIsolierung. KeinSchutzleiteranschluss, meistEuro- oder Konturensteckerohne Schutzkontakt.IIISchutzklasse IIIZeichen auf dem TypenschildBetrieb mit SchutzkleinspannungSELV oder PELV, höchstens50 V AC oder 120 V DC, aus einersicheren Stromquelle, z. B.einem Sicherheitstransformator.
Die drei Schutzklassen mit ihren Zeichen nach Tabellenbuch: Schutzklasse I, Zeichen Schutzleiteranschluss, Basisisolierung und Schutzleiter; Schutzklasse II, zwei ineinanderliegende Quadrate, doppelte oder verstärkte Isolierung; Schutzklasse III, Raute mit römisch III, Betrieb mit Schutzkleinspannung. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Ordne den Geräten der Werkstatt Schutzklasse und Schutzmaßnahme zu:

  • Bestimme an Stecker, Gehäuse und Versorgung die Schutzklasse jedes Geräts und trag das Zeichen ein, das du auf dem Typenschild erwartest.
  • Ordne jeder Schutzklasse die Schutzmaßnahme nach DIN VDE 0100-410 zu.
  • Beschreibe für jedes Gerät, was dich schützt, wenn die Basisisolierung versagt.
  • Beurteile, ob die Handleuchte mit 24 V an ein beliebiges Netzteil mit 24 V angeschlossen werden darf.
  • Beschreibe die Schutztrennung und nenne, wie viele Geräte an einem Trenntransformator hängen dürfen.
Gerät Schutzklasse Zeichen Schutzmaßnahme Was schützt dich, wenn die Basisisolierung versagt?
Ladegerät LG-M
Kabeltrommel 25 m
Akku-Schrauber-Ladegerät
Winkelschleifer
Handleuchte 24 V
Kompressor fahrbar
Ladegerät -T11

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Schutzklassen · Schutzmaßnahmen · Schutzkleinspannung SELV · Schutztrennung · Sicherheitstransformator

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

Aufgabe 6.2

Aufschlüsselung des IP-Codes nach DIN EN 60529: oben IP mit zwei Kennziffern X und Y. Erste Kennziffer, Schutz gegen Berühren und Fremdkörper: 0 kein Schutz, 1 ab 50 mm Handrücken, 2 ab 12,5 mm Finger, 3 ab 2,5 mm Werkzeug, 4 ab 1 mm Draht, 5 staubgeschützt, 6 staubdicht. Zweite Kennziffer, Schutz gegen Wasser: 0 kein Schutz, 1 senkrechtes Tropfwasser, 2 Tropfwasser bis 15 Grad, 3 Sprühwasser bis 60 Grad, 4 Spritzwasser aus allen Richtungen, 5 Strahlwasser, 6 starkes Strahlwasser, 7 zeitweiliges Untertauchen, 8 dauerndes Untertauchen, 9 Hochdruck- und Dampfstrahl.Der IP-CodeSchutzart nach DIN EN 60529: zwei Kennziffern, zwei FragenIPXYIP = International ProtectionZusatzbuchstaben A bis D, H, M, S, Wmöglich, hier nicht gebrauchtErste Kennziffer XSchutz gegen Berühren und Fremdkörper0kein Schutz1Fremdkörper ab 50 mm, Handrücken2Fremdkörper ab 12,5 mm, Finger3Fremdkörper ab 2,5 mm, Werkzeug4Fremdkörper ab 1 mm, Draht5staubgeschützt, Draht6staubdicht, DrahtZweite Kennziffer YSchutz gegen Wasser0kein Schutz1senkrecht fallendes Tropfwasser2Tropfwasser bis 15° Neigung3Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte4Spritzwasser aus allen Richtungen5Strahlwasser6starkes Strahlwasser7zeitweiliges Untertauchen8dauerndes Untertauchen9Hochdruck- und Dampfstrahlreinigung
Aufschlüsselung des IP-Codes nach DIN EN 60529: erste Kennziffer 0 bis 6 für den Schutz gegen Berühren und Fremdkörper, zweite Kennziffer 0 bis 9 für den Schutz gegen Wasser. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Prüfe die Schutzarten für die Einsatzorte der Ladehalle:

  • Entschlüssle die Schutzart IP54 des Ladegeräts.
  • Lege die Mindestschutzart für die trockene Halle, für die Ladeplätze und für den Schweißplatz unter dem Vordach fest.
  • Prüfe, ob das Ladegerät mit IP54 an den Ladeplätzen geeignet ist.
  • Entscheide, welche Schutzart die CEE-Steckdose 32 A am Vordach braucht.
  • Lege fest, welche zweite Kennziffer nötig wäre, wenn die Schlepper an den Ladeplätzen mit dem Wasserstrahl gereinigt würden.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Schutzarten · IP-Code · DIN EN 60529 · Feuchte und nasse Räume

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

Aufgabe 6.3

Kläre, was die Isolationsklasse auf dem Typenschild bedeutet:

  • Erkläre, was die Isolationsklasse F auf dem Typenschild des Ladegeräts angibt.
  • Nenne die höchste Dauertemperatur der Isolationsklassen B, F und H.
  • Unterscheide Isolationsklasse und Schutzklasse.
  • Erkläre den Zusammenhang zwischen der Isolationsklasse F und der höchsten Umgebungstemperatur +40 °C aus dem Datenblatt.
  • Beschreibe, was geschieht, wenn eine Isolierung dauernd zu heiß wird, und was das für den Schutz gegen elektrischen Schlag bedeutet.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Isolierstoffklassen · Wärmeklassen · DIN EN 60085 · Isolationswiderstand

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

Aufgabe 6.4

Werte das englische Typenschild und Datenblatt des Ladegeräts aus:

  • Übersetze die Zeilen des Typenschilds ins Deutsche.
  • Ordne jede Angabe einer Frage zu: Anschluss, Schutz gegen elektrischen Schlag, Schutzart, Erwärmung.
  • Prüfe mit einer Rechnung, ob der Bemessungsstrom zu Leistung und Leistungsfaktor passt.
  • Nenne die Angaben aus Typenschild und Datenblatt, die du für das Schutzkonzept brauchst.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Leistungsschild · Dreiphasenwechselstrom · Schutzleiterstrom · Fachenglisch

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

Aufgabe 6.5

Lege fest, wer an der Ladehalle was tun darf:

  • Unterscheide Elektrofachkraft, elektrotechnisch unterwiesene Person und Laie.
  • Ordne jede Tätigkeit in der Tabelle der Person zu, die sie ausführen darf.
  • Nenne, was DGUV Vorschrift 1 und DGUV Vorschrift 3 jeweils regeln.
  • Beschreibe, unter welchen Bedingungen Arbeiten unter Spannung erlaubt sind, und begründe sie.
Tätigkeit Laie elektrotechnisch unterwiesene Person Elektrofachkraft
E-Schlepper ans Ladegerät anstecken
Sichtprüfung des Ladekabels vor Benutzung
Prüftaste von -F31 drücken
-F31 nach einer Auslösung wieder einschalten
Losen Draht in -T11 anklemmen
Wiederholungsprüfung nach DGUV Vorschrift 3
Abgang -Q24 in der NSHV V-Ost schalten

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Elektrofachkraft · elektrotechnisch unterwiesene Person · DGUV Vorschrift 3 · Arbeiten unter Spannung

Mit Lernpartner Diese Aufgabe bearbeitest du mit deinem Lernpartner. Vergleicht am Ende eure Ergebnisse.

Aufgabe 6.6

Die fünf Sicherheitsregeln als Karten: 1 Freischalten, allpolig und an allen Seiten, Bild offener Trennschalter; 2 Gegen Wiedereinschalten sichern mit Sperre und Schild, Bild Vorhängeschloss; 3 Spannungsfreiheit allpolig feststellen mit zweipoligem Spannungsprüfer; 4 Erden und kurzschließen, erst erden, Bild drei Leiter mit Kurzschlussbrücke und Erdung; 5 Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken. Darunter: vor der Arbeit 1 bis 5, danach in umgekehrter Reihenfolge, DIN VDE 0105-100.Die fünf SicherheitsregelnBevor jemand an der UV-LH oder an -T11 arbeitet1Freischaltenallpolig trennen,an allen Seiten2Gegen Wieder-einschalten sichernSperre und Schild3Spannungsfreiheitfeststellen4Erden undkurzschließen5Benachbarte Teileunter Spannungabdecken oderabschrankenVor Arbeitsbeginn 1 bis 5, nach der Arbeit in umgekehrter Reihenfolge. DIN VDE 0105-100, im Tabellenbuch: Sicherheitsregeln.
Die fünf Sicherheitsregeln nach DIN VDE 0105-100 als Karten: freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, erden und kurzschließen, benachbarte unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken; vor der Arbeit 1 bis 5, danach in umgekehrter Reihenfolge. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Wende die fünf Sicherheitsregeln an, bevor der lose Draht in -T11 angeklemmt wird:

  • Schreib zu jeder Regel auf, was du tust, wo, womit und wer.
  • Entscheide, an welchem Betriebsmittel du freischaltest.
  • Beurteile, welcher Spannungsprüfer zum Feststellen der Spannungsfreiheit zulässig ist.
  • Beurteile, ob an -T11 geerdet und kurzgeschlossen werden muss.
  • Beschreibe, was sich ändert, wenn in der Trafostation V-Ost gearbeitet werden soll.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitsregeln · DIN VDE 0105-100 · Freischalten · Spannungsprüfer

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Aufgabe 6.7

Warnzeichen W012 Warnung vor elektrischer Spannung nach DIN EN ISO 7010, originalgetreu: gelbes Dreieck mit schwarzem Rand und schwarzem Blitzpfeil. Daneben Form, Farbe und Norm.Warnzeichen W012An jeder Tür, hinter der Spannung lauertW012Warnung vor elektrischer SpannungForm: Dreieck heißt WarnungFarbe: gelb, schwarzer Rand,schwarzes BildzeichenNorm: DIN EN ISO 7010Tabellenbuch: Sicherheitszeichen
Warnzeichen W012 „Warnung vor elektrischer Spannung“ nach DIN EN ISO 7010, originalgetreu: gelbes Dreieck mit schwarzem Rand und schwarzem Blitzpfeil. Eigene Darstellung für den Unterricht.

Lege Kennzeichnung und Schutzausrüstung für die UV-LH fest:

  • Erkläre Form und Farbe des Warnzeichens W012.
  • Lege fest, wo an der UV-LH und an den Ladegeräten W012 angebracht wird.
  • Beschreibe, wann das Schild „Nicht schalten“ an der UV-LH hängt und was darauf stehen muss.
  • Wähle die persönliche Schutzausrüstung für das Messen an der offenen UV-LH.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitszeichen · Warnzeichen · Verbotszeichen · persönliche Schutzausrüstung

Allein Diese Aufgabe bearbeitest du allein.

Aufgabe 6.8

Stellt die Sicherheitskarte für die UV-LH auf:

  • Trag die Kennzeichen der Betriebsmittel der UV-LH mit ihrer Aufgabe ein.
  • Schreib die fünf Sicherheitsregeln für die UV-LH in der Reihenfolge auf, mit Ort und Betriebsmittel.
  • Lege die Zuständigkeiten fest: wer schaltet, wer prüft, wer gerufen wird.
  • Ergänze, was bei einer Auslösung und was bei einem Stromunfall zu tun ist.
  • Gestalte die Karte so, dass sie an der Tür der UV-LH hängen kann.

Tabellenbuch Schlag im Sachwortverzeichnis nach: Sicherheitsregeln · Erste Hilfe bei Stromunfällen · Betriebsmittelkennzeichnung

Im Team Diese Aufgabe bearbeitet ihr im Projektteam. Jede und jeder bringt einen Teil ein, am Ende steht ein gemeinsames Ergebnis.

Die Lage ändert sich

Auf das Hallendach kommt doch eine PV-Anlage. Der Wechselrichter der PV-Anlage speist in die UV-LH ein.

Überprüfe dein Lernprodukt an diesem Fall:

  • Prüfe, welche der fünf Sicherheitsregeln an der UV-LH jetzt anders angewendet werden müssen.
  • Beurteile, ob die Kennzeichnung an der UV-LH noch ausreicht.
  • Entscheide, welche Rückfrage du an die Werkstattleitung oder den Netzbetrieb stellst.

Mit Lernpartner Diese Überprüfung macht ihr zu zweit. Wer beide Fälle erklären kann, hat die Sache verstanden.